Kaiserliches Paar erwartet viertes Kind

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Prinz Georg Friedrich von Preußen und seine Frau, Prinzessin Sophie, erwarten ihr viertes Kind. Das hat der Chef des Hohenzollernhauses bei der Eröffnung des Empfinger Innovationscampus (mehr dazu in Corona 171) verraten. „Ich habe dreieinhalb Kinder,“ sagte der Prinz von Preußen. Die Zwillingssöhne Carl Friedrich und Louis Ferdinand waren am 20. Januar 2013 in Bremen geboren. Die Tochter Emma Marie kam am 2. April 2015 in Bremen zur Welt.

Ganz überraschend kommt die Nachricht nicht, denn auf den Bildern vom Besuch der Ausstellung in Neuwied zu Königin Elisabeth von Rumänien, deutete sich bei Prinzessin Sophie auf den Bildern, die Corona veröffentlichte, schon ein leicht gewölbter Unterleib an.

Von der Einweihung des Innovationscampus berichtet der Schwarzwälder-Bote euphorisch, es „ist ein historischer Tag für Empfingen gewesen. Mit einem Prinzen, der preußische Geschichte mit der Vision des Campus – modernen Innovationen – verknüpft, einem großen Fest und einer kleinen Panne, die ein blaublütiger Besuch so mit sich bringen kann.“

„Politische und royale Prominenz hat sich am Samstag um 11 Uhr auf dem Rathaus in Empfingen eingefunden: Seine Königliche Hoheit Prinz Georg Friedrich von Preußen war gekommen, um die Gemeinde Empfingen mit einem Eintrag auf der ersten Seite eines eigens für diesen Anlaß angelegten Goldenen Buchs einzutragen. Mit dabei: Bundestagsabgeordnete Saskia Esken (SPD), Landrat Klaus Rückert, Landtagsabgeordneter Norbert Beck (CDU) und Ministerialdirektor Helmfried Meinel als Vertreter der Landesregierung. Bürgermeister Albert Schindler begrüßt die Gäste, geht auf die preußische Vergangenheit seiner Gemeinde ein: ‚Wir Empfinger waren weder Württemberger noch Badener. Nein, wir sind seit 1554 Hohenzollern. Zuerst der Haigerlocher Linie und ab 1632 der Sigmaringer Linie zugehörig. Am 7. Dezember 1849 traten die Fürstentümer Hechingen und Sigmaringen dem Land Preußen bei. Damit waren wir schwäbische Preußen, und das bis 1947.'“

„Dann ist der Prinz an der Reihe. Er gibt sich locker, nahbar, aufgeschlossen. Mit freudestrahlendem Gesicht tritt er ans Rednerpult. Ein Prinz, der sich zwar mit dem Titel Königliche Hoheit anreden läßt, aber trotzdem in keinster Weise arrogant erscheint. Im Gegenteil. Eine Ehre sei es für ihn, sich als Erster in das Goldene Buch Empfingens eintragen zu dürfen.“

„Kurze Zeit später auf dem Innovationscampus: Der Musikverein spielt, hunderte Gäste schauen sich die Einfahrt der Kutsche an. Bevor der Prinz von Preußen die Preußenstraße offiziell einweiht, wendet er sich noch mit einer kurzen Festrede an die Besucher: ‚Ich bringe Ihnen keine Deklaration zur Wiedereinführung der Monarchie‘, scherzt der Prinz. ‚Der Zusammenhang zwischen mir und dem Innovationscampus ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Deshalb freut es mich, heute zu Ihnen sprechen zu dürfen.‘ Der Prinz, der mit seiner Familie in Norddeutschland lebt, fühle sich der Heimat seiner Vorfahren verbunden. Auch aus dem Hause Preußen seien im Laufe der Geschichte viele Innovationen gekommen. Er nennt einige Beispiele: Die Aufhebung der Leibeigenschaft, einige Universitätsgründungen oder das Abitur. Schon Wilhelm II. sei die Förderung von Bildung und Forschung wichtig gewesen.“

empfingen-17-september-2016„Seine Königliche Hoheit, Bürgermeister Schindler und Ministerialdirektor Meinel enthüllen das Schild der Preußenstraße – dazu spielt die Musikkapelle, ein Kanonenschuß ertönt aus dem Wald. Dann singen die Empfinger noch das Hohenzollernlied. Anschließend führt Bürgermeister Schindler seine Königliche Hoheit über den Campus. Zahlreiche Gäste folgen ihrem Beispiel und lassen den Tag feierlich ausklingen.“

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 171

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König Philippe Gastgeber des Gipfels deutschsprachiger Länder

Die Staatsoberhäupter deutschsprachiger Länder (von linksaußen) Joachim Gauck, Großherzog Henri von Luxemburg, Königin Mathilde und Kö-nig Philippe der Belgier, Erbprinzessin Sophie und Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein, Katha-rina Ammann und ihr Mann, der Schweizer Bun-despräsident Johann Niklaus Schneider Ammann.

Die Staatsoberhäupter deutschsprachiger Länder (von linksaußen): Joachim Gauck, Großherzog Henri von Luxemburg, Königin Mathilde und König Philippe der Belgier, Erbprinzessin Sophie und Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein, Katharina Ammann und ihr Mann, der Schweizer Bundespräsident Johann Niklaus Schneider Ammann.

Wenn von deutschsprachigen Ländern die Rede ist, fällt als erstes nicht unbedingt Belgien ein. Um dies ein wenig zu korrigieren, lud König Philippe I. der Belgier zum 13. informellen Gipfel deutschsprachiger Länder ein. Am Donnerstag, 8. September, folgten der deutsche und der schweizerische Bundespräsident, der Großherzog von Luxemburg sowie der Erbprinz von Liechtenstein – zum Teil mit Gattinnen – der Einladung des belgischen Königs. Weil die Republik Österreich gegenwärtig und wohl noch auf unabsehbare Zeit keinen Bundespräsidenten vorweisen kann, glänzte das Land durch Abwesenheit. Dadurch kam es zu dem erfreulichen Umstand einer monarchischen Mehrheit unter den deutschsprachigen Staaten.

König Philippe, Königin Mathilde mit Oliver Paasch, dem Ministerpräsidenten der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

König Philippe, Königin Mathilde mit Oliver Paasch, dem Ministerpräsidenten der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

König Philippe hatte in die belgischen Ostkantone eingeladen, die bis 1919 preußisch waren. Die Deutschsprachigen hatten in den ersten Jahrzehnten keinen leichten Stand und erst recht nach dem 2. Weltkrieg wurden sie als Feinde betrachtet, die künftig französisch sprechen sollten. Bereits unter König Baudouin wurde die Politik geändert und die „Germanophones“ erhielten Minderheitenrechte, die auf der Welt ihresgleichen suchen. Die Entwicklung führte dazu, daß  im belgischen Sprachenstreit die Ostbelgier zusammen mit der Königsfamilie als „einzig wahre Belgier“ gelten. Schon wenige Wochen nach seiner Thronbesteigung besuchte das Königspaar Eupen und Malmédy. Heute ist keine Region Belgiens königstreuer als die Deutschsprachige Gemeinschaft (DG).

Königin Mathilde genoß das Bad in der Menge.

Königin Mathilde genoß das Bad in der Menge.

König Philippe wollte mit der Einladung nach Eupen unter Beweis stellen, daß die DG im belgischen Staat eine bedeutende Rolle einnimmt. Im Eupener Heidberg Kloster hielten die Staatschefs eine Arbeitssitzung ab, bei der es um die Zukunft der EU nach dem Brexit, die Sicherheitssituation nach den Attentaten und die Jugendbeschäftigung ging, die der König als vorrangig einstufte und er hielt ein Plaidoyer für junges Unternehmertum. Er regte an, den Unternehmergeist auch im Bildungswesen zu verankern. Unter Hinweis auf die positiven Erfahrungen in der DG hob der König erneut die Vorzüge des dualen Ausbildungssystems hervor.

Gauck nutzte das Treffen zu einem Appell für Europa und sprach sich dafür aus, sich den Gegnern Europas gemeinsam entgegenzustellen. Wie eine Sprecherin erklärte, habe Gauck über die Lage in Deutschland und die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern berichtet. Er äußerte sein Bedauern über den Ausgang des britischen Referendums.

König Philippe lebte die Duale Berufsausbildung der Deutschsprachigen Gemeinschaft als Mittel gegen die Jugendarbeitslosigkeit.

König Philippe lobte die Duale Berufsausbildung der Deutschsprachigen Gemeinschaft als Mittel gegen die Jugendarbeitslosigkeit.

Während der deutsche Bundespräsident nach der Arbeitssitzung die Rückreise antrat, begaben sich die anderen Gäste ins Zentrum für Förderpädagogik. Der König hatte sich gewünscht, mit Personal und Schülern zusammenzutreffen – das lag dem Königspaar besonders am Herzen.  Es folgte ein kleines Bad in der Menge auf dem Schulhof des Zentrums. Die Kinder hatten sich schon lange auf den Besuch vorbereitet und freuten sich, die hohen Gäste zu begrüßen.

Wenig später verließen die Gäste die Schule und begaben sich ins Parlament. Dort wurden sie von Parlamentspräsident Karl-Heinz Lambertz empfangen wird. Er brach eine Lanze für die Deutschsprachige Gemeinschaft. Die Tatsache, daß Belgien sich als deutschsprachiger Staat verstehe, sei auch durch den Besuch in Eupen sichtbar geworden, sagte Lambertz. Die DG betrachte dies als Herausforderung und Auftrag, einen konkreten Beitrag zum Ausbau und zur Vertiefung der Beziehungen zwischen Belgien und den anderen deutschsprachigen Staaten Europas zu leisten, betonte der Präsident des DG-Parlaments.

Das nächste Gipfeltreffen wird 2017 in Luxemburg stattfinden. H.S.

Luxemburg genehmigt Petition zur Abschaffung der Monarchie

Das Luxemburger Parlament hat eine Petition zugelassen, die ein Referendum über die Abschaffung der Monarchie verlangt. Der verfassungsmäßige Ablauf einer solchen Petition sieht erst die Einreichung einer Petition beim Parlament vor. Danach entscheidet das Parlament über die Zulassung zur Unterschriftensammlung und im Anschluß muß eine größere Anzahl an Unterstützern zusammenkommen, die im konkreten Falle bei 4.500 Menschen innerhalb von sechs Wochen liegt, damit die Petition durchgeht. Dies entspricht etwa 1,5 % der Luxemburger Wähler. „Durchgehen“ bedeutet aber auch nur, daß das Parlament im Anschluß die Petition diskutiert, weswegen der Prozeß nur sehr geringe Chancen auf Erfolg hat. (Im Juni 2015 fiel ein Referendum zu vier von der Regierung initiierten Verfassungsänderungen durch; Corona berichtete.)

Großherzog Henri und Erbgroßherzog Guillaume nahmen am Luxemburger Nationalfeiertag, 23. Juni 2016, die Parade der Streitkräfte ab. Laut Verfassung ist der Großherzog Oberkommandierender der Armee.

Großherzog Henri und Erbgroßherzog Guillaume nahmen am Luxemburger Nationalfeiertag, 23. Juni 2016, die Parade der Streitkräfte ab. Laut Verfassung ist der Großherzog Oberkommandierender der Armee.

Anders als man denken könnte, ist das Prozedere im Grunde genommen auch aus Sicht von Monarchisten sehr zu begrüßen, werden für die nicht ohnehin unverbesserlichen Republikaner in der zu erwartenden Debatte doch noch einmal die Vorteile der Monarchie deutlich. Ein Vorteil ist jetzt schon für alle ersichtlich: Während in der Luxemburger Monarchie und in den meisten anderen die Belange des Volks ernstgenommen werden, schickt man sich beispielsweise in der Bundesrepublik an, das Volk zu bevormunden. Man denke hierbei nur an die Kommentare der deutschen Medien und Parlamentarier zum Brexit, die sich in einer unglaublich hochnäsigen Weise darüber äußerten, wie man so dumm sein könne, das Volk in einer so wichtigen Angelegenheit entscheiden zu lassen, und daß es soetwas in Deutschland nie geben werde. Wie glücklich können dagegen auch die Republikaner in einer Monarchie sein. L.R.

Prinz Georg Friedrich von Preußen bei der Einweihung eines Innovationscampus‘

empfingen-17-9-2016In Empfingen (Kreis Freudenstadt im Nordschwarzwald) wird kaiserlicher Besuch erwartet. Am 17. September wird Prinz Georg Friedrich von Preußen zusammen mit einem Vertreter der baden-württembergischen Landesregierung und dem Ortsbürgermeister die erste Preußenstraße Deutschlands (so heißt es in einem Vorbericht des Schwarzwälder Boten) einweihen.*) Sie führt zum Innovationscampus der Gemeinde. Alle im süddeutschen Raum lebenden Freunde können sich ab 12 Uhr an der kaiserlichen Einweihung mitfreuen.

Empfingen kam 1552 an Graf Jos Niklas II. von Zollern, seit 1576 gehörte es zur Herrschaft Hohenzollern-Haigerloch, die 1634 von der Herrschaft Hohenzollern-Sigmaringen übernommen wurde. Seit 1806 war es Teil des hohenzollerischen Oberamts Haigerloch im nun zum Fürstentum erhobenen Staat, der nach der Abdankung des Fürsten 1849 in Preußen aufging.

Von 1925 an gehörte Empfingen zum Landkreis Hechingen in der preußischen Provinz Hohenzollernsche Lande. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam der Ort zunächst zum Bundesland Württemberg-Hohenzollern, das 1952 in Baden-Württemberg aufging. H.S.

*) Ein Corona-Leser schrieb nachstehende Korrektur der Behauptung von Hubert Grosser, Geschäftsführer des Empfinger Innovationscampus‘, wie sie im Schwarzwälder-Boten zitiert wurde: In Leipzig gibt es seit den neunziger Jahren eine Preußenstraße. Im Staddteil Probstheida hatte man zwei Straßen nach den an jener Stelle in der Völkerschlacht 1813 kämpfenden Russen und Preußen benannt, dazu auch noch einen „Österreicherweg“. Eine Schwedenstraße gab es bereits.
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Die vollständige 171. Ausgabe von „Corona – Nachrichten für Monarchisten“ steht hier zum Herunterladen bereit:

corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 171

Inhalt der 171. Ausgabe:

  • König Philippe Gastgeber des Gipfels deutschsprachiger Länder
  • Luxemburg genehmigt Petition zur Abschaffung der Monarchie
  • Berliner Gemäldeausstellung ohne Kaiserin
  • Requiem für Prinz Marco von Hohenlohe-Langenburg in Madrid
  • Neuseelands Republikaner hoffen dank eigenfinanzierter Umfrage
  • Prinz Georg Friedrich bei der Einweihung eines Innovationscampus‘

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Der Info-Brief ist grundsätzlich kostenlos und wird aus Idealismus herausgegeben. Prinzipiell gilt, daß jeder, der sich mit Artikeln, Veranstaltungshinweisen, Kritik oder Anregungen einbringen möchte, herzlich dazu eingeladen ist, dies auch zu tun. Um „Corona“ zu beziehen, müssen Sie sich nur per Mail an corona_redaktion@yahoo.com in die Bezieherliste eintragen, dann wird Ihnen alle drei Wochen der Nachrichtenbrief kostenlos und unverbindlich zugestellt.

Eine Königin aus Neuwied erfährt eine besondere Ausstellung

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Die Ausstellung, die sich ganz Königin Elizabeth von Rumänien widmet, wurde besucht von (v.r.n.l.) Prinz Georg Friedrich & Prinzessin Sophie von Preußen, Fürstin Isabelle zu Wied, Prinz Radu von Rumänien

Die Ausstellung, die sich ganz Königin Elisabeth von Rumänien widmet, wurde besucht von (v.r.n.l.) Prinz Georg Friedrich und Prinzessin Sophie von Preußen, Fürstin Isabelle zu Wied, Prinz Radu von Rumänien

SKH Prinz Georg Friedrich und IKH Prinzessin Sophie von Preußen besuchten im Roentgen-Museum in Neuwied eine Ausstellung, die Königin Elisabeth, geborene Prinzessin zu Wied, gewidmet ist. In Neuwied kam sie am 29. Dezember 1843 als Tochter des Fürsten Hermann und der Fürstin Marie zu Wied zur Welt und wuchs in den Schlössern Neuwied und Monrepos in einem kulturell sehr interessierten und politisch liberalen Umfeld auf. Dort und während der Aufenthalte der Familie in Bonn lernte sie früh Persönlichkeiten wie den Professor für Geschichte an der Bonner Universität Ernst Moritz Arndt, den Düsseldorfer Maler Carl Ferdinand Sohn oder auch den preußischen Thronfolger, Prinz Friedrich Wilhelm, nachmaliger Kaiser Friedrich III., kennen. 1869 heiratete sie dessen Freund, Prinz Karl von Hohenzollern-Sigmaringen, seit 1866 Fürst und ab 1881 König Carol I. von Rumänien.

König Carol und Königin Elizabth von Rumänien

König Carol und Königin Elisabeta (Elisabeth) von Rumänien

Nach dem Tod ihres einzigen Kindes, ihrer Tochter Prinzessin Marie, stellte Königin Elisabeth immer mehr ihre schriftstellerische Tätigkeit in den Mittelpunkt und veröffentlichte unter dem Pseudonym Carmen Sylva mehr als 50 Werke.

Am Samstag, 3. September eröffneten im Roentgen-Museum Neuwied Landrat Rainer Kaul und ID Fürstin Isabelle zu Wied die Ausstellung „Carmen Sylva – Eine Königin aus Neuwied“.

Das kaiserliche Paar, die fürstliche Gastgeberin und der rumänische Gast lassen sich die Exponate erläutern.

Das kaiserliche Paar, die fürstliche Gastgeberin und der rumänische Gast lassen sich die Exponate erläutern.

Ihr Todestag jährte sich am 2. März zum 100. Mal. In Rumänien wird sie als Wohltäterin und Mutter der Nation verehrt. Gleichzeitig feiert Rumänien die Ankunft des ersten Monarchen aus dem Haus Hohenzollern und die Gründung einer eigenen Dynastie vor 150 Jahren, weshalb als Vertreter des rumänischen Königshauses SKH Prinz Radu zusammen mit seinen preußischen Vettern die Ausstellung besucht.

v. l. Prinzessin Sophie von Preußen, Fürstin Isabelle zu Wied, Prinz Radu von Rumänien am 6. September in der Neuwieder Ausstellung.

v. l. Prinzessin Sophie von Preußen, Fürstin Isabelle zu Wied, Prinz Radu von Rumänien am 6. September in der Neuwieder Ausstellung.

Die Ausstellung Carmen Sylva 1843-1916 – Eine Königin aus Neuwied ist bis 6. November geöffnet. Die in der Ausstellung gezeigten Objekte konnten dank des großzügigen Entgegenkommens der Leihgeber zusammengetragen werden, darunter das Fürstliche Haus Wied, das Fürstlich Wiedische Archiv in Neuwied, das Stadtmuseum Bonn sowie zahlreiche Privatsammler.

Zeitreise in Bad Ischl

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In jedem August läßt sich in Bad Ischl eine Zeitreise machen. Dann lädt die Stadt zum „Kaiserbummel“ ein und hat einen 2,5 Kilometer langen roten Teppich für Bewohner und Gäste ausgerollt. Prachtvolle Bilder von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth („Sisi“) sind dann allgegenwärtig.

Die Konditorei Zauner, einst kaiserlich und königlicher Hoflieferant, gratuliert Franz Joseph zum 186. Geburtstag mit einer riesigen Torte, darauf das Kaiserwappen aus Zuckerguß. Man war vor rund 30 Jahren erstmals auf die Idee gekommen, des Kaisers Geburtstag wie zu Zeiten der Monarchie alljährlich zu feiern.

Franz Joseph verbrachte in Ischl 63 Sommer seiner 68 Regentenjahre (1848-1916). In dem kleinen Städtchen im Salzkammergut frönte er seiner Jagdleidenschaft, wann immer es die Amtsgeschäfte dem vielbeschäftigten Regenten erlaubten. Die Kaiservilla wurde neben der Wiener Hofburg zum zweiten Machtzentrum der Donaumonarchie.

Ranghöchster Gastgeber der jährlichen Geburtstagsparty ist Markus Salvator Habsburg-Lothringen, der 70-jährige Urenkel des alten Kaisers und heutige Besitzer der Kaiservilla. Auftakt ist stets die Kaisermesse in der Ischler Stadtpfarrkirche, wo einstmals der Komponist Anton Bruckner an der Orgel saß. Höhepunkt ist die Parade der Traditionsverbände und k.u.k. Regimenter aus Österreich und den ehemaligen Kronländern.

Erzherzog Markus schreitet die um den Parkbrunnen vor der Kaiservilla aufgestellten Verbände ab und nimmt die Huldigungen der Kaiserdragoner, Feldjäger, Deutschmeister, Tiroler Schützen und ungarischen Husaren, die alle vor ihm ihre Fahnen und Säbel senken, entgegen. Als die Ischler Bürgermusik die alte Haydn-Hymne „Gott erhalte Franz den Kaiser“ intonierte, herrschte ehrfürchtige Stille, als sähe der alte Kaiser Franz Joseph der Zeremonie zu.

Christian Schwochert

Königin Anna Maria der Hellenen feiert ihren 70. Geburtstag

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Seine Majestät König Konstantin II. und Königin Anna-Maria der Hellenen.

Seine Majestät König Konstantin II. und Ihre Majestät Königin Anna Maria der Hellenen.

Es war sicherlich von den Programmgestaltern nicht beabsichtigt, aber am Sonntagabend zeigte ARD-Alpha eine Schwarz-Weiß-Dokumentation über die griechische Insel Korfu (Die Fernsehtruhe: Löwe und Lamm). Mehrmals rückten darin Portraitphotos des griechischen Königspaars in Bild, wie dieses Beispiel des Klosters Miritosia zeigt:

König Konstantin II. und Königin Anna-Maria im Kloster Miritosia auf Korfu.

König Konstantin II. und Königin Anna-Maria schauen im Kloster Miritosia auf Korfu in der Mönchsklause von der Wand herab.

Während der kurzen aktiven Regentschaft des jungen Paars verbrachten sie viel Zeit auf der Insel und dort kam auch ihr erstes Kind, Prinzessin Alexia, am 10. Juli 1965 zur Welt (Prinz Philip, heute Herzog von Edinburgh, wurde am selben Ort am 10. Juni 1921 als Prinz Philippos von Griechenland und Dänemark geboren).

Kurz nach Ende des 2. Weltkrieg wurde dem dänischen Kronprinzen Frederik (nachmalig König Frederik IX.) und seiner Frau, Kronprinzessin Ingrid, geborene Prinzessin von Schweden am 30. August 1946 eine dritte Tochter geboren: Prinzessin Anne-Marie Dagmar Ingrid von Dänemark. Das Nesthäkchen sollte als erste das Haus verlassen, vor ihrer ältesten Schwester Margethe und der zweitgeborenen Benedikte. Bereits am 18. September 1964 heiratete sie König Konstantin II. der Hellenen, der am 6. März 1964 den griechischen Thron nach dem Tod seines Vaters, König Pauls I., bestiegen hatte. Mit der Heirat wurde sie Königin der Hellenen.

Die offizielle Photographie des Königspaars.

Die offizielle Photographie des Königspaars.

Bereits kurze Zeit nach der Hochzeit (deren Feiern von der Prägung einer Gedenkmünze finanziert wurde und einen Überschuß an die Staatskasse abführte) begann die Politikermeinung sich gegen das Königspaar zu wenden. Die Geburt des ersten Kinds 1965 half wenig, die Gemüter zu beruhigen. Als am 20. Mai 1967 Kronprinz Paul zur Welt kam, herrschten bereits seit einem Monat die Obristen mit einer Militärdiktatur. Der Versuch des Königs, die Demokratie mittels eines Gegenputschs wiederherzustellen, scheiterte. Die Königsfamilie flog nach Rom ins Exil, wo Königin Anna-Marie eine Fehlgeburt erlitt und ihr drittes Kind verlor.

Am dem Weg ins Exil nach dem gescheiterten gegenputsch.

Am dem Weg ins Exil nach dem gescheiterten Gegenputsch.

Die griechische Junta verurteilte die Aktion des Königs, beließ ihn jedoch in seiner Funktion als Staatsoberhaupt. Deshalb konnte sich die Königsfamilie in der griechischen Botschaft in Rom aufhalten. Von dort aus wollte der amtsverhinderte König weiter für die Wiederherstellung der Demokratie kämpfen. Ein Putschversuch der königstreuen Marine im Mai 1973 gab den Obristen eine Handhabe, den König abzusetzen. Ministerpräsident Papadopoulos machte sich zum Staatspräsidenten und setzte ein Referendum an, um seinem Handstreich einen legalen Anstrich zu geben.

Die Königsfamilie mußte die griechische Botschaft in Rom verlassen und zog – mit dem 1969 dort geborenen Prinz Nikolaos – nach Großbritannien, dort kam 1983 Prinzessin Theodora und 1986 Prinz Philippos zur Welt. In London heiratete 1995 Kronprinz Pavlos, unter den Hochzeitsgästen waren Königin Elizabeth, Prinz Philip und König Hussein von Jordanien sowie zahlreiche weitere Angehörige europäischer Königshäuser und Vertreter der griechischen Gemeinde in Großbritannien, sowie einige mutige griechische Politiker, die ihre Loyalität bewiesen.

Für das ZDF interviewte Julia Melchior, König Konstantin und Königin Anne Maria.

Für das ZDF interviewte Julia Melchior, König Konstantin und Königin Anna Maria auch in der königlichen Domaine Tatoi, die die sozialistische griechische Regierung illegalerweise enteignete.

Seit 2003 trägt eine Stiftung den Namen Königin Anna Marias. Ihr Mann rief sie ins Leben mit einer Entschädigung, zu der der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die griechische Regierung verurteilte, nachdem diese die königliche Domaine Tatoi, die der Gründer der griechischen Dynastie mit privaten Mitteln aus Dänemark gekauft hatte, enteignete. Die Anna Maria Stiftung hilft seither bedürftigen Griechen nach Waldbränden, Erdbeben oder sonstigen Katastrophenfällen.

Königliche griechische Hochzeit auf der Insel Spetses.

Königliche griechische Hochzeit auf der Insel Spetses.

Das Verhältnis der griechischen Regierung zur Königsfamilie hat sich in den letzten Jahren entspannt und viele Wochen des Jahren verbringen König Konstantin und Königin Anna Maria nun wieder in Griechenland. Im August 2010 fand auch erstmals seit Jahrzehnten wieder eine königliche Hochzeit in Griechenland statt. Prinz Nikolaos heiratete auf der Insel Spetses Tatiana Blatnik.

Entspanntes Verhältnis zur Welt: König Konstantin und Königin Anna Maria.

Entspanntes Verhältnis zur Welt: König Konstantin und Königin Anna Maria.

Kaiserliches Paar feiert 5. Hochzeitstag

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Hochzeit 27.8.2011
Der 27. August 2011 war auch ein Samstag, vor fünf Jahren feierten S.K.H. Prinz Georg Friedrich und I.K.H. Prinzessin Sophie von Preußen, geborene Prinzessin zu Isenburg, ihre kirchliche Hochzeit (siehe Corona-Bericht).

Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und mit einer Zuschauerquote des RBB von 18,6% gab sich das kaiserliche Paar in der Potsdamer Friedenskirche das Ja-Wort.

Weniger unter dem Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit stand die standesamtliche Trauung am 25. August 2011 in Potsdam.

Weniger unter dem Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit stand die standesamtliche Trauung am 25. August 2011 in Potsdam.

Am 20. Januar 2013 kamen die Zwillinge Prinz Carl Friedrich und Prinz Louis Ferdinand von Preußen zur Welt. Zu den Söhnen gesellte sich am 2. April 2015 noch eine Tochter, Prinzessin Emma von Preußen.

Corona wünscht der kaiserlichen Familie am Hochzeitstatg weiterhin alles Gute.

Prinz William, der Herzog von Cambridge, gratuliert zum 70. Gründungstag

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Die britische Besatzungsmacht schuf am 23. August 1946 in ihrer Zone ein neues Bundesland aus der Verfügungsmasse Preußens. Aus Anlaß der 70. Wiederkehr dieses Akts nahm S.K.H. Prinz William, Herzog von Cambridge, als Ehrengast an den Feierlichkeiten in Düsseldorf teil.

HRH inspects the parade and sees @HanneloreKraft present the Fahrenband, the NRW's highest military honour #NRW70 CqjhOstWEAAicls.jpg largeEr hielt beim offiziellen Festakt der Landesregierung und des Landtags in der Düsseldorfer Tonhalle am Abend nachstehende Rede:

Prince William, Duke of Cambridge, 70 Jahre NRW, Tonhalle Düsseldorf 2

Übersetzung der Rede Seiner Königlichen Hoheit des Herzogs von Cambridge, Prinz William, am 23. August 2016 anlässlich des 70. Jahrestags der Gründung von Nordrhein-Westfalen

Herr Bundestagspräsident, Frau Bundeskanzlerin, Frau Ministerpräsidentin, Frau Landtagspräsidentin, meine Damen und Herren!

Guten Abend. Ich fürchte, zu mehr reichen meine Deutschkenntnisse nicht, und deshalb hoffe ich, dass Sie nichts dagegen haben, wenn ich den Rest meiner kurzen Rede auf Englisch halte.

Wir sind heute Abend hier, um den 70. Geburtstag Nordrhein-Westfalens zu feiern. Aber ich bin auch hier, um eine außergewöhnliche 70-jährige Partnerschaft zwischen dem Vereinigten Königreich und den Bürgern dieses Landes zu würdigen.

In ganz Europa gedachte man in den letzten Jahren des Endes des Zweiten Weltkriegs. Die Erinnerung an die Kämpfe und das Leid der Menschen wurde wachgerufen, und wir haben den vielen Opfern unseren Respekt erwiesen.

Heute Abend jedoch haben wir die willkommene Gelegenheit, das Licht zu feiern, das sich nach den Tragödien des letzten Jahrhunderts entzündete, und das Wunder der Freundschaft, die aus diesem verheerenden Konflikt geboren wurde.

Prince William, Duke of Cambridge, 70 Jahre NRW, Tonhalle Düsseldorf 3Vor 70 Jahren gründete die britische Militärverwaltung durch Zusammenlegung mehrerer Gebiete das Land Nordrhein-Westfalen, eine Mission namens „Operation Marriage“. Es war nicht die erste von England und Nordrhein-Westfalen vermittelte Ehe, die in die Geschichte eingehen sollte. Vor 500 Jahren wurde hier in Düsseldorf Anna von Kleve geboren. Ihr Porträt gefiel dem englischen König Heinrich VIII., und so reiste sie 1540 nach England und wurde seine Königin. Wie viele von Ihnen wissen, endete die Ehe nur sechs Monate später, und Anna verbrachte den Rest ihres Lebens in England als des Königs „geliebte Schwester“.

Die vor 70 Jahren gestartete „Operation Marriage“ war erfreulicherweise von deutlich mehr Erfolg gekrönt. Seither erleben wir den Aufstieg des Bundeslandes – eine Entwicklung, die von der Dynamik des wirtschaftlichen Erfolgs nach dem Krieg über die Unwägbarkeiten des Kalten Kriegs und der deutschen Teilung hin zur glücklichen Wiedervereinigung Deutschlands führte und das Land zu dem machte, was es heute ist: der wirtschaftliche Motor Deutschlands und eine der wohlhabendsten Regionen in Europa.

Das britische Militär, seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Nordrhein-Westfalen stationiert, war bei jedem Stadium dieser bemerkenswerten Entwicklung dabei. Heute wurde die 20th Armoured Infantry Brigade für ihren Beitrag zur Gemeinschaft vor Ort und zur historischen Entwicklung dieses Bundeslands ausgezeichnet. Ich gratuliere Brigadier Elviss und den Soldaten zur Verleihung des Fahnenbandes des Landes Nordrhein-Westfalen.

Aus Großbritanniens historischer Verbindung zu Nordrhein-Westfalen sind besondere Bande entstanden, die ihre Bedeutung und Relevanz bis zum heutigen Tag bewahrt haben. NRW ist Großbritanniens engster wirtschaftlicher Partner, hier leben rund 25.000 Briten, jedes Jahr besuchen Hunderttausende Ihrer Einwohner Großbritannien, Zigtausende Studentinnen und Studenten studieren an britischen Universitäten. In Kultur, Wissenschaft und Sport gibt es einen lebhaften Austausch zwischen Großbritannien und diesem dynamischen und florierenden Bundesland.

Kurz gesagt: aus der Beziehung zwischen einer Besatzungsmacht und einer in Trümmern liegenden Region, die vor 70 Jahren zwangsläufig entstand, ist heute eine Partnerschaft geworden, eine echte Freundschaft von beträchtlichem beiderseitigem Nutzen.

Diese Partnerschaft wird auch nach Großbritanniens jüngster Entscheidung, aus der Europäischen Union auszutreten, Bestand haben. An unserer tiefen Freundschaft und breit angelegten Zusammenarbeit mit Deutschland und Nordrhein-Westfalen wird sich nichts ändern. Großbritannien und Deutschland werden engste wirtschaftliche, politische und kulturelle Partner bleiben. Bilateral und international werden wir die Bemühungen zur Förderung von Wohlstand, Sicherheit und Stabilität in der Welt weiter vorantreiben.

Lassen Sie mich zum Abschluss meiner Freude darüber Ausdruck verleihen, dass Nordrhein-Westfalen 70 Jahre nach seiner Gründung eine dynamische Region ist, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Stärke, ihrer Lebensqualität und ihrer guten Partnerschaften in aller Welt bewundert wird.

Großbritannien ist einer der engsten Partner und wird es auch in Zukunft bleiben. Im Namen des britischen Volkes wünsche ich Nordrhein-Westfalen zum Geburtstag: Alles Gute!

Prince William, Duke of Cambridge, 70 Jahre NRW, Tonhalle Düsseldorf 5

Die Rede im englischen Original

I am pleased to wish North Rhine-Westphalia, on its 70th anniversary: Alles Gute!

The Duke of Cambridge

President of the Bundestag,

Federal Chancellor,

Minister President,

President of the Landtag,

Damen und Herren,

Guten Abend,

Good evening everyone. I’m afraid I don’t have much more in the way of German to offer so I hope you will not mind if I keep the rest of my brief remarks in English.

We are here tonight to celebrate the 70th birthday of North Rhine-Westphalia. But I am here as well to pay tribute to an extraordinary 70-year partnership between the United Kingdom and the people of this region.

The last few years have seen nations across Europe mark the end of the Second World War. The battles and suffering have been remembered and we have paid tribute to so many who lost their lives.

Tonight though, we have a welcome opportunity to celebrate the light that emerged from the tragedies of the last century and the miracle of friendship that was borne from devastating conflict.

70 years ago the British Military Administration created North Rhine-Westphalia through a merger of various territories, in a mission it called “Operation Marriage”. It was not the first ‚marriage‘ brokered between England and North Rhein Westphalia to make history. Five hundred years ago here, in Düsseldorf, Anne of Cleves was born.

Her portrait appealed to the English King, Henry VIII and so, in 1540, she moved to England and became his Queen. As many of you will know, the marriage ended just six months later and Anne lived out the rest of her life in England as the King’s ‚beloved sister’.

The ‚Operation Marriage‘ launched seventy years ago was, I am glad to say, vastly more successful. Since that time we have seen this Bundesland grow – through the dynamism of post-war economic success, the uncertainties of the Cold War and German division, and the joy of German Unification – into what is today the economic powerhouse of Germany and one of the most prosperous regions in Europe.

The British military, stationed in North Rhine-Westphalia since the end of the Second World War, has been present at every stage during this remarkable evolution. The 20thArmoured Infantry Brigade has today been recognised for its contribution to the local community and to the historical development of this Bundesland. May I congratulate Brigadier Elviss and the troops on receiving the Fahnenband of North Rhine-Westphalia.

Britain’s historic connection with North Rhine-Westphalia has created a unique set of ties which retain their relevance and importance to the present day. You are Britain’s closest German economic partner; you are home to some 25,000 British people; many hundreds of thousands of your residents visit the UK every year and many tens of thousands of your students study at British universities. There is a thriving exchange of culture, science and sport between the UK and this dynamic and thriving Bundesland.

In short, what began 70 years ago as a relationship of necessity between an occupying power and a region in ruin, is today a partnership of genuine friendship and of massive mutual benefit.

This partnership will continue despite Britain’s recent decision to leave the European Union. The depth of our friendship with Germany and with North Rhine-Westphalia will not change. Bilaterally and internationally we will continue together to lead efforts to promote prosperity, security and stability in the world.

Let me conclude by celebrating that 70 years on from its founding, North Rhine-Westphalia is now a dynamic region admired across the world for its economic strength, quality of life, and close partnerships.

Britain has been one of the closest of those partners and will remain so in future. So, on behalf of the British people, I am pleased to wish North Rhine-Westphalia, on its 70th anniversary:

Alles Gute!

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 170

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Kaiser Akihito deutet Abdankung an

Kaiser Akihito wandte sich am 8. August in einer Ansprache an das japanische Volk, um ihm von seinen Sorgen, er sei dem Amt vielleicht nicht mehr gesundheitlich gewachsen, mitzuteilen.

Kaiser Akihito wandte sich am 8. August in einer Ansprache an das japanische Volk, um ihm von seinen Sorgen, er sei dem Amt vielleicht nicht mehr gesundheitlich gewachsen, mitzuteilen.

In der erst zweiten Fernsehansprache seiner Amtszeit deutet der mittlerweile 82-jährige Kaiser Akihito seine Abdankung zugunsten seines Sohnes, des Kronprinzen Naruhito, an. „Ich mache mir Sorgen, daß es schwieriger für mich sein könnte, meine Pflichten als Symbol des Staates mit meinem ganzen Dasein zu erfüllen, wie ich es bisher getan habe”, sagte Akihito. Dies wird allgemein als Wunsch nach einer Abdankung interpretiert – es ist üblich, daß die japanischen Kaiser ihre Auffassung nur indirekt kundtun. Man sollte jedoch nicht annehmen, daß solche Worte des Kaisers dann ungehört verhallen. In den deutschen Medien wird zwar gebetsmühlenartig wiederholt, daß der Kaiser nach dem 2. Weltkrieg seinen Status als lebender Gott abgelegt hat und keine exekutiven Funktionen nach der geltenden Verfassung ausübt. Das interessiert die Japaner jedoch nicht und den seltenen Worten des Tenno wird die allerhöchste Bedeutung beigemessen. „Wir müssen ernsthaft darüber nachdenken, was als Antwort auf die Sorgen des Kaisers getan werden kann”, sagte Premierminister Shinzo Abe dann auch, was wiederum bedeutet, daß die Nachfolge Akihitos bald geregelt werden wird. Abdankungen sind in Japan nicht völlig unüblich. Das letzte Mal geschah dies im Jahr 1817, als Kaiser Kokaku abtrat.

1989 trat Akihito die Nachfolge seines Vaters an.

1989 trat Akihito die Nachfolge seines Vaters an.

Akihito folgte seinem Vater Hirohito 1989 auf den Chrysanthementhron. Die japanische Monarchie ist die älteste der Welt und der Legende nach stammen die japanischen Kaiser von der Sonnengöttin Amaterasu ab. Erster Kaiser war demnach Jimmu, der Ururenkel der Sonnengöttin, welcher von 660 vor Christus bis 585 vor Christus regierte. Die ersten japanischen Kaiser sind jedoch nicht historisch nachgewiesen, was auch daran liegt, daß Japan damals gar nicht geeint war, sondern in verschiedene Clans und Reiche zerfiel. Erst in den ersten Jahrhunderten nach Christus finden sich auch Belege für die Existenz der Kaiser. Naruhito wird bei einer Abdankung seines Vaters zu seinen Gunsten der 126. Tenno auf dem Chrysanthementhron. Bei Amtsantritt eines Tenno ist es üblich, daß eine neue Zeitrechnung beginnt und eine Devise für die eigene Herrschaft gewählt wird: Derzeit leben die Japaner im Jahr 27 der Ära heisei, was „Frieden überall” bedeutet und von Akihito als Herrchaftsdevise gewählt wurde. Man darf gespannt sein, welches Motto Naruhito wählen wird. L.R.

Madeira: Sterbehaus Kaiser Karls von Österreich abgebrannt

Die Kaiservilla in Quinta do Monte über der Inselhauptstadt Funchal.

Die Kaiservilla in Quinta do Monte über der Inselhauptstadt Funchal.

In diesem Sommer wüteten die Waldbrände nicht nur in den Mittelmeerländern, sondern auch auf der portugiesischen Insel Madeira. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete am 14. August, daß den rasenden Feuern auch die Villa Kaiser Karls von Österreich zum Opfer fiel. Sie gehörte ihm nicht, sondern wurde ihm 1921 nur zum Wohnen zur Verfügung gestellt, als er mit seiner Frau und sieben Kindern von den Alliierten nach Madeira verbannt wurde. Ironischerweise war das Haus so feucht, daß der Kaiser sich eine Lungenentzündung zuzog, an der er am 1. April 1922 starb.

Die Kaiserwitwe und ihre Kinder gaben dem toten Monarchen das Geleit. Vom 1. April 1922 an trug Kaiserin Zita ausschließlich schwarze Kelidung.

Die Kaiserwitwe und ihre Kinder gaben dem toten Monarchen das Geleit. Vom 1. April 1922 an trug Kaiserin Zita ausschließlich schwarze Kleidung. An ihrer Seite der neunjährige Kronprinz Otto.

Der Kaiser war der Bevölkerung und der Regierung so dankbar für die Aufnahme, daß er auf Madeira beigesetzt werden wollte. Seine sterblichen Überreste ruhen in der nahen Kapelle Nossa Senhora do Monte.

Die sterblichen Überreste Kaiser Karls ruhen in der Kapelle Nossa Senhora do Monte.

Die sterblichen Überreste Kaiser Karls ruhen in der Kapelle Nossa Senhora do Monte.

Sein Herz wurde wie das seiner Frau, Kaiserin Zita, ins Kloster Muri in die Schweiz gebracht. 82 Jahre nach Kaiser Karls Tod sprach Papst Johannes Paul II. den letzten regierenden Kaiser Österreichs selig. 1949 hatte der Seligsprechungsprozeß für den Monarchen begonnen, am 3. Oktober 2004 fand er auf dem Petersplatz in Rom seinen Abschluß. Damals erklärte der auf den Namen Karol getaufte Papst aus Krakau der Welt, warum Kaiser Karl auch jenseits des historischen Interesses von Bedeutung ist: „Von Anfang an verstand Kaiser Karl sein Herrscheramt als heiligen Dienst an seinen Völkern.“

Die verwitwete Kaiserin und die Kinder durften nach dem Tod des Kaisers die Insel verlassen. König Alfons XIII. lud sie nach Spanien ein, wo die Kaiserin am 31. Mai ihrem achten Kind das Leben schenkte.

Monarchisten und Verehrer des Kaisers besuchen immer wieder Madeira, um ihm ihre Reverenz zu erweisen. Als neuer Hauschef reiste am 1. April 2012 Erzherzog Karl mit seinem Bruder, Erzherzog Georg, zur Villa. Begleitet wurden sie von Dom Duarte, Herzog von Bragança, dem portugiesische Thronprätendenten (dazu ein reichbebildeter Bericht von der PPM auf portugiesisch). H.S.
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Die vollständige 170. Ausgabe von „Corona – Nachrichten für Monarchisten“ steht hier zum Herunterladen bereit:

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 170

Inhalt der 170. Ausgabe:

  • Königin Anna von Rumänien verstorben
  • Sterbehaus Kaiser Karls von Österreich abgebrannt
  • Kaiser Akihito deutet Abdankung an
  • Die wunderbare Welt der gewählten Präsidenten

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Prinz Georg Friedrich bei der Beisetzung Königin Annas von Rumänien

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Der Chef des Hauses Hohenzollern, Prinz Georg Friedrich von Preußen, ist in Bukarest zur Beisetzung der am 1. August verstorbenen Königin Anna von Rumänien. Die rumänische Königsfamilie entstammt der Familie Hohenzollern-Sigmaringen und wurde vor 150 Jahren auf den rumänischen Thron berufen.

Prinz Georg Friedrich 13.8.2016

Die Beisetzungsfeierlichkeiten werden vom rumänischen Fernsehen seit 6 Uhr live übertragen:
http://www.digi24.ro/Media/TV/Live/Digi24

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Beisetzung Königin Anna 13.8.2016 110Ebenfalls anwesend war der Chef des Zäringerhauses, Markgraf Max von Baden:

Clipboard12Beisetzung Königin Anna 13.8.2016 10

Queen Anne Coyuz8mXEAIkH_6.jpg largeDer Tag der Beerdigung von Königin Anna (Schreibeweise Anne für ihren Geburtsnamen und Ana als rumänische Königin) wurde in Rumänien und Moldawien zum nationalen Trauertag erklärt. Der Witwer, König Michael I., war leider zu krank, um an den Trauerfeierlichkeiten in Bukarest teilzunehmen. Er hat sich seit der Bekanntgabe seiner Krebserkrankung aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und blieb auf Anraten seiner Ärzte im Schweizer Exil.

Königin Ana kam am 18. September 1923 als Prinzessin Anne Antoinette Françoise Charlotte Zita Marguerite von Bourbon-Parma in Paris zur Welt. Neben dieser einzigen Tochter hatten ihre Eltern, Prinz René von Bourbon-Parma (1894 – 1962) und Prinzessin Margrethe von Dänemark (1895 – 1992), noch drei Söhne: Prinz Jacques, Prinz Michel und Prinz André. Prinz René war ein jüngerer Bruder der österreichischen Kaiserin Zita, die 1892 geboren wurde.

queen Anne Antoinette Françoise Charlotte was born in Paris in 1923, the only daughter of Prince René of Bourbon-Parma and Princess Margaret of Denmark.Die Familie lebte vor dem 2. Weltkrieg in Frankreich. Die deutsche Invasion zwang sie jedoch zur Flucht. Prinzessin Anne ging in die USA, wo sie in New York die Parsons School of Design besuchte. Sie schlug sich als Verkäuferin in einem Department Store durch, ihre Mutter verdiente Geld mit Hutkreationen. Als Freiwillige diente sie ab 1943 in der französischen Armee und wurde in mehreren Ländern als Krankenwagenfahrerin eingesetzt. Dafür erhielt sie nach dem Krieg das französische Croix de Guerre.

Eine schicksalhafte Begegnung hatte sie im November 1947 in London. König Michael I., der trotz der sowjetischen Besetzung und der Einsetzung einer kommunistischen Regierung weiterhin amtierender König Rumäniens war, nahm wie Prinzessin Anne an den Hochzeitsfeierlichkeiten von Prinzessin Elizabeth und Philip Mountbatten, wie er sich nach seiner Mutter wegen seines Verzichts auf seine griechischen Thronrechte nannte, teil. Sechzehn Tage nach ihrem ersten Treffen gaben der rumänische König und die französische Prinzessin ihre Verlobung bekannt.

Die kommunistischen Machthaber zuhause in Bukarest waren von der Idee einer königlichen Hochzeit in ihrem Land nicht erbaut. Sie setzten König Michael unter Druck: Entweder unterzeichne er seine Abdankungsurkunde oder es würden Studenten erschossen, die das Regime in den Gefängnissen und Konzentrationslagern des Landes gefangenhielt.

Queen Anne CoyMfCGXEAAj_on.jpg largeAm 30. Dezember 1947 unterschrieb er gezwungenermaßen seine Abdankung und ging ins Exil. Die Hochzeit fand am 10. Juni 1948 in Athen statt. Seine Mutter, Königin Helena von Rumänien (1896 – 1982), war eine Schwester des griechischen Königs Paul I. (1901 – 1964). Trotz des anhaltenden Bürgerkriegs in Griechenland dachte niemand an eine örtliche oder zeitliche Verschiebung der Zeremonie. Einziger Wermutstropfen war die Weigerung der Familie der Braut, an den Feierlichkeiten teilzunehmen. Papst Pius XII. hatte sich geweigert, eine Dispens zu erteilen, weil in dieser glaubensverschiedenen Ehe die Braut keine Zusage machte, daß die Kinder im katholischen Glauben erzogen werden würden. König Michael bestand auf einer orthodoxen Erziehung der Kinder, weil die rumänische Verfassung diesen Glauben für die Herrscher vorschreibe. Abgesetzt oder nicht – für König Michael galt die Verfassung des rumänischen Königreichs fort. Bei den Begräbnisfeierlichkeiten am 13. August fanden beide Religionsgemeinschaften zusammen und es wurden sowohl katholische wie rumänisch-orthodoxe Rituale vollzogen. Aber auch die katholische Kirche bewegte sich und das 2. Vatikanische Konzil machte es möglich: Zwanzig Jahre nach der orthodoxen Trauung in Athen konnten König Michael und Königin Ana im kleinen Rahmen auch noch katholisch heiraten.

princess anne wedding-1948Weil König Michael mittellos ins Exil geschickt wurde, ging das Paar zuerst nach Hertfordshire in Großbritannien und verdiente als Gemüsebauern, später als Hühnerzüchter sein Geld. 1956 zogen sie mit ihren Kindern Margareta, Elena, Irina, Sophia und Maria nach Versoix am Genfer See. Weiterhin mußte sich König Michael seinen Lebensunterhalt verdienen. Er arbeitete als Testpilot und gründete eine Elektronikgesellschaft, auch als Börsenmakler und Vertreter verschiedener europäischer und US-amerikanischer Firmen war er aktiv.

queen anne5Immer treu an seiner Seite: Königin Ana, die sich um den Haushalt kümmerte und als perfekte Gastgeberin die vielen Besucher betreute, die dem König im Exil ihre Aufwartung machten. Bis in die endachziger Jahre hielt sich der König mit politischen Äußerungen zurück. Wer ihm damals schrieb (so wie dieser Corona-Redakteur) erhielt nur hinhaltende Antworten. Er schien sich mit seinem Schicksal abgefunden zu haben. Davon schrieb auch der Daily Telegraph in seinem Nachruf auf Königin Ana: „During the long years of communism, many Romanians felt disillusioned by Michael’s avoidance of any discussion about his position as King and, although he followed events in Romania closely, he did not really keep in touch with émigré politics or participate in émigré social life.“

KING MICHAEL OF ROMANIA RETURNS TO BUCHAREST March 2, 1997

KING MICHAEL OF ROMANIA RETURNS TO BUCHAREST March 2, 1997

Einen ganz anderen Michael erlebte die Welt, als nach dem Weihnachtsfest 1989 in Rumänien das kommunistische Regime ein blutiges Ende fand – so jedenfalls schien es. Der Versuch des Königs, möglichst rasch nach Rumänien zurückzukehren, wurde 1990 unterbunden. Noch im Flughafengebäude von Bukarest setzten ihn die neuen Machthaber ins nächste Flugzeug und brachten ihn außer Landes. Erst 1992 konnten König und Königin für drei Tage nach Rumänien reisen. Eine neue sozialistische Regierung erlaubte von 1993 bis 1997 keine weiteren Aufenthalte.

Erst die Wahl einer bürgerlichen Regierung entspannte das Verhältnis und die Königsfamilie bekam enteigneten Besitz zurück. Für Königin Ana begann eine Zeit, in der sie für ein Land, das ihr kaum bekannt war, Hilfsmaßnahmen organisierte. Die wichtigsten Feiertage verbrachte das Königspaar in Rumänien, aber es zog sich immer wieder in die Schweiz zurück und überließ es ihrer ältesten Tochter, Kronprinzessin Margareta, die Familie zu repräsentieren.

Clipboard23Am 1. August 2016 ist Königin Ana in Morges in der Schweiz gestorben. Am Samstag, den 13. August wurde sie in Curtea de Arges in Rumänien zur letzten Ruhe gebettet.

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Zwischen Prinz Georg Friedrich und Markgraf Max sitz\t in der hinteren Reihe Herzog Eberhard von Württemberg.

Zwischen Prinz Georg Friedrich (halb verdeckt durch Kronprinzessin Margaretas Sonnenschirm) und Markgraf Max sitzt in der hinteren Reihe Herzog Eberhard von Württemberg als Vertreter des württembergischen Königshauses.

Feiern für den heimlichen König von Württemberg

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Über zwei Tage erstreckten sich im oberschwäbischen Altshausen (Kreis Ravensburg) die Feiern zum 80. Geburtstag S.K.H. Herzog Carls von Württemberg. Der Südwestrundfunk berichtete in seinen Abendnachrichten vom Empfang im Schloßgarten:

Die Schwäbische Zeitung stellte 40 Bilder ins Netz und beim Südkurier waren es sogar 66, die u.a. S.K.H. Markgraf Max von Baden und S.H. Fürst Karl Friedrich von Hohenzollern zeigen.

Ein großer Zapfenstreich am Vorabend des 80. Geburtstags von Herzog Carl  von Württemberg hat am Sonntagabend viele Besucher auf den Marktplatz nach Altshausen gezogen. Für die Familie und einen Teil der Gäste war gestuhlt worden, weitere Gäste standen bei dem Jubilar. Das Spektakel lockte zahlreiche Besucher auf den Marktplatz. Während Zapfenstreichs war es mucksmäuschenstill, die Stimmung war sehr feierlich.

Die Kommandos die Bürgergarde zu Pferd Gelbe Husaren Altshausen, die Bürgerwache Saulgau, die Stadtmusik Bad Saulgau und die Stadtgarde zu Pferd Saulgau hallten über den Platz, die Offiziere meldeten der Königlichen Hoheit Herzog Carl von Württemberg ihr Antreten zum großen Zapfenstreich. Dann begann die Serenade, bei der die Musikgruppen abwechselnd ihre Stücke unter der Leitung ihrer Dirigenten spielten.

Als das Württemberg-Lied erklang, standen die Mitglieder der königlichen Familie auf, ebenso alle Gäste. Auch die Bevölkerung sang mit.

Und hier zum Mitsingen für alle mit Text: