Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 190

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Putsch in Spanien bricht zusammen

Die schweigende Mehrheit wird plötzlich sichtbar: Am 8. Oktober demonstrierten mehrere hunderttausend Menschen in Barcelona für die Einheit Spaniens.

Der Putsch in Spanien, welcher in einem verfassungswidrigen Referendum in Katalonien am 1. Oktober und der Unterzeichnung einer Unabhängigkeitserklärung durch die Putschisten am 10. Oktober kulminierte, ist zusammengebrochen. Wesentlich dazu beigetragen hat König Felipe VI. mit einer Rede, wie Corona bereits berichtete. In der Folge dieser Rede mobilisierten sich Hunderttausende Spanier, Katalanen oder nicht, um gegen die Abspaltung zu demonstrieren, es wurde ein Gesetz verabschiedet, welches den Wegzug von Unternehmen aus Katalonien erleichtert und sofort von über 30 Großunternehmen genutzt wurde und die sozialistische PSOE sicherte Ministerpräsident Rajoy zu, die vorübergehende Aufhebung der Autonomie Kataloniens zu unterstützen, sollte die Unabhängigkeitserklärung nicht zurückgenommen werden. Auch die internationale Gemeinschaft verweigerte den Putschisten die Unterstützung, auch wenn die meisten Medien einen neuerlichen Tiefpunkt erreichten und zumeist die von den Separatisten vermeldeten Verletztenzahlen am Tag des Referendums, die Wahlbeteiligung und die sogenannten Resultate unreflektiert weitergaben und noch jetzt etwas von dem Dialog ohne Vorbedingung phantasieren, wie ihn die Putschisten wollen. Der Ausgangspunkt für die gute Entwicklung der Ereignisse, dies sei noch einmal wiederholt, war aber die Rede des Königs.

In der Zukunft wird es nun darum gehen, auch die katalanischen Spanier zu versöhnen, die sich jetzt abspalten wollten. Auch hier kommt dem König, der in diesen Tagen Härte zeigen mußte, eine bedeutende Rolle zu, in der er es nicht leicht haben wird, denn die Separatisten betrachten in ihm zurecht als den Bewahrer der Einheit Spaniens und damit als Haupthindernis für eine Abspaltung. L.R.

Prinz Félix auf der Frankfurter Buchmesse

Unter den Augen ihres Ehemanns Prinz Félix und des strahlenden Frankfurter Oberbürgermeisters Feldmann trug sich Prinzessin Claire von Luxemburg ins Goldene Buch der Stadt ein.

Zur Frankfurter Buchmesse, die nach diesem Wochenende ihre Pforten schließen wird, kamen aus Luxemburg  Prinz Félix und seine Gattin, Prinzessin Claire. Obwohl überall vom „Gastland Frankreich“ gesprochen wurde und ein Redner aus Paris selbst die Bundeskanzerlin in den Schatten stellte, hatte die Buchmesse eher das francophone Europa geladen. Außer dem Luxemburger Prinzenpaar waren der französische Präsident Emmanuel Macron, der wallonische Ministerpräsident Rudy Demotte und der Schweizer Bundesrat Alain Berset eingeladen und trugen sich ins Goldene Buch der Stadt Frankfurt ein. Prinz Félix, der u.a. den Titel eines Prinzen von Nassau führt, weihte auch den Luxemburger Pavillion auf der Buchmesse ein, der unter dem Motto «Francfort en français/Frankfurt auf Französisch» stand. H.S.

Königin Elizabeth wird am Erinnerungstag keinen Kranz mehr niederlegen

Königin Elizabeth 2016 bei der Kranzniederlegung am Kenotaph für die Toten des 1. Weltkriegs. Konnte diese Zeremonie vor einem Jahr zum letzten Mal verfolgt werden?

Für außenstehende Beobachter mag es eine kleine Geste sein, aber für die britische Monarchie markiert die jüngste Nachricht von Königin Elizabeth II. einen gravierenden Einschnitt. Die Monarchin gab bekannt, daß sie am 12. November, dem Rememberance Sunday, wenn das Land um 11.00 Uhr stillsteht und der Toten des 1. Weltkriegs gedenkt, am Kenotaph in Whitehall keinen Kranz niederlegen wird. Vielmehr bat sie ihren Sohn und Thronfolger Prinz Charles, in ihrem Namen einen Kranz niederzulegen.

Jeder weiß, wie sehr die Königin auf das Gedenken an den 1. Weltkrieg wert legt und wird deshalb die Absage nicht leichtfertig abtun. Sie wird jedoch am Gottesdienst teilnehmen und die Zeremonien am Kenotaph mit Prinz Philip vom Balkon aus verfolgen. Offenbar will sich die 91-jährige nicht dem langen Stehen im Novemberwetter aussetzen, wenn reihum Mitglieder der königlichen Familie, Regierungschefin May und Oppositionsführer Corbyn sowie Vertreter des Commonwealths und anderer alliierter Länder Kränze ablegen. Der Thronfolger muß einspringen und damit erneut deutlich machen, daß er mehr und mehr Aufgaben der Monarchin übernimmt.      H.S.

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Die vollständige 190. Ausgabe von „Corona – Nachrichten für Monarchisten“ steht hier zum Herunterladen bereit:

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 190

Inhalt der 190. Ausgabe:

  • Putsch in Spanien bricht zusammen
  • Königlicher Glanz bei serbischer Prinzenhochzeit
  • Dom Bertrand im brasilianischen Fernsehen
  • Prinz Félix von Luxemburg auf der Frankfurter Buchmesse
  • Königin Elizabeth legt am Erinnerungstag keinen Kranz mehr nieder

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Argumente für die Monarchie in Deutschland

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„Was, du bist Monarchist? Bist du so ein Reichsbürger? Willst du die Demokratie abschaffen?“ Jeder Monarchist wird so eine Frage sicherlich schon einmal bekommen haben und dann fängt man an zu erklären, daß Monarchie und Demokratie kein Widerspruch ist, daß man kein Reichsbürger oder so sei usw. Ob das dann in Zustimmung, weiterer Belustigung oder in dem Satz „klingt teilweise plausibel, aber ich bin weiterhin für eine Republik…“ endet, jenes sei dann eine andere Frage.

Aber wie genau argumentieren wir eigentlich für eine Monarchie? Mit dieser Frage sollen sich die folgenden Zeilen ein wenig auseinandersetzen.

Setzt man sich ein wenig mit Wahlkämpfen auseinander, so ist unter anderem eine Sache deutlich erkennbar: Reiner Negativwahlkampf, also das bloße Schlechtmachen des Mitbewerbers, ohne selber eigene Argument für dich ins Feld zu führen, führt in der Regel oftmals in den eigenen Untergang. Wenn wir nun also mal den Einsatz für die Monarchie als Wahlkampf auffassen, dann ist die Republik der Amtsinhaber und die Monarchie und diverse andere denkbare Staatsformen sind die Herausforderer.

Wie nun aber für die Monarchie ins Feld ziehen? Negativwahlkampf bringt, wie eben schon erwähnt, relativ wenig, zumindest wenn man keine eigenen Argumente hat. Hinzu kommt, daß wir uns kein völlig weltfremdes Bild über die Bundesrepublik zusammenreimen sollten. Also solche Argumente nach dem Motto, daß die BRD ein unfreier, von den Alliierten kontrollierter Staat wäre, usw. usw. Jeder mit ein wenig Hirn und Verstand weiß, daß so etwas Unsinn ist. Und darüber hinaus sind es Worte, die Unholde von rechts wie links benutzen und mit solchen Leuten wollen wir nun wirklich nichts zu tun haben. Da muß man sich klar distanzieren. Deshalb ist es auch das Gebot eines jeden Monarchisten, den Verlockungen rechtspopulistischer oder rechtsextremer Artikel zu widerstehen, welche vorgeben, mit solchen Argumenten, für die Monarchie zu werben, dabei aber nur auf Stimmenfang für ihr eigenes unchristliches, unmenschliches, undemokratisches, unmoralisches Weltbild gehen. Ein Weltbild und eine Politik, die unser geliebtes deutsches Vaterland schon einmal in den Abgrund stürzte. Diese Leute sind weder Patrioten noch Demokraten, sie sind eine Schande für unser Land.

Aber wir haben es auch gar nicht nötig, auf einen solchen Argumentationszug aufzuspringen. Es gibt genügend positive Argumente für die Wiedereinführung einer konstitutionellen Monarchie in Deutschland. Diese Argumente kann man anhand der anderen Monarchien in Europa finden, aber auch im Deutschen Kaiserreich und seinen Bundesstaaten. Argumentieren wir damit für eine Monarchie, argumentieren wir mit positiven Argumenten für unsere eigene Sache, zeigen wir, daß eine Monarchie nicht das Ende von Freiheit, Rechtsstaat und Demokratie bedeutet, wie es Republikaner gerne behaupten, sondern daß die Demokratie sogar durch eine Monarchie profitieren könnte. Zeigen wir, daß Monarchien genauso fortschrittlich sein können und erklären sachlich wieso ein deutscher Kaiser und kein Bundespräsident in Schloß Bellevue sitzen sollte. Und zwar in dem Sinne, daß wir erläutern, was für Vorteile er mit sich bringen würde gegenüber einem republikanischen Staatsoberhaupt und wieso die Monarchie die bessere Staatsform ist. Die bessere wohlgemerkt. Die Bundesrepublik ist ein guter Staat und wir können uns nach den Erfahrungen des 2. Weltkriegs, der NS-Zeit, der Weimarer Republik und der DDR glücklich schätzen, in einem solchen Land leben zu dürfen – wie man zur aktuellen Tagespolitik steht, ist eine ganz andere Frage – aber eine konstistutionelle Monarchie, ein neues Deutsches Kaiserreich, wäre noch besser. Es gilt also nicht: BRD schlecht, Kaiserreich gut, sondern BRD gut, Kaiserreich besser.

Mit solchen sachlichen, positiven Argumenten, so denke ich, kann man es mit harter Arbeit langfristig ein Umdenken bei den Menschen bewirken. Wobei es zunächst einmal um Aufklärungsarbeit geht, eben was denn genau eine Monarchie eigentlich im 21. Jahrhundert bedeutet und was nicht und wieso das vielleicht keine so schlechte Idee ist. Daneben wird es darum gehen, das Thema Monarchie überhaupt erst mal in die Köpfe der Menschen zu bringen, dafür muß es nach außen getragen werden. Wenn wir gute Argumente haben, aber die nur in Onlineforen lassen, dann kommen wir nicht weiter und wenn wir nach draußen gehen und mit seltsamen Verschwörungsargumenten kommen, dann bringt uns das auch nicht weiter. Bei erstem erreichen wir keine Menschen und bei letzterem werden wir nicht ernst genommen, außer von solchen Leuten die uns a) nichts bringen und b) mit denen wir vielleicht auch nichts zu tun haben wollen/sollten.

Nur wenn wir gute Argumente und gute Außenarbeit verbinden, dann kann man das Thema Monarchie in den Köpfen der Menschen verankern, und zwar in einem positiven Sinne und dadurch langfristig die Chance hochhalten, daß es eines Tages wieder einen deutschen Kaiser gibt, nachdem sich das deutsche Volk in einer demokratischen Abstimmung für diese Staatsform entschieden hat. Aber dazu wird es nie kommen, wenn wir nicht mit guten, positiven, realen Argumenten für die Monarchie werben.

Gehen wir es also gemeinam an, mit positiven Argumenten für eine konstitutionelle Monarchie, für ein Deutsches Kaiserreich.      C. C.

 

Der König spricht und das Blatt beginnt, sich zu wenden

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In Katalonien findet seit vergangenem Sonntag ein Staatsstreich statt, der in seinem Ausmaß und seinem Umfang bedeutender ist, als der Putschversuch von 1981, der damals von König Juan Carlos I. unterbunden wurde. Die katalanische Regionalregierung hat ein vom Verfassungsgericht verbotenes Referendum abgehalten und sich damit über die Verfassung hinweggesetzt. Weite Teile der katalanischen Regionalpolizei und anderer Behörden der Provinz haben sich dem Vorgehen angeschlossen und damit ebenfalls gegen geltendes Recht verstoßen. Die Separatisten sind dabei in Katalonien eine – wenn auch starke – Minderheit, während die Mehrheit der Katalanen und der anderen in Katalonien ansässigen Spanier eine Unabhängigkeit nicht wünscht. Der Konflikt entzündete sich innerhalb der letzten Jahre, weil Katalonien nicht am Länderfinanzausgleich teilnehmen wollte. Soweit die Fakten. Erschreckend dabei war, daß ein großer Teil der ausländischen Medien die Zahlen der katalanischen Medien zu Wahlbeteiligung, Verletzten, usw. ohne Hinterfragen oder eigene Recherche übernahm, obwohl bis zum heutigen Tag nicht klar ist, wer wie auf diese Zahlen gekommen ist und erhebliche Zweifel an ihrer Belastbarkeit bestehen. Das Kalkül der Putschisten schien aufzugehen.

König Felipe VI. in seiner Ansprache an das spanische Volk.

Vor diesem Hintergrund sprach am 3. Oktober König Felipe VI. zu seinem Volk. Vor seiner Rede waren zwei mögliche Wendungen vorhergesehen worden: Die Mehrheit der Kommentatoren erwartete eine Rede, in welcher der König alle Seiten als Gleichberechtigte zum Dialog auffordert. Dies hätte den König selbst sicher bei allen gut dastehen lassen, hätte aber nicht viel Effekt gehabt und die katalanischen Separatisten wären entweder mit ihrer Unabhängigkeit oder mit der Erpressung der Zentralregierung bezüglich des Länderfinanzausgleichs durchgekommen. Es ist zwar gegenwärtig nicht auszuschließen, daß es am Ende so kommt, doch ist es seit der Rede des Königs unwahrscheinlicher. In der Tat hielt Felipe eine Rede, die nur eine Minderheit so vorhergesagt hatte. Bei einem Staatsstreich gibt es in der Tat nur die Möglichkeit, daß der Staat gewinnt, oder eben der Streich und offenbar hat Felipe dies zur Grundlage seiner Haltung gemacht: Er verurteilte das Vorgehen der Regionalregierung, die, das darf man eben nicht vergessen, nur eine Regionalregierung ist und der Zentralregierung untersteht, in scharfen Worten, stellte sich hinter die Polizei und versicherte der schweigenden Mehrheit in Katalonien, daß die Regierung sie weder jetzt noch in Zukunft alleine lassen wird.

Damit ist der König auch ein hohes persönliches Risiko eingegangen, denn seine Regierung unter Ministerpräsident Rajoy, zu dem Felipe VI. persönlich auch ein eher kühles Verhältnis hat, wollte diese unangenehmen Dinge wohl nicht selbst aussprechen und hat den König vorgeschickt. Geht die Sache schief, bleibt sie daher an der Krone hängen, was die Haltung des Königs umso wichtiger macht. In einer Situation, die schwieriger ist, als 1981, denn die Putschisten von 1981 hatten zum Zeitpunkt der Rede von Juan Carlos I. weniger erreicht, als die katalanischen Putschisten zum Zeitpunkt der Rede von Felipe VI., hat der König die Interessen Spaniens über die eigenen gestellt, so wie es Könige eben tun müssen.

In den Folgetagen gab es erste Anzeichen, daß die Rede des Königs Wirkung zeigt: die katalanische Sabadell-Bank beschloß zwei Tage später, ihren Sitz nach Alicante zu verlegen, weil das Verhalten der katalanischen Regierung den Geschäften schadet. Es wird erwartet, daß weitere Unternehmen folgen, im Ausland schwindet die Unterstützung und die spanische Zivilgesellschaft mobilisert und formiert sich gegen die Separatisten. Der katalanische Noch-Regierungschef Puigdemont schien in den letzten Tagen auch weniger optimistisch, als kurz nach dem Referendum. Ob er schon an seine eventuell anstehende Verhaftung denkt? Der König spricht und das Blatt wendet sich. L.R.

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 189

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Kontinuität: König Felipe VI. wurde schon früh auf die Last der Krone vorbereitet.

König Felipe VI. als Verteidiger von Demokratie und Rechtsstaat

König Felipe VI. von Spanien hat sich vor wenigen Tagen zum geplanten Unabhängigkeitsreferendum der katalanischen Regionalregierung geäußert.
Der Fall zeigt einmal mehr die Vorteile einer parlamentarischen Monarchie gegenüber einem republikanischen Staat. Während in einer Republik der Staatspräsident möglicherweise vor einem Konflikt gestanden hätte, ob seine Meinung mit den Interessen seiner eigenen Partei kollidiert und vermutlich so oder so als parteiisch angesehen worden wäre, kann ein Monarch sich hierzu frei äußern, da er als überparteiliches Symbol wahrgenommen wird.

Interessant ist aber hierbei vor allem, wie sich der König von Spanien zum vorliegenden Fall geäußert hat. Felipe VI. hat sich in der Frage nach einer Unabhängigkeit Kataloniens hinter die spanische Verfassung gestellt, anstatt sich dem einen oder anderen Lager anzuschließen. Nun mögen manche sagen, ja damit hat er sich doch gegen die Separatisten gestellt. Aber ich sage, der König hat genau das getan, was ein gutes Staatsoberhaupt und auch ein guter Demokrat tut, sich hinter die Verfassung zu stellen. Der König hat nicht die Interessen und Argumente der Unabhängigkeitsbewegung oder die ihrer Gegner bewertet. Nein, er hat sich hinter den Rechtsstaat und die spanische Demokratie gestellt.

Er hat sich hinter diese gestellt, ebenso wie bereits sein Vater König Juan Carlos dies insbesondere beim Putschversuch einiger Faschisten und sonstigen Anhänger des ehemaligen Diktators Franco tat. König Felipe VI. hat sich somit als Verteidiger von Demokratie und Rechtsstaat in Spanien gezeigt, indem er sich der Verfassung des Königreichs Spanien unterordnet. Er hat damit genau das getan, was ein Staatsoberhaupt in einem parlamentarischen System tun soll: Als eine überparteiliche, moralische Institution fungieren. Und genau wie Felipe VI. tun dies auch viele andere europäische Monarchen. Sie schweigen nicht, sie äußern sich, auch politisch, aber niemals nehmen sie eine parteipolitische Position in der Tagespolitik ein und verlieren damit niemals ihre Überparteilichkeit. Präsi-denten versuchen dies auch zu tun, aber sie scheitern zu oft daran, denn letztlich stehen sie doch im Konflikt zu ihren Parteien und müssen sich immer um ihre Wiederwahl sorgen. Der Monarch dagegen kann ganz der überparteiliche Landesvater sein, ganz das moralische Wissen der Nation, ganz Verteidiger von Demokratie und Rechtsstaat sein.

Der aktuelle Fall hat dies einmal mehr gezeigt: Er hat gezeigt, wieso eine parlamentarische Monarchie von Vorteil sein kann, unabhängig davon, welche tagespolitischen Ansichten man hat. C. C.
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Die vollständige 189. Ausgabe von „Corona – Nachrichten für Monarchisten“ steht hier zum Herunterladen bereit:

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 189

Inhalt der 189. Ausgabe:

  • König Felipe VI. als Verteidiger von Demokratie und Rechtsstaat
  • Filmdokumentation über Sturz der Monarchie im deutschen Gebührenfernsehen
  • Adel im Bundestag
  • Justinus-Kerner-Preis für Herzog Carl von Württemberg

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Herzog Carl von Württemberg mit dem Justinus-Kerner-Preis ausgezeichnet

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S.K.H. Herzog Carl nahm die Urkunde des Kerner-Preises aus der Hand von Burgermeister Stefan Thoma entgegen.

Der Justinus-Kerner-Preis der Stadt Weinsberg, einer der bedeutendsten Kulturpreise der Region Heilbronn im württembergischen Unterland, wurde am Sonntag, den 17. September Jahr an Seine Königliche Hoheit Herzog Carl von Württemberg verliehen. Die Laudatio hielt der ehemalige Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Prof. Dr. h.c. Erwin Teufel. Unter großer Anteilnahme der Weinsberger Bevölkerung nahm der Preisträger die Ehrung im Beisein seines ältesten Sohns und Erben, Seiner Königlichen Hoheit Herzog Friedrich, aus der Hand von Bürgermeister Stefan Thoma entgegen.

Mit der Verleihung des Justinus-Kerner-Preises würdigt die Stadt Weinsberg seine großen Verdienste um den Denkmalschutz in Baden-Württemberg und ehrt eine Persönlichkeit, die sich in vorbildlicher Weise sozial und karitativ engagiert, so z. B. für das Deutsche Rote Kreuz, für krebskranke Kinder, für alte und schwache Menschen und für zahlreiche Hilfs- und Bildungsprojekte.

Die gesamte Lebensleistung S.K.H. Herzog Carl von Württemberg zeugt von beispielgebender gesellschaftlicher Verantwortung ganz im Geiste Justinus Kerners, von dem der Text der Württemberger Hymne Preisend mit viel Ehren stammt.

S.K.H. Herzog Carl dankte den Weinsbergern für die Auszeichnung.

Der Justinus-Kerner-Preis der Stadt Weinsberg wurde im Jahre 1986 anläßlich des 200. Geburtstages des Weinsberger Arztes und Dichters Justinus Kerner (1786-1862) von der Stadt Weinsberg gestiftet. Er wird alle drei Jahre an Persönlichkeiten verliehen, die in Verbindung mit dem Lebenswerk Kerners oder in seinem Sinne auf den Gebieten der Literatur, der Medizin oder der Heimat- und Denkmalpflege Herausragendes geleistet haben.

Der Justinus-Kerner-Preis wurde in diesem Jahr bereits zum 10. Mal verliehen. In der Liste der Preisträger finden sich so bekannte Persönlichkeiten wie der Lyriker Peter Rühmkorf, der Volkskundler Professor Hermann Bausinger, der Regisseur Edgar Reitz oder der israelische Schriftsteller Elazar Benyoëtz.

Auf Wiedersehen in Weinsberg!

Gedenken an Prinzessin Kira von Preußen am 50. Todestag

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Prinz Louis Ferdinand und Prinzessin Kira von Preußen 1963

Heute vor 50 Jahren erlitt Ihre Kaiserliche Hoheit, Prinzessin Kira von Preußen, einen Herzinfarkt und starb kurz darauf in Saint-Briac-sur-Mer in der Bretagne. Sie war zu Besuch bei ihrem Bruder, Großfürst Wladimir Kirillowitsch von Rußland, und der Tod der 58-jährigen kam völlig überraschend. Das Wochenblatt Der Spiegel gab die Todesmeldung in der gewohnt schnoddrigen Weise zur Kenntnis:

GESTORBEN KIRA VON PREUSSEN

KIRA VON PREUSSEN, 58. Die Ehefrau des Kaiser-Enkels Louis Ferdinand, eine gebürtige Großfürstin von Rußland aus dem Hause der Romanows, war die First Lady der untergegangenen Hohenzollern-Dynastie. Briten-Queen Victoria – ihre Urgroßmutter – war zugleich die Ururgroßmutter ihres prinzlichen Gemahls: Insofern“, so einst Louis Ferdinand, wäre also meine Frau meine Tante, was uns aber nie gestört hat.“ 1917 floh Kira vor russischen Revolutionären nach Finnland, Ende des Zweiten Weltkrieges vor der Roten Armee nach Bayern. 1952 gründete die zweimal heimatvertriebene Mutter von sieben Prinzessinnen und Prinzen eine Prinzessin-Kira-von-Preußen-Stiftung“ zugunsten von heimatvertriebenen und Berliner Kindern: Unser achtes Kind.“

DER SPIEGEL 38/1967

Großfürstin Kira Kirillowna von Rußland

Die Großfürstin von Rußland wurde am 9. Mai 1909 als zweite Tochter des Großfürsten Kyrill Wladimirowitsch Romanow (1876–1938) und dessen Ehefrau Prinzessin Victoria Melita von Sachsen-Coburg und Gotha (1876–1936) geboren. Kiras Eltern flohen in Folge der Oktoberrevolution 1917 aus Rußland nach Finnland, wo ihr einziger Bruder, Großfürst Wladimir (1917-1992), zur Welt kam; ihre ältere Schwester, Großfürstin Maria (1907-1951), heiratete den Fürsten von Leiningen.

Ihr Vater, Großfürst Kyrill Wladimirowitsch, war ein Enkel von Zar Alexander II. (1818-1881). Nach der Ermordung von Zar Nikolaus II. und seiner Familie am 18. Juli 1918 galt er als nächster männlicher Verwandter des Zaren und er rief sich zum Zar aller Reußen und Oberhaupt des Hauses Romanow aus.

Als 16-Jährige lernte Großfürstin Kira 1925 im Potsdamer Schloß Cecilienhof ihren späteren Mann, Prinz Louis Ferdinand von Preußen, kennen, der damals als Zweitgeborener des Kronprinzenpaars ein relativ unbeschwertes Leben führte. Es verging mehr als ein Jahrzehnt bis sie sich mit dem Enkel und inzwischen zum Erben Kaiser Wilhelms II. aufgestiegenen Prinzen verlobte. Die Hochzeit fand gleich dreifach statt: In Potsdam standesamtlich und am 2. Mai 1938 nach russisch-orthodoxem Ritus, zwei Tage später wurde das Paar im Beisein Kaiser Wilhelms II. in seinem niederländischen Exil in Doorn evangelisch getraut. Über die Reise dorthin schrieb Prinz Louis Ferdinand in seinen Lebenserinnerungen: Noch am gleichen Abend [nach der orthodoxen Trauung] fuhren wir und die engeren Familienmitglieder mit der Bahn nach Doorn. Wir waren eine so große Gesellschaft, daß wir einen eigenen Schlafwagen brauchten. Kira und ich waren sorgsam getrennt untergebracht, denn noch fehlte uns der Segen der evangelischen Kirche.“

Der Kaiser schrieb dem Brautpaar ein Geleitwort für den gemeinsamen Lebensweg:

„Sei willkommen in meinem Haus, liebe Kira, als geliebtes Mitglied! Bei Deinem Eintritt in das Haus werden von neuem die schönen alten Erinnerungen lebendig an die Zeiten, da durch die Heirat der Schwester meines heimgegangenen Großvaters, Kaiser Wilhelms des Großen, Friedrich Wilhelms III. erlauchter Tochter Charlotte mit Kaiser Nicolai I., sich das Preußische Königs- und Russische Kaiserhaus zu inniger Freundschaft verbanden, Möge diese schöne alte Tradition wieder unter Gottes Segen durch Euren Bund erneuert werden …!

Für den Vater der Braut war es eines der letzten großen Ereignisse seines Lebens, denn er starb bereits am 12. Oktober 1938 in Neuilly-sur-Seine im französischen Exil, ohne seine Heimat wiedergesehen zu haben. Auch Kaiser Wilhelm konnte nicht nachhause zurückkehren und starb am 4. Juni 1941 ebenfalls im Exil. Nach dem Tod des Kronprinzen 1951 waren die beiden Schwäger Großfürst Wladimir und Prinz Louis Ferdinand Kronprätendenten für Rußland beziehungsweise Deutschland.

Prinzessin Kira mit ihrem Sohn Friedrich Wilhelm 1939

1940 zog die rasch wachsende Familie auf das Gut Cadinen bei Elbing in Ostpreußen. Bei Kriegsende flohen alle vor der Roten Armee über Potsdam nach Bad Kissingen. Ab 1947 lebte das kaiserliche Paar mit seinen sieben Kindern in Bremen, ab Anfang der 60er Jahre mit Zweitwohnsitz in Berlin.

Überraschender Tod

Prinzessin Kira starb überraschend am 8. September 1967 im Alter von 58 Jahren in ihrem französischen Urlaubsort Saint Briac-sur-Mer. Sie wurde in der für sie geschaffenen russisch-orthodoxen Auferstehungskapelle auf der Burg Hohenzollern in Baden-Württemberg beigesetzt. Dort sollten später auch ihr Mann und zwei ihrer Töchter ihre letzte Ruhestätte finden.

Seiner Trauer über den Verlust seiner Frau gab Prinz Louis Ferdinand in seinen Lebenserinnerungen Ausdruck: „An jenem Septembermorgen endete durch Gottes höheren Ratschluß eine Ehe, die nach irdischen Begriffen vollkommen gewesen war. Als meine Frau von dieser Erde abberufen wurde, nahm sie einen Teil meines eigenen Ichs mit sich in die Ewigkeit. Seitdem wird mir von Tag zu Tag klarer, was sie mir in diesen 29 Jahren gewesen ist: Die liebevolle Mutter unserer sieben Kinder, mein bester Freund, Kamerad und Ratgeber.“

Ihr Name und ihre Aufgaben leben fort

Im Juni 1952 riefen Prinzessin Kira von Preußen und ihr Mann Prinz Louis Ferdinand von Preußen ein Jugendwerk ins Leben. Der Beweggrund für die Gründung der Prinzessin-Kira-von-Preußen-Stiftung war vor allem die schwierige Situation im Nachkriegsdeutschland, unter der besonders Kinder im geteilten Berlin zu leiden hatten.

Im Jahre 1954 verwirklichten Prinzessin Kira und Prinz Louis Ferdinand ihren Wunsch, bedürftigen Kindern aus dem damals zerstörten Berlin, kostenlose Ferien auf der Burg Hohenzollern zu ermöglichen. In jenem Sommer konnten somit zehn Mädchen und zehn Jungen erstmals über die Luftbrücke von Berlin bis zur Burg gebracht werden.

 

Prinz Louis Ferdinand und Prinzessin Kira von Preußen mit jungen Gästen in den Stiftungsräumen der Burg Hohenzollern 1965

Auch 60 Jahre nach der Gründung der Stiftung sind Kinderarmut und soziale Benachteiligung ein aktuelles Thema in unserer Gesellschaft. Die Prinzessin-Kira-von-Preußen-Stiftung ermöglicht Kindern mit sozial schwierigem Hintergrund heute ebenfalls einen kostenlosen Ferienaufenthalt auf der Burg. Dafür werden von den beiden Burgherren Prinz Georg Friedrich von Preußen und Fürst Karl-Friedrich von Hohenzollern jährlich von April bis Ende September Räumlichkeiten auf der Burg zur Verfügung gestellt.

Nach der Wiedervereinigung erweiterte man den Kreis der Gäste der Stiftung. So sind heute neben Gruppen des Kinderschutzbundes, der SOS-Kinderdörfer und verschiedener sozialen Einrichtungen aus ganz Deutschland auch Jugendliche aus New York eingeladen, die Familienangehörige bei den Anschlägen des 11. Septembers verloren. Zudem fanden Treffen palästinensischer, israelischer und deutscher Jugendlicher auf der Burg Hohenzollern statt, die sich im Rahmen eines Sonderprojektes um einen Beitrag zu einem besseren Verständnis und friedlichen Miteinander bemühen.

Bisher konnte die Stiftung mehr als 13.000 junge Gäste auf der Burg Hohenzollern begrüßen.

Der Vorsitz in der Stiftung wurde von ihrem Enkel und heutigem Chef des Hauses Hohenzollern, Prinz Georg Friedrich von Preußen, übernommen, der sie mit großem Engagement im Sinne seiner Großelternhandhabt. Die Stiftungsarbeit wird unter der Leitung von Prinzessin Sophie von Preußen geführt.

Die Finanzierung

Die Stiftung finanziert sich ausschließlich durch Spenden und erhält keine öffentlichen Zuschüsse. Ein Großteil dieser Spenden wird seit 1952 durch das einmal jährlich stattfindende Wohltätigkeitskonzert gewonnen. Hierzu wird ein ausgewählter Personenkreis von Förderern der Stiftung persönlich vom Stiftungsvorstand in den Grafensaal eingeladen und von namhaften Solisten musikalisch unterhalten.

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 188

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Zu den Bundestagswahlen 2017

Die Bundestagswahlen stehen an, und daß die gegenwärtige Kanzlerin auch die neue Kanzlerin sein wird, gilt als sicher. Wie der Postillon satirisch schrieb, könnte die CDU zum Fernsehduell gegen Martin Schulz auch einen Eimer Sauerkraut mit der Aufschrift „Danke für Ihre Stimme” schicken. Es ist nur die Frage, mit wem sie weiterregieren wird, ob mit der SPD oder mit einer oder zwei kleineren Parteien. Aber warum ist das eigentlich so? Die Verschlechterung der Beziehungen zu Rußland, die bereits seit der vergangenen Legislatur akute und nach wie vor ungelöste Eurokrise, die ebenfalls ungelöste Krise rund um die illegale Masseneinwanderung aus dem nahen Orient und Nordafrika und der im wesentlichen dadurch verursachte Brexit und auch der Terrorismus – Merkel hat nicht nur keinen dieser Großbrände löschen können, sondern einige davon selbst mitverursacht. Trotzdem sitzt sie die Dinge einfach aus. Auf der Habenseite ist eine nach wie vor starke Wirtschaft zu verzeichnen, diese dürfte jedoch auf die Agenda 2010 ihres Vorgängers zurückzuführen sein.

Der Bundestagswahlkampf ist geprägt durch die Aussagekraft der Argumente.

Monarchien wird oft ein Plus an politischer Stabilität gegenüber Republiken nachgesagt, nicht zuletzt, weil das Staatsoberhaupt selten wechselt. Merkel scheint den Beweis erbracht zu haben, daß auch Republiken sehr stabil sein können. Man sollte ihr Aussitzen von Krisen und Problemen jedoch tatsächlich nicht mit politischer Stabilität verwechseln, nach der sich die Mehrheit der Deutschen doch zu sehnen scheint. Gerade diese Nostalgie nach einer Ära ohne die schwerwiegenden Probleme unserer Zeit macht die Wähler vielmehr gewogen, Merkelscher Beschwichtigung wider besseres Wissen zu glauben und diese mit Stabilität zu verwechseln, auch wenn ihnen im Grunde genommen klar ist, daß das Leben in Deutschland sich verändert, und zwar nicht zum Guten. Was Deutschland also gerade bräuchte, wären Reformer wie den Soldatenkönig, den großen Friedrich, die Reformer der Befreiungskriege oder die Protagonisten der Gründerjahre im Kaiserreich. Noch wäre Zeit, die Probleme zu lösen. Trotzdem werden in einer Zeit von relativem Wohlstand weder Reserven für die kommende Überalterung der Bevölkerung angelegt, noch wird dem Bürger etwas zurückgegeben, noch wird Geld in Infrastruktur oder Bildung investiert. Deutschland verpaßt die Zukunft.

Wie sollten sich Royalisten demgegenüber verhalten? Eine konkrete Wahlempfehlung wird es an dieser Stelle nicht geben, nur eine Empfehlung gegen die Politik des Aussitzens: Wer zu Hause bleibt, kann zwar nicht damit rechnen, daß dies in irgendeinerweise als Protest wahr- und ernstgenommen wird, kann aber wenigstens sagen, daß er nicht zum jetzigen Durchregieren und der Alternativlosigkeit beigetragen hat. Wer für die Opposition oder mit seiner Erststimme für einen Merkelgegner innerhalb der jetzigen Regierungskoalition stimmt, tut ebenfalls etwas dazu. L.R.

Jubiläumsfeierlichkeiten in Krakau – 100 Jahre Regentschaftsrat

Der polnische Regentschaftsrat für das Königreich Polen 1917/18 von links: Graf Józef Ostrowski, Kardinal Aleksander Kakowski, Herzog Zdzislaw Lubomirski

Am 27. November 1917 übernahm der dreiköpfige Regentschaftsrat des Königreichs Polen die Geschäfte. Seine Aufgabe bestand  vor allem in der Auswahl des künftigen Monarchen, doch er erklärte auch die Unabhängigkeit des Landes (7. Oktober 1918), baute die Administration auf, schuf Auslandsvertretungen u.v.m. . Am 11. und 14. November 1918 übertrug der Rat seine Macht auf Józef Piłsudski, der jedoch einen Tag darauf die Republik ausrief und später einen erfolgreichen (und auch von der Kommunistischen Partei Polens unterstützten) Staatsstreich gegen die demokratisch gewählte Regierung anführte, um Polen bis zu seinem Tod im Jahre 1935 de facto diktatorisch zu regieren.

Daß es mit der Monarchie ganz anders hätte verlaufen können, steht außer Frage. Und so versammeln sich am 27. Oktober 2017 im Krakauer Rathaus, 100 Jahre nach dem Antritt des Regentschaftsrates Politiker, Wissenschaftler, Kirchenvertreter und aktive Monarchisten (gerne auch Sie),  um über die Bedeutung des Gremiums zu sprechen. Nach dem Gottesdienst und der Gästebegrüßung soll S.E. der Erzbischof von Krakau den Bürgermeister der Stadt (Prof. Majchrowski) mit dem Orden der Polnischen Krone ehren. Im Anschluß folgen fünf Fachvorträge von Professoren und einem Bischof sowie ein Chorauftritt. Am Abend sind die Besichtigung von Porträts polnischer Könige und die Präsentation einer neuen Monografie über den Regentschaftsrat geplant, bevor in Ruhe gespeist und über den Tag gesprochen werden kann.

Es bleibt zu hoffen, daß die mediale Aufmerksamkeit nicht ausbleibt und gerade die Jugend einen neuen Zugang zur Idee der Monarchie findet. Diese scheint, auch im Hinblick auf die jüngste konstitutionelle Krise, infolge der sich Polen zusehends international isoliert, von besonderer Relevanz.

Link zum Originalartikel mit vollem Programm samt Einladung (auch auf Englisch). Lukasz Stec

Der Autor studiert an der Goethe-Universität Frankfurt im letzten Semester Geschichte sowie Politik und Wirtschaft auf Gymnasiallehramt.

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Die vollständige 188. Ausgabe von „Corona – Nachrichten für Monarchisten“ steht hier zum Herunterladen bereit:

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 188

Inhalt der 188. Ausgabe:

  • Zu den Bundestagswahlen 2017
  • Jubiläumsfeierlichkeiten in Polen – 100 Jahre Regentschaftsrat
  • Wettiner für den polnischen Thron?
  • Königreich Tonga vor Neuwahlen

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Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 187

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Prinz Philip absolvierte seinen letzten öffentlichen Soloauftritt


Während man sich in Deutschland um die Rente mit 67 streitet, ist das für Mitglieder von Königshäusern kein Thema. Bis zur Vorgängergeneration der meisten jetzigen Monarchen war es eigentlich klar, daß die Pflichterfüllung erst mit dem Tod endet. Im heutigen Europa danken die Monarchen manchmal in hochbetagtem Alter zugunsten ihrer Kinder ab, jedoch nicht mit 67. Ein Extrembeispiel ist Prinz Philip, der Herzog von Edinburgh, der mit 96 Jahren nun seinen letzten von insgesamt über 22.000 öffentlichen Soloauftritten wahrgenommen hat: eine Militärparade zu seinen Ehren. Zu diesen Auftritten gesellen sich über 5000 öffentliche Reden, 700 Schirmherrschaften und 600 Auslandsreisen – nach konservativen Schätzungen Die Auftritte, die er zusammen mit Königin Elisabeth II. absolvierte, sind gar nicht zu zählen.

Die Royal Marines erwiesen ihrem Captain General, dem Herzog von Edinburgh, am 2. August mit ihrer Royal Marines‘ Parade vor dem Buckingham Palast zum Abschluß der RM1664Challenge und zum Abschluß seiner Soloauftritte ihre Reverenz.

Etwas Ruhe ist dem gesundheitlich angeschlagenen Prinzen mehr als zu gönnen. Im öffentlichen Leben wird man ihn jedoch vermissen: Der sehr britische Humor des geborenen Prinzen von Griechenland und Dänemark kam beim Volk gut an. 1947 heiratete der deutschstämmige Prinz die damalige Kronprinzessin Elisabeth, was so kurz nach dem 2. Weltkrieg nicht überall gut ankam. Der Prinzgemahl schaffte es jedoch, sich die Sympathie und Anerkennung seiner Untertanen zu verdienen.

Seine Verpflichtungen werden in Zukunft von Kronprinz Charles und  Prinz William wahrgenommen. Elisabeth II., die mit der eisernen Gesundheit und dem traditionell hohen erreichbaren Alter der Windsorfrauen gesegnet ist, macht dagegen weiter wie bisher. Gelegentlich auch mit Prinz Philip, so am 4. September bei der Brückeneinweihung der Queensferry Crossing in Schottland, die sie zusammen vornehmen werden.   L.R.

Kronprinz Georg Friedrich mit eigener Biermarke

Hausmarke

Das Haus Hohenzollern braut schon seit langer Zeit sein eigenes Bier, jedoch wurde dies nie kommerziell vertrieben, sondern lediglich auf internen Veranstaltungen ausgeschenkt. Dies soll sich nun ändern. In der Königlich Preußischen Biermanufaktur GmbH wird das Bier „Preußens” hergestellt. Die Unternehmung ist ein Joint Venture, welches der Prinz gemeinsam mit dem niedersächsischen CDU-Abgeordneten Andreas Mattfeldt betreibt, welcher auch lange Zeit in der Getränkeindustrie tätig war. Ein weiterer teilnehmender Unternehmer ist ein Schweizer Finanzexperte. Unter anderem wird das Bier in den 200 Läden der Kette HOL’AB vertrieben.

Wer Interesse hat, kann sich unter Preußische-Biermanufactur.de weitere Informationen einholen. Über eine Kontaktfunktion auf der Seite ist sicher auch die eine oder andere Bestellung möglich.    L.R.

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Die vollständige 187. Ausgabe von „Corona – Nachrichten für Monarchisten“ steht hier zum Herunterladen bereit:

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 187

Inhalt der 187. Ausgabe:

  • Trump versus Kim Jong-un: Die Schlafwandler 2017
  • Prinz Philip absolvierte seinen letzten öffentlichen Soloauftritt
  • 60.000 Menschen strömen in Rußland zu Blutkirche
  • Kronprinz Georg Friedrich von Preußen mit eigener Biermarke
  • Neues Zeichen für polnische Monarchisten

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Der Info-Brief ist grundsätzlich kostenlos und wird aus Idealismus herausgegeben. Prinzipiell gilt, daß jeder, der sich mit Artikeln, Veranstaltungshinweisen, Kritik oder Anregungen einbringen möchte, herzlich dazu eingeladen ist, dies auch zu tun. Um „Corona“ zu beziehen, müssen Sie sich nur per Mail an corona_redaktion@yahoo.com in die Bezieherliste eintragen, dann wird Ihnen alle drei Wochen der Nachrichtenbrief kostenlos und unverbindlich zugestellt.

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 186

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Brasiliens Parlament muß sich mit der Monarchie auseinandersetzen

Das brasilianische Parlament muß sich mit der Wiedereinführung der Monarchie beschäftigen. Eine Unterschriftensammlung hat in Brasilien mit 30.000 Unterschriften etwa 10.000 Unterschriften mehr erreicht, als für die Erfüllung des Quorums erforderlich waren. Ziel der Unterschriftensammlung ist die erneute Durchführung eines Referendums über die Staatsform, wie es bereits 1993 nach dem Ende der Militärdiktatur eines gegeben hatte, was jedoch deutlich zu Gunsten der Republik ausfiel.

Die brasilianische Politik hat mit einer schweren Wirtschaftskrise des Landes zu kämpfen, in der gleichzeitig immer mehr über die korrupten Machenschaften der Politiker bis hinauf in die oberste Staatsführung ans Licht kommt. Präsidentin Dilma Roussef wurde des Amtes enthoben und auch gegen den gegenwärtigen Präsidenten Temer werden Korruptionsvorwürfe erhoben. Selbst der populäre Sozialdemokrat Lula da Silva, der Vorvorgänger des aktuellen Präsidenten, soll korrupt gewesen sein und wurde gerade zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt, wobei das Urteil einer Berufungsinstanz jedoch noch aussteht. Da verwundert es nicht, daß die brasilianische Gesellschaft nach Alternativen sucht. Brasiliens Kaiserhaus ist intern über die Erbfolge zerstritten, man nimmt jedoch aktiv an den Demonstrationen gegen die Regierung und die Republik und für die Monarchie teil. Ob der Ekel der Brasilianer vor ihrer Regierung so groß ist, daß eine Restauration realistisch wäre? 1993 war dies nicht der Fall, jedoch gibt es andere Beispiele in der Geschichte, wo ein Volk die Republik so satt hatte, daß es die Regierung jemandem übergab, der von Skandalen, Korruption und der Politik an sich unbelastet war. L.R.

Die brasilianische Thronfolge, die von der legitimistischen Richtung der brasilianischen Monarchisten anerkannt wird, die sogenannte Vassouras-Linie.

Russische Jugend der Monarchie nicht abgeneigt


Jedes Jahr gedenken in der Nacht vom 17. auf den 18. Juli mehr und mehr Russen der ermordeten Zarenfamilie. Zum 99. Jahrestag gingen 2017 viele zehntausend Menschen mit Ikonen, Flaggen und Plakaten durch die Straßen Jektarinenburgs und anderer Städte. Die Prozession in Jekaterinenburg begann um 3 Uhr in der Früh und die Behörden hatten die Zugangsstraßen für den übrigen Verkehr gesperrt, so daß der Zug ungehindert aus der Stadt hinaus in den Wald ziehen konnte, wo man die Gebeine der Zarenfamilie verscharrt hatte.

In Rußland sind solche Menschenaufläufe sonst immer ein Grund für die Polizei, einzuschreiten und die Menge auseinanderzutreiben. Wenn dies im Fall der Zargetreuen nicht geschah, wirft dies die Frage auf, ob die Behörden die Menschen als keine Gefahr für das Regime betrachten oder ob sie von ganz oben den Auftrag erhielten, die Prozession gewähren zu lassen.

Die Monarchisten haben insoweit in Rußland nicht unter der Repression zu leiden wie andere politische Widersacher, insbesondere die möglichen Kandidaten für die nächste Präsidentenwahl. Wladimir Putin verhält sich zwiespältig. Zwar verurteilt er die Revolutionen von 1917, gleichzeitig preist er aber auch die Errungenschaften, die Rußland sowohl in der Zarenzeit wie auch in den Jahren der Sowjetunion erzielte und er warnt dann vor der Instabilität, die Rußland drohe, wenn es nicht einig sei.

Die russisch-orthodoxe Kirche sprach die ermordete Zarenfamilie heilig.

Im 100. Jahr der Umstürze in Rußland haben erstaunlicherweise 28% der Russen nichts gegen eine Wiedererrichtung der Monarchie. Wie das Meinungsforschungsinstitut All-Russian Center for Studying Public Opinion (VCIOM) ermittelte, sei besonders unter den 18– bis 24-jährigen die Zahl der Monarchiebefürworter groß. Da die russischen Medien nicht über Monarchisten berichten, finden ihre Diskussionen weitgehend im Internet statt, was erklärt, warum gerade junge Menschen und Bewohner der großen Metropolen promonarchistisch gesonnen sind. Moskau und Sankt Petersburg sind die Zentren monarchistischer Gefühle. Die Internetnachrichtenplatform Russia beyond the headlines interviewte den 18-jährigen Alik Danielyan, der eine Facebookgruppe gegründet hat, der sich 14.000 Menschen anschlossen. Für ihn ist die Republik der Inbegriff der Inkompetenz. „Die Republik bringt keine Menschen hervor, die das Land regieren können. Sie bringt nur Menschen hervor, die Wahlen gewinnen und sich dann ein Stück vom Kuchen abschneiden.“ Uneinigkeit besteht unter den Monarchisten, ob sie eine autokratische Monarchie wie vor 1905 anstreben oder eine parlamentarische nach dem Vorbild Spaniens sollen. Auch die Monarchistische Partei Rußlands, die nach eigenen Angaben in 47 Städten Parteigruppen unterhält, ist sich über die Ausgestaltung der Monarchie uneins. Der Diskussionsstoff wird den Internetgruppen nicht ausgehen. H.S.

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Die vollständige 186. Ausgabe von „Corona – Nachrichten für Monarchisten“ steht hier zum Herunterladen bereit:

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 186

Inhalt der 186. Ausgabe:

  • Brasiliens Parlament muß sich mit der Monarchie auseinandersetzen
  • Russische Jugend der Monarchie nicht abgeneigt
  • Interview mit Kronprinz Georg Friedrich von Preußen
  • Britische Gäste feierten in Clärchens Ballhaus
  • Norwegen: Die Bürde, eine Prinzessin zu sein

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Der Info-Brief ist grundsätzlich kostenlos und wird aus Idealismus herausgegeben. Prinzipiell gilt, daß jeder, der sich mit Artikeln, Veranstaltungshinweisen, Kritik oder Anregungen einbringen möchte, herzlich dazu eingeladen ist, dies auch zu tun. Um „Corona“ zu beziehen, müssen Sie sich nur per Mail an corona_redaktion@yahoo.com in die Bezieherliste eintragen, dann wird Ihnen alle drei Wochen der Nachrichtenbrief kostenlos und unverbindlich zugestellt.

Ansprache S.M. des Königs Philippe I. der Belgier anläßlich des Nationalfeiertags

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Die deutsche Ansprache Seiner Majestät des Königs anläßlich des Nationalfeiertages am 21. Juli 2017

Meine Damen und Herren,

Wir spüren Optimismus in unserer Wirtschaft und an unserem Arbeitsmarkt. Eine neue europäische Dynamik scheint sich in Gang zu setzen. Wie können wir diese Gunst der Stunde ergreifen ? Wie können wir daraus eine Chance für die ganze Gesellschaft machen ? Indem wir weiter an einer inklusiven Gesellschaft arbeiten. Eine Gesellschaft, in der sich niemand ausgeschlossen fühlt.

Damit uns das gelingt, ist Lernen ein Schlüsselwort. Lernen im weitesten Sinne. Lernen voneinander und miteinander.

In einer Zeit, in der Wissen unmittelbar und überall verfügbar ist, ist es wichtig zu lernen, Fakten richtig einzuordnen. Nur so sind wir imstande, uns Werturteile zu bilden und sachkundige und verantwortungsbewußte Entscheidungen zu treffen. ‚Das ist wahr’. ‚Das ist richtig’. ‚Das ist gut’. … Die junge Generation lernt das zuerst von ihren Eltern. Und von inspirierten Lehrern, die in ihnen den Wunsch wecken, verstehen zu wollen. In einer Welt, die sich rasant entwickelt, lernen sie von den Älteren, die Dinge mit etwas Abstand zu betrachten. Und die Älteren können natürlich auch von der Jugend lernen. Sorgen wir deshalb dafür, daß jugendliche Begeisterung und Kreativität so oft wie möglich auf Weisheit und Lebenserfahrung treffen.

Der Arbeitsplatz ist genau so ein Treffpunkt. In unserem Land lassen immer mehr Schulen ihre Schüler praktische Erfahrung in Betrieben sammeln. Ich konnte mich unlängst in der Schweiz davon überzeugen, wie erfolgreich dieses Modell der dualen Ausbildung ist. Fördern wir deshalb auch weiterhin die Synergien zwischen Ausbildung und Betrieben. Das sorgt für mehr Dynamik auf dem Arbeitsmarkt und schafft mehr Chancengleichheit.

Natürlich ist auch die Begegnung mit einer anderen Kultur eine Gelegenheit, voneinander zu lernen. Vor anderthalb Monaten habe ich das Fastenbrechen in einer belgischen muslimischen Familie gefeiert. Ich war beeindruckt, wie sich jedes Familienmitglied in die Gesellschaft einbringt. Ich habe sehr viel darüber gelernt, was das Fasten und das gemeinsame Zusammenkommen in der Familie und mit Freunden für sie bedeutet. Als ich spätabends ihr Haus verließ, wurde ich von ihren Nachbarn empfangen. Sie boten mir Wein an und erzählten mir, wie glücklich sie seien, in ihrem Viertel zu leben. Ich war stolz zu erleben, daß bei uns zwei so unterschiedliche Ausdrucksformen einfacher und echter Gastfreundschaft Seite an Seite bestehen können.

So ist es nicht in allen Straßen. Aber dieses Beispiel zeigt doch, daß in unserem Land, mehr als wir es manchmal glauben, eine Wertegemeinschaft besteht, über alle Unterschiede hinweg. Versuchen wir zu lernen im Kontakt miteinander. Sprechen Sie einmal mit jemandem aus Ihrer Umgebung, den Sie nicht kennen. Sie werden entdecken, daß Sie mit Ihren Nachbarn dieselben Fragen, dieselben Zweifel, dieselben Hoffnungen, dieselben Träume teilen. Sie sorgen sich ebensosehr wie Sie um das Wohl ihrer Kinder, ihren Arbeitsplatz, eine gute Kranken- und Altenpflege für ihre Angehörigen. Bringen wir auch unseren Kindern bei, so auf die Welt zu schauen. Wohlbefinden und Glück – und das ist es doch, wonach wir alle streben – haben nur einen Wert, wenn sie wirklich geteilt werden.

Wieviel wir voneinander lernen können, erfahren die Königin und ich täglich bei den zahllosen Solidaritäts- und Hilfsinitiativen: bei der Aufnahme von Obdachlosen, der Hilfe für Behinderte, und ganz allgemein bei jeder Form von Unterstützung für die Benachteiligten unter uns. Solche Initiativen sind echte Perlen für unsere Gesellschaft. Sie enthüllen uns den Reichtum, der in den Schwächsten steckt.

Meine Damen und Herren,

Ich bin überzeugt, daß wir alle aus der neuen Dynamik, die sich zu entfalten scheint, Nutzen ziehen können. Vorausgesetzt, daß wir jeden Tag lernen wollen, von denen, die uns vorausgehen, von denen, die uns nachfolgen, von unseren Nachbarn und von denen, von denen wir vermeintlich denken, daß sie so verschieden sind. Über die Unterschiede hinwegsehen, mehr braucht es dazu nicht.

Die Königin und ich wünschen Ihnen einen schönen Nationalfeiertag.