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S.K.H. Herzog Carl nahm die Urkunde des Kerner-Preises aus der Hand von Burgermeister Stefan Thoma entgegen.

Der Justinus-Kerner-Preis der Stadt Weinsberg, einer der bedeutendsten Kulturpreise der Region Heilbronn im württembergischen Unterland, wurde am Sonntag, den 17. September Jahr an Seine Königliche Hoheit Herzog Carl von Württemberg verliehen. Die Laudatio hielt der ehemalige Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Prof. Dr. h.c. Erwin Teufel. Unter großer Anteilnahme der Weinsberger Bevölkerung nahm der Preisträger die Ehrung im Beisein seines ältesten Sohns und Erben, Seiner Königlichen Hoheit Herzog Friedrich, aus der Hand von Bürgermeister Stefan Thoma entgegen.

Mit der Verleihung des Justinus-Kerner-Preises würdigt die Stadt Weinsberg seine großen Verdienste um den Denkmalschutz in Baden-Württemberg und ehrt eine Persönlichkeit, die sich in vorbildlicher Weise sozial und karitativ engagiert, so z. B. für das Deutsche Rote Kreuz, für krebskranke Kinder, für alte und schwache Menschen und für zahlreiche Hilfs- und Bildungsprojekte.

Die gesamte Lebensleistung S.K.H. Herzog Carl von Württemberg zeugt von beispielgebender gesellschaftlicher Verantwortung ganz im Geiste Justinus Kerners, von dem der Text der Württemberger Hymne Preisend mit viel Ehren stammt.

S.K.H. Herzog Carl dankte den Weinsbergern für die Auszeichnung.

Der Justinus-Kerner-Preis der Stadt Weinsberg wurde im Jahre 1986 anläßlich des 200. Geburtstages des Weinsberger Arztes und Dichters Justinus Kerner (1786-1862) von der Stadt Weinsberg gestiftet. Er wird alle drei Jahre an Persönlichkeiten verliehen, die in Verbindung mit dem Lebenswerk Kerners oder in seinem Sinne auf den Gebieten der Literatur, der Medizin oder der Heimat- und Denkmalpflege Herausragendes geleistet haben.

Der Justinus-Kerner-Preis wurde in diesem Jahr bereits zum 10. Mal verliehen. In der Liste der Preisträger finden sich so bekannte Persönlichkeiten wie der Lyriker Peter Rühmkorf, der Volkskundler Professor Hermann Bausinger, der Regisseur Edgar Reitz oder der israelische Schriftsteller Elazar Benyoëtz.

Auf Wiedersehen in Weinsberg!

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