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Für Kaiser und Vaterland

Jüdische und nichtjüdische Erfahrungen im Ersten Weltkrieg

Ort: Wien
Veranstaltungsort: Volkskundemuseum Wien, Laudongasse 15-19, 1080 Wien
Veranstalter: Institut für jüdische Geschichte Österreichs
Datum: 5. Juli 2017 – 7. Juli 2017

In den letzten Jahren gelangten erstmals in großer Zahl Feldpostbriefe, Fotos und Tagebücher aus den Familienarchiven in die Öffentlichkeit. Darauf fußend fokussieren die Beiträge der Tagung drei Schauplätze des Kriegsgeschehens – Feld, Heimatfront, Flucht – und stellen vor diesen Hintergründen jüdische und nichtjüdische Erfahrungen vergleichend gegenüber.

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Holstein und der russische Zarenthron

Die Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek wirft in ihrer Ausstellung „Zar Peter III. und Katharina II.“ einen Blick in die Geschichte. Die verdeutlicht anhand von Kartenmaterial, Krönungsschriften, Berichten und Gemälden den Weg der Gottorfer Dynastie auf den Zarenthron und die verwickelte Vorgeschichte von Peters kurzer Herrschaft.
Bis 9. Juli in der Landesbibliothek, Di-Fr 11-17 Uhr, So 11-17 Uhr. Sartori-und-Berger-Speicher, Wall 47/51. www.shlb.de
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Die Salemer Ausstellung „Der Wunschlose“ bietet Einblicke in die Welt des Reichskanzlers Prinz Max von Baden

„Der Wunschlose“ war eine Selbstbezeichnung des Prinzen Maximilian von Baden (1867 bis 1929), die als Deckname verwendet wurde, bevor er im Oktober 1918 zum Reichskanzler ernannt wurde. Als Sicherheitsmaßnahme waren während des 1. Weltkriegs alle Namen in der Kabinettsliste chiffriert worden. Die Ausstellung, die bis zum 3. Oktober in den Abtgemächern von Kloster und Schloß Salem zu sehen ist, vereint die vielen zeitgenössischen und wissenschaftlichen Projektionen auf den letzten Reichskanzler des Kaiserreiches als noblen Fürsten und humanen Helfer der Kriegsgefangenen, als selbstlosen Diplomaten, als überzeugten Monarchisten, als Verräter am Kaiser und Wegbereiter des politischen Fortschritts. Die Exponate stammen aus den Sammlungen des Hauses Baden, weiterer Leihgeber und vor allem aus dem Nachlaß des Prinzen Max, den das Haus Baden 2014 dem Großherzoglichen Familienarchiv in Karlsruhe übergab und ihn so der wissenschaftlichen Bearbeitung durch das Generallandesarchiv zugänglich machte. Zur Ausstellung ist im Kohlhammer-Verlag ein von Professor Konrad Krimm, dem Kurator der Ausstellung, herausgegebenes umfangreiches Begleitbuch erschienen (232 Seiten, 164 Abbildungen, 24 €).
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Pietismus und Preußen

Sonntag, 16. Juli um 15 Uhr Vortrag „Pietismus und Preußen. Die Geburtsstunde des pflichtbewußten Preußentums!?“ Prof. Dr. Thomas Müller-Bahlke, Franckesche Stiftungen zu Halle

Der Vortrag wird gehalten im Brandenburg-Preußen Museum, Wustrau

Eichenallee 7 a – 16818 Wustrau
Telephon (033925) 70798

Homepage: www.brandenburg-preussen-museum.de

Das private Museum wurde 1998 durch den Bankier Ehrhardt Bödecker errichtet. Es gibt einen interessanten Einblick in 500 Jahre brandenburgisch-preußische Geschichte. Themen sind u.a. die Bedeutung Friedrich II., die Bildungspolitik, der Stand der Wissenschaften, das Wahlrecht. Im Vordergrund stehen die progressiven Elemente der Politik Preußens.

Öffnungszeiten:
April bis Oktober:
Dienstag bis Sonntag 10.00-18.00 Uhr

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Seit September 2012 hält der Verein Historisches Paretz e. V. in Kooperation mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg in zwei Räumen des Schlosses Paretz, Ketzin (Kreis Havelland) eine Ausstellung über Prinz Heinrich von Preußen und seine Beziehung zu Paretz bereit. Die Ausstellung ist nach Anmeldung bei der Geschäftsstelle des Vereins historisches Paretz e. V. unter Telephon 033233 80747 zugänglich.
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Bitte teilen Sie uns Termine mit, damit wir sie in unseren Veranstaltungskalender aufnehmen können: corona_redaktion@yahoo.com
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