120 Jahre Kyffhäuser Denkmal

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Kyffhäuser-Denkmal.jFestakt zum 120. Jahrestag der Eröffnung des Kaiser Wilhelm-DenkmalsMit einem Volksfest feiern Besucher seit dem 18. Juni das 120-jährige Bestehen des eindrucksvollen Kyffhäuser-Denkmals bei Bad Frankenhausen. „Es werden am Wochenende bis zu 5000 Besucher erwartet.“, hofft Henri Bibow vom für die Feierlichkeiten zuständigen Veranstaltungsbüro. Eine von einer Dampfmaschine betriebene Orgel spielt zum Fest Musik aus der Zeit um 1900.

Der Jahrmarkt auf dem Plateau des Bergrückens hat Platz für Karussels, Handwerk und Gastronomie. Hoch über dem Tal will der österreichische Artist Walter von der Heide ein fünf Meter hohes Kartenhaus bauen und auf dessen Spitze einen Handstand zeigen. Anziehungspunkt ist auch der 176 Meter tiefe Brunnen.
1896 hatte Kaiser Wilhelm II. das Monument in Erinnerung an seinen Vorgänger, den Kaiser der Einheit, Kaiser Wilhelm I., auf dem Gelände der einstigen Reichsburg Kyffhausen eingeweiht. Errichtet hatte es Bruno Schmitz, der Erbauer des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig. Schmitz hat unter anderem auch das Rheinisches Provinzialdenkmal für Kaiser Wilhelm I. in Koblenz am Deutschen Eck errichtet und ebenso das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Halle an der Saale.

Am Fuße des 81 Meter hohen Turms blickt der in Stein gehauene Kaiser Friedrich I. Barbarossa (1122-1190) übers Land. Der Sage nach ist der Staufer nicht tot, sondern soll wiederkommen, wenn die deutschen Lande in großer Not sind.

Christian Schwochert

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 167

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Bundespräsidentschaft:
Es kann nur schlimmer werden

Joachim Gauck verzichtet auf eine zweite Amtszeit als Bundespräsident. Dies ist zu begrüßen, denn er trieb aktiv die Spaltung zwischen einem nach seiner Definition hellen und einem dunklen Deutschland voran. Freude über seinen Abtritt und Hoffnung auf eine Aussöhnung der deutschen Gesellschaft sind aber unbegründet: Wer auch immer der nächste Bundespräsident wird, es ist mehr als wahrscheinlich, daß er die Spaltung in der deutschen Gesellschaft vertiefen wird. Einen Ausblick auf das, was in Deutschland passieren wird, bot bereits die österreichische Bundespräsidentenwahl: ein Kandidat (van der Bellen) hatte angekündigt, er werde nie einen Führer der Opposition zum Kanzler machen, der andere (Hofer) sagte, er würde die Regierung bald nach seinem Antritt auflösen. Beide Lager stehen sich heute unversöhnlicher gegenüber, als je zuvor und gegenwärtiger Stand ist, daß die Wahl vom unterlegenen Lager angefochten worden ist.

Auch in Deutschland gibt es jenen Riß in der Gesellschaft, wie er gerade durch so viele europäische Gesellschaften geht, selbst wenn das eine Lager recht deutlich schwächer ist, als jenes der bislang sogenannten Etablierten. Letztere werden ihren oder einen ihrer Kandidaten durchbringen, haben sie doch die überwältigende Mehrheit in der Bundesversammlung, wenn diese auch nicht mehr den tatsächlichen Mehrheitsverhältnissen unter der Bevölkerung in Bund und Ländern entspricht. Schon Gauck hatte politische Kontrahenten als „Dödel“, „Chaoten“, „Verfassungsfeinde“ oder „Verräter“ (an den Werten der Revolution in Ostdeutschland) bezeichnet. Wer auch immer nachkommt, im Gespräch sind Manuela Schwesig, Kathrin Göring-Eckard und Annegret Kramp-Karrenbauer, dürfte in dasselbe Horn stoßen, und dies wahrscheinlich noch lauter. Zu Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit wird dies nicht beitragen, wohl aber zur weiteren Polarisierung und damit zur Fundamentalopposition jener, die sich unter der Ägide des letzten Bundespräsidenten in Politik und Medien als Dunkeldeutsche und vieles mehr bezeichnen lassen mußten.

Ist vorstellbar, daß s i e einen Teil der Bevölkerung als Dödel abqualifizieren?

Ist vorstellbar, daß s i e einen Teil der Bevölkerung als „Dödel“ abqualifizieren?

Interessanterweise hat also genau der Bundespräsident, der als Konsens- und Wunschkandidat der Deutschen galt und nach den zwei gescheiterten, aus parteipolitisch motivierten Gründen gewählten Präsidenten Wulff und Köhler von den Parteien aufgestellt werden mußte, um das Amt nicht völlig zu entwerten, die Deutschen gespalten wie kein zweiter. Damit ist auch all denen eine Absage zu erteilen, die glauben, ein überparteilicher Präsident könne überhaupt und auch nur theoretisch die Integrationskraft besitzen, die ein Monarch hat. Natürlich gibt es auch und gerade in Monarchien wie Belgien und den Niederlanden aufgrund der Einwanderung und in Großbritannien wegen dem Referendum über den Verbleib in der EU Spannungen ähnliche Spannungen innerhalb der Gesellschaft wie in Frankreich, Polen oder Italien. Daß ein König seine Untertanen beleidigt und Partei für eine der beiden Seiten ergreift, ist aber im Europa der Gegenwart nicht bekannt. Die Monarchen sind zu Neutralität und Gerechtigkeit gegenüber allen Landsleuten verpflichtet und so dürfte man sich dort wesentlich freier und auch eher als Bürger fühlen, als hierzulande und in den anderen Republiken. L.R.

Paris: Dem Massenmörder eine öffentliche Ehrung?

Das Gesicht eines kaltblütigen Mörders: Ein französischer Mediziner hat das Gesicht Maximilien de Robespierres wiederhergestellt (seingemaltes Portraitbild von 1793 ist im Corona-Nachrichtenbrief 167 abgedruckt).

Das Gesicht eines kaltblütigen Mörders: Ein französischer Mediziner hat das Gesicht Maximilien de Robespierres wiederhergestellt (sein gemaltes Portraitbild von 1793 ist in Corona 167 abgedruckt).

Während in Deutschland allenthalben Straßennamen und Denkmäler von vermeintlichen oder tatsächlichen Verbrechern der Geschichte getilgt werden, soll in Paris einer Symbolgestalt des Terrors während der Französischen Revolution eine Straße gewidmet werden: Maximilien de Robespierre. Wenn es nach dem Willen der Pariser Stadträtin Danielle Simonnet (Parti de Gauche – Linke) geht, muß die „Karikatur des blutrünstigen Tyrannen Robespierre“ korrigiert werden, weil „alle seriösen Historiker/innen gezeigt“ hätten, daß sie falsch sei. Eine Straße, ein Platz oder ein anderer Ort in Paris müßte deshalb seinen Namen tragen.

Massenerschießungen in Nantes im September 1793, angeordnet von Robespierre.

Massenerschießungen in Nantes im September 1793, angeordnet von Robespierre.

Gegen diese Geschichtsklitterung hat der Essayist und Historiker Jean Sévillia Einspruch erhoben. Das sei ein neuerlicher Versuch der extremen Linken – nachdem erste Vorstöße 2011 scheiterten -, den Mythos der Revolution im allgemeinen und Robespierres im besonderen wiederzuerwecken. Bis in die 60er Jahre hinein sei die Geschichte der Revolution an den Universitäten von Marxisten geschrieben worden, die die Ansicht vertraten, der Terror sei ein notwendiges Element  des historischen Prozesses gewesen. Das habe sich unter dem Einfluß von ehemaligen Marxisten, die sich von ihrer alten Lehre abwandten, in den 70er Jahren geändert. In jüngster Zeit setzte aber wieder die Negation ein, die bestreite, daß Robespierre für den Terror verantwortlich sei. Sie überginge die Anweisungen, die von Robespierre kamen, die z. B. zum Genozid in der Vendée führten.

Der Kopf Robespierres nach seiner Exekution. Seine Hinrichung ließ das Volk in Jubel ausbrechen - anders als eineinhalb Jahre zuvor, als der Tod König Ludwigs XVI. von der Menge von Schweigen begleitet war.

Der Kopf Robespierres. Seine Hinrichtung ließ das Volk in Jubel ausbrechen – anders als eineinhalb Jahre zuvor, als der Tod König Ludwigs XVI. von der Menge mit Schweigen begleitet war.

Sévillia will es nicht hinnehmen, daß Frankreich „als Land der Menschenrechte“ einem Schlächter die Ehre erweise, ihn auf einem herausgehobenen Platz zu nennen. In seinem Dekret vom 10. Juni 1794 betonte Robespierre, jeder sei verdächtig (gegen die Revolution eingestellt zu sein) und deshalb potentiell schuldig. Das zu erkennen brauchte es keine Zeugen, keine Justiz, keine Verteidigung, keine Anhörung. „Nimmt es wunder, daß Pol Pot Robespierre bewundert hat?“, fragt Sévillia. Statt mehr Straßen nach ihm zu benennen, sollten vielmehr die, die seinen Namen tragen, umgetauft werden. H.S.

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Die vollständige 167. Ausgabe von „Corona – Nachrichten für Monarchisten“ steht hier zum Herunterladen bereit:

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 167

Inhalt der 167. Ausgabe:

  • Es kann nur schlimmer werden
  • Nachfolgeregelungen – wie ändern?
  • Dem Massenmörder Robespierre eine öffentliche Ehrung?
  • Kanada: Monarchie bewahrt vor Extremen
  • Königreich Beider Sizilien: Tochter zur Erbin ernannt

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Der Info-Brief ist grundsätzlich kostenlos und wird aus Idealismus herausgegeben. Prinzipiell gilt, daß jeder, der sich mit Artikeln, Veranstaltungshinweisen, Kritik oder Anregungen einbringen möchte, herzlich dazu eingeladen ist, dies auch zu tun. Um „Corona“ zu beziehen, müssen Sie sich nur per Mail an corona_redaktion@yahoo.com in die Bezieherliste eintragen, dann wird Ihnen alle drei Wochen der Nachrichtenbrief kostenlos und unverbindlich zugestellt.

Herzlichen Glückwunsch, Kaiserliche Hoheit!

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Prinz Georg Friedrich von Preußen feiert heute seinen 40. Geburtstag

Ihre Kaiserlichen Hoheiten Prinz Georg Friedrich und Prinzessin Sophie von Preußen

Ihre Kaiserlichen Hoheiten Prinz Georg Friedrich und Prinzessin Sophie von Preußen

Das freudigste Ereignis [in seinem Leben] war die Heirat meines Sohnes Louis Ferdinand mit Gräfin Donata zu Castell-Rüdenhausen und dann die Geburt ihres Sohnes Georg Friedrich, meines zukünftigen Nachfolgers. Dieser Enkelsohn ist der Sproß einer ausgesprochen glücklichen Ehe. Alle Vorbedingungen waren dafür gegeben, daß der kleine Preußenaar in einem warmen und wohlbehüteten Nest aufwachsen sollte, bis er flügge war. Aber ein unerbittliches Schicksal wollte es anders. Sein lebensfroher und strahlender junger Vater fand den Soldatentod bei einem Bundeswehrmanöver. Er hätte alle Bedingungen für einen allseits beliebten Chef unseres Hauses erfüllt. Er war ausgesprochen modern, kontaktfreudig und trotzdem traditionsbewußt. Sein so völlig unerwarteter Heimgang löschte eine große Hoffnung aus, nicht nur bei seinem Vater, sondern auch bei unzähligen anderen Menschen.

Diese Hoffnung übertrug sich auf seinen Sohn, der nun der Erbe unseres Hauses geworden ist. Er wird mit jedem Tag seinem Vater ähnlicher. Und so scheint der Schöpfer dafür sorgen zu wollen, daß diese Hoffnung nicht trügt. Sie ist für mich Trost und Kraftquelle zugleich.

Berlin-Grunewald, Haus Montbijou im August 1983

Prinz Louis Ferdinand von Preußen im Vorwort zur 4. Auflage seiner Lebenserinnerungen Im Strom der Geschichte, Ullstein Sachbuch

Prinz Georg Friedrich am 19. Juni 1976Als am 10. Juni 1976 Prinz Georg Friedrich in der Bremer Klinik „Links der Weser“ geboren wurde, brachte er 3.700 Gramm mit und war begleitet von vielen Erwartungen, nicht nur bei seinem Großvater und Chef des Hauses Hohenzollern. Seine Mutter, Prinzessin Donata von Preußen, hatte im Mai 1975 Prinz Louis Ferdinand jr. geheiratet und beide sagten, sie wünschten sich  „viele Kinder“. Der Tod Prinz Louis Ferdinands am 11. Juli 1977 markierte eine Zäsur für die Familie. Prinzessin Donata war erneut schwanger, als ihr Mann starb und sie gebar am 30. Januar 1978 ihre Tochter Cornelie-Cécile. „Sie kämpfte lange Zeit, auf Grund einer Virusinfektion, um ihr Leben, aber sie hat den schweren Kampf gewonnen! Durch meine beiden Kinder bekam ich nach und nach wieder Freude am Dasein. Georg hat sich schon als kleiner Bub für uns beide verantwortlich gefühlt, und das hat mich sehr stark gemacht.“ Mit diesen Sätzen beschrieb Prinzessin Donata selbst die schwierige Zeit als junge Witwe, die mit 28 Jahren zwei Kinder großzog. (Quelle: Casteller Nachrichten 41/2011). Prinzessin Cornelie-Cécile mußte oft längere Zeiten in verschiedenen Krankenhäusern behandelt werden.

Drei Kaisererben: Prinz Louis Ferdinand senior und junior mit Prinz Georg Friedrich.

Drei Kaisererben: Prinz Louis Ferdinand senior und junior mit Prinz Georg Friedrich; im Portrait an der Wand schaut Prinzessin Kira von Preußen zu.

Zunächst blieb die Familie in Fischerhude, wo sie vom Seniorchef Louis Ferdinand, der in Wümmehof lebte, leicht besucht werden konnten:

Prinz Louis Ferdinand und Prinz Georg Friedrich 1985Prinz Georg Friedrich besuchte kurze Zeit im nahegelegenen Oldenburg das Gymnasium. Nach der Heirat von Prinzessin Donata und Herzog Friedrich August von Oldenburg 1991 zog die Familie nach Sievershagen in Ostholstein. Prinz Georg Friedrich wechselte auf ein Internat in Schottland, wo er auch sein Abitur machte.

Ein Preuße im Schottenrocj: Prinzessin Donata besuchte ihren Sohn im schottischen Internat.

Ein Preuße im Schottenrock: Prinzessin Donata besuchte ihren Sohn im schottischen Internat Glenalmond College bei Perth.

Nach der Schule diente er bei den Gebirgsjägern in Garmisch, um dann vor seinem Studium noch einmal ein halbes Jahr nach Südamerika zu gehen. Anschließend studierte er Betriebswirtschaft in Freiberg/Sachsen.

Mit dem Tod seines Großvaters Prinz Louis Ferdinand am 25. September 1994 übernahm er automatisch die Verantwortung als Chef des Hauses Hohenzollern. Nur vier Jahre später gab er mit 22 Jahren dieses Interview:

Aus der eigenen Familie wurde er hart angegangen und seine Onkel zerrten ihn vor Gericht. Im Jurablog hieß es 2006:

Der Bundesgerichtshof (BGH) wird am 26. April 2006 über den Fall entscheiden:
Im Streit um die Erbfolge in das Hausvermögen des früheren preußischen Königshauses verhandelt der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs am 26. April 2006 über die Revision zweier Prinzen gegen ein Urteil des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Bremen. Sie klagen Pflichtteilsansprüche nach ihrem Vater ein, dem 1994 verstorbenen Prinzen Louis Ferdinand. Das Hausvermögen des preußischen Königshauses stand dem Prinzen Louis Ferdinand nach einem Erbvertrag aus dem Jahre 1938 allerdings nur als Vorerbe zu. Es wäre nur dann in den für die geltend gemachten Pflichtteilsansprüche maßgebenden Nachlass gefallen, wenn der Erbvertrag nichtig wäre. Diesen Standpunkt vertreten die Kläger u. a. im Hinblick auf eine Bestimmung des Erbvertrages, wonach ein Sohn des Prinzen Louis Ferdinand nicht Nacherbe sein kann, wenn er mit einer Frau verheiratet ist, die nicht aus einer dem Hause Preußen ebenbürtigen Familie stammt. Die Klage auf den Pflichtteil blieb ohne Erfolg. Das Hanseatische Oberlandesgericht in Bremen hielt den Erbvertrag in einem Urteil vom 23. Mai 2002 nicht für unwirksam. Zur Begründung bezog es sich u. a. auf den Beschluss des IV. Zivilsenats vom 2. Dezember 1998 (BGHZ 140, 118 ff.), der im Erbscheinsverfahren über die Erbfolgen nach dem 1951 gestorbenen ehemaligen Kronprinzen Wilhelm von Preußen ergangen war. Die Nichtzulassungsbeschwerde gegen das Urteil vom 23. Mai 2002 wurde vom Senat zurückgewiesen, eine Verfassungsbeschwerde vom Bundesverfassungsgericht nicht zur Entscheidung angenommen. Aufgrund der Verfassungsbeschwerde eines anderen Beteiligten im Erbscheinsverfahren hob das Bundesverfassungsgericht durch Beschluss vom 22. März 2004 (NJW 2004, 2008 …) alle Beschlüsse untergeordneter Instanzen auf (1. Der Beschluss des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 21. November 2001 – 8 W 643/00 -, der Beschluss des Landgerichts Hechingen vom 7. Dezember 2000 – 3 T 15/96 – und der Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 2. Dezember 1998 – IV ZB 19/97)

Die daraus entstehenden finanziellen Lasten waren und sind eine große Belastung für das Haus und wurden teilweise durch Verkäufe gedeckt, was wiederum Kritik in den Medien hervorrief (Georg Friedrich Prinz von Preußen lässt das 34,9 Karat schwere Erbstück »Beau Sancy« versteigern, 24. April 2012).

Aber in den 22 Jahren seiner Regentschaft hat Prinz Georg Friedrich viel erreicht, und nicht nur die Finanzen, die Verwaltung und die Medienpräsenz des Hauses modernisiert. Beispielhaft kann die Burg Hohenzollern herangezogen werden, die als Besuchermagnet aufgewertet wurde und mit immer neuen Anziehungspunkten Scharen von Gästen angelockt. Privat hat er sein Glück gefunden und am 27. August 2011 Prinzessin Sophie von Isenburg geheiratet:

Hochzeit des Preußenpaars am 27. August 2011 in der Potsdamer Friedenskirche

Hochzeit des Preußenpaars am 27. August 2011 in der Potsdamer Friedenskirche

Am 20. Januar 2013 kamen die Zwillinge Prinz Carl Friedrich und Prinz Louis Ferdinand zur Welt, gefolgt von Prinzessin Emma, die am Gründonnerstag, 2. April 2015, in Bremen geboren wurde.

Am 13. Juni 2015 wurde Prinzessin Emma in der Christus Kapelle der Burg Hohenzollern getauft.

Am 13. Juni 2015 wurde Prinzessin Emma in der Christus Kapelle der Burg Hohenzollern getauft.

Mit 40 hätte Prinz Georg Friedrich nun das Recht, sich zum Bundespräsidenten wählen zu lassen. Während es in den 60er und 70er Jahren Bemühungen gab, seinen Großvater in dieses Amt zu wählen, hält sich der heutige Hauschef von diesen Ideen fern. Aber er meidet politische Termine nicht, war bei der Einweihung des brandenburgischen Landtags in Potsdam (im wiederaufgebauten Stadtschloß) dabei und hielt vor versammelter Politikergesellschaft eine Ansprache bei den 300-Jahrfeiern von König Friedrichs Geburtstag, um nur zwei herauszugreifen, die für eine Vielzahl von Repräsentationsaufgaben im ganzen Land stehen.

Wie selbstverständlich wird das Oberhaupt des deutschen Kaiserhauses auch zu internationalen Anlässen eingeladen. Prinz Georg Friedrich (oft begleitet von seiner Frau) war auf der Hochzeit des luxemburgischen Erbprinzen oder traf die britische Königin Elizabeth im Juni 2015 in Berlin. Er besuchte Jerusalem auf den Spuren Kaiser Wilhelms: Jewish Magazine: “ … [Prinz Georg Friedrich] traveled from a ceremonious welcome at Jaffa Gate to Bikur Holim Hospital to see the hospital in whose history his ancestor played a key role. This is part of Bikur Holim’s effort to fortify a century-old connection.“

Prinz Georg Friedrich und Prinzessin Sophie bei den Feiern zum 90. Geburtstag von König Michael I. von Rumänien.

Prinz Georg Friedrich und Prinzessin Sophie bei den Feiern zum 90. Geburtstag von König Michael I. von Rumänien.

Die Corona-Redaktion wünscht Seiner Kaiserlichen Hoheit heute einen wunderbaren Geburtstag und für das neue Lebensjahr weiterhin viel Energie und eine glückliche Hand beim Lenken der Geschicke des Kaiserhauses. Ad multos annos!

Kaisergedenken im niederländischen Exil: Eine stille Veranstaltung

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Haus Doorn, Blick auf den Corps de Logis mit der Büste Kaiser Wilhelms II.

Haus Doorn, Blick auf den Corps de Logis mit der Büste Kaiser Wilhelms II.

Lobet mich nicht, denn ich bedarf nicht des Lobes.

Rühmet mich nicht, denn ich bedarf nicht des Ruhmes.

Richtet mich nicht, denn ich werde gerichtet werden!

so das Bekenntnis des Christenmenschen Wilhelm II.

Im Stillen Gedenken vor und im Mausoleum

Im stillen Gedenken vor und im Mausoleum

Dieser Spruch stand auch als Leitsatz über dem 75. Todestag des vorerst letzten Deutschen Kaisers am 4. Juni 2016 in Doorn. Knut Wissenbach, der Vorsitzende von „Tradition und Leben e. V.“ erinnerte in würdiger Weise an den Monarchen und mahnte, diesen weder zu sehr zu loben, noch über ihn zu richten. Dabei orientierte sich Wissenbach an der Tageslosung: „Ich will mich erbarmen über das Haus Juda und will ihnen helfen, aber nicht durch Bogen, Schwert, Rüstung, Roß und Wagen.“ Und so war dieses Gedenken, zu dem circa 40 Personen, u. a. aus Norwegen, den Niederlanden und Deutschland, angereist waren, eine stille Veranstaltung mit ruhigem Gesang, Gebeten und einem Verweilen vor dem Sarkophag im provisorischen Mausoleum des Kaisers.

Im Anschluß fand eine sehr persönlich gehaltene Schloßführung in zwei Gruppen statt und es bestand Gelegenheit zu Gesprächen sowie einem Spaziergang durch die großzügigen Parkanlagen von Huis Doorn. TVDoorn, 4.6.2016 Wilhelm II.

Der Tod des Kaisers

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Heute vor 75 Jahren verschied S.M. Kaiser Wilhelm II. in den Niederlanden, in Haus Doorn, dem Exilwohnsitz seiner letzten zwanzig Jahre. An seinen Tod erinnert heute u.a. der empfehlenswerte Blog Kaiserwetter!.

Wir geben einem Augenzeugen das Wort. Des Kaisers Lieblingsenkel, Seine Kaiserliche Hoheit Prinz Louis Ferdinand von Preußen, stand seinem Großvater in seinen letzten Stunden bei und schrieb darüber in seinen Lebenserinnerungen Die Geschichte meines Lebens, Göttinger Verlagsanstalt, 2. Auflage 1969, S. 283ff:

„… Meine Bestürzung [war groß], als ich am 3. Juni abends dringlich ins Haupthaus von Doorn gerufen wurde. Als ich in das Schlafzimmer des Kaisers trat, saß links von seinem Bett meine Stiefgroßmutter; rechts saß meine Tante Sissy, die Herzogin von Braunschweig, des Kaisers einzige Tochter. Meine Stiefgroßmutter sagte leise zu mir: „Er stirbt.“ Wir wachten die ganze Nacht an seinem Bett. Der Todeskampf dauerte bis in den nächsten Vormittag hinein. Dann war es zu Ende. –

Die letztwillige Verfügung, die mein Großvater eigenhändig Weihnachten 1933 aufgesetzt hatte, lautete:

An den Minister des Koeniglichen Hauses

Doorn, 25.12.1933

am ersten Weihnachtstage

Codizill zu Meinem letzten Willen

Sollte Gottes Rathschluß mich aus dieser Welt abberufen zu einer Zeit, da in Deutschland das Kaisertum noch nicht wieder erstanden, d. h. eine nicht monarchische Staatsform noch vorhanden ist, so ist es mein fester Wille, da ich im Exil in Doorn zur ewigen Ruhe eingehe, auch in Doorn provisorisch beigesetzt zu werden.

An der Stelle dem Hause gegenüber, wo vor den Rhododendrons meine Büste steht, soll vor ihr der Sarg unter dem vom Bildhauer Betzner entworfenen, von mir genehmigtem Sarkophag aufgestellt werden unter einem zum Schutz gegen das Wetter von Betzner zu entwerfenden Baldachin. Blumenbeete leuchtender Farben-Cinerarien, Salvia sollen es umgeben. Die Feier schlicht, einfach, still, würdig. Keine Deputationen von zu Hause. Keine Hakenkreuzfahnen. Keine Kränze. Dasselbe gilt für I. M. im Falle ihres Heimgangs in Doorn. Sterbe ich in Potsdam, so sollen meine Gebeine in dem oben genannten Sarkophag im Mausoleum am Neuen Palais beigesetzt werden, derart, daß er zwischen den beiden Kaiserinnen zu stehen kommt. Militärische Feier, keine Hakenkreuzfahnen, keine Trauerrede. Gesang, Gebet.

gez. Wilhelm I. R.

Die provisorische Ruhestätte des Kaisers in Doorn heute, wie er sie sich an Weihnachten 1933 wünschte.

Die provisorische Ruhestätte des Kaisers in Doorn heute, wie er sie sich an Weihnachten 1933 wünschte.

Diese letztwillige Verfügung war nur dem Kronprinzen und dem Generalbevollmächtigten des Kaisers, General von Dommes, bekannt. Für meinen Vater erhob sich die Frage, ob er diesen letzten Willen des Kaisers respektieren solle oder nicht. Die Entscheidung war nicht leicht. Meinem Vater war bekannt, daß Hitler für den Sterbefall des Kaisers ein Staatsbegräbnis in Potsdam plante; er wollte diese Gelegenheit dazu benutzen, sich hinter dem Sarge des deutschen Kaisers schreitend vor dem deutschen Volke und der Welt als dessen Nachfolger zu legitimieren. Indem er sich in einer grandiosen Pose gefiel, wollte er gleichzeitig die Hohenzollernmonarchie zu Grabe tragen. Der Kaiser, der über diese Dinge sonst mit niemandem sprach, auch mit uns Enkeln nicht, muß etwas Derartiges schon bald nach der Machtübernahme geahnt haben. Mit seinem Codizill hatte er den Plan zunichte gemacht.

Hitler wurde daher mitgeteilt, der Kaiser habe bestimmt, daß er in Doorn beigesetzt werde. Nach längeren telephonischen Verhandlungen mit der Reichskanzlei einigte man sich auf einen Kompromiß. Hitler verzichtete auf seinen Potsdamer Plan, jedoch sollte bei dem Begräbnis in Doorn die Reichsregierung durch den Reichsstatthalter von Holland, Dr. Seys-Inquart, und durch vier Offiziere im Generalsrang vertreten sein, und zwar für das Heer Generaloberst Haase, für die Luftwaffe General Christiansen, der auch Wehrmachtsbefehlshaber in den Niederlanden war, für die Marine Admiral Densch und für das Oberkommando der Wehrmacht Admiral Canaris. Dieses Zugeständnis ließ sich mein Vater nach langen inneren Kämpfen abringen, weil er sein Haus nicht dem Zorn des Diktators aussetzen wollte. Sicherlich war die Entscheidung unter den gegebenen Umständen richtig; der eigentliche Zweck des Codizills wurde jedenfalls erfüllt. Unterdessen hatte Goebbels die deutsche Presse instruiert, so kurz wie möglich die Tatsache des Todes wiederzugeben und weiter nichts.

Kronprinz Wilhelm nahm im Juni 1941 die Parade der Wehrmachtssoldaten ab, die am Sarg Kaiser Wilhelms II. vorbeimarschierten. Wie es sich der Kaiser bereits 1933 wünschte, gab es weder Hakenkreuzfahnen noch Kränze.

Als ältester Sohn des Verstorbenen und neuer Chef des Hauses Hohenzollern nahm Kronprinz Wilhelm bei den Begräbnisfeierlichkeiten im Juni 1941 die Parade der Wehrmachtssoldaten ab, die am Sarg Kaiser Wilhelms II. vorbeimarschierten. Wie es sich der Kaiser bereits 1933 wünschte, gab es weder Hakenkreuzfahnen noch Kränze.

Italienische Monarchisten bleiben sichtbar

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Anders als in Deutschland, wo sich Monarchisten scheinbar in ihre Schneckenhäuser zurückgezogen haben und auch zum 75. Todestag Kaiser Wilhelms II. nicht herauskommen, ist in Italien weiterhin mit Monarchisten im öffentlichen Leben zu rechnen.

Siebzig Jahre nach einem für die republikanische Seite zurechtgebogenen Referendum über die Staatsform, treten am 5. Juni zahlreiche monarchistische Kandidaten bei den Kommunalwahlen an.

Die Unione Monarchica Italiana (U.M.I.) hat einige ihrer Mitglieder auf der Webseite vorgestellt und ruft zu deren Unterstützung auf. Zum Beispiel in Mailand:

Simone BALESTRINI, Segretario nazionale Fronte Monarchico Giovanile, Candidato nella lista NOI X MILANO

Simone BALESTRINI, Nationalsekretär der monarchistischen Jugendorganisation Fronte Monarchico Giovanile, ist Kandidat auf der Liste NOI X MILANO

Missimiliano

Massimiliano GIANNOCCO kandidiert in Rom für die Italienische Liberale Partei (PLI)

Für den Rat in Puglia

Für den Rat in Puglia kandidiert Vito FIORE auf der lokalen Liste NOI con SALVINI.

Diesen und allen anderen monarchistischen Kandidaten in Italien viel Glück.

Ihr Schöpfer machte aus seiner monarchistischen Überzeugung kein Hehl und läßt sogar den kommunistischen Bürgermeister beim Klang der königlichen Hymne zum royalistischen Patrioten mutieren, was ihm die Wiederwahl sichert.

Ihr Schöpfer machte aus seiner monarchistischen Überzeugung kein Hehl. Guareschi ließ sogar den kommunistischen Bürgermeister beim Klang der königlichen Hymne zum royalistischen Patrioten mutieren, was ihm die Wiederwahl sicherte.

Zum 70. Jahrestag der Ausrufung der Republik in Italien sei auch an einen prominenten Monarchisten erinnert, der sogar für seine Überzeugung ins Gefängnis ging: Giovannino Guareschi wurde wegen Beleidigung des Staatspräsidenten verurteilt und so verbrachte der Schöpfer der unvergeßlichen Geschichten von Don Camillo und Peppone 409 Tage im Gefängnis von Parma.

Eine der schönsten Szenen in den Don Camillo Filmen ist der Auftritt der alten Lehrerin Cristina. Ihre unverbrüchliche Treue zum Königshaus und zur Monarchie wird hier in prächtigen Einzelheiten geschildert.

Guareschis Abschiedsgruß an König Umberto II.

Guareschis Abschiedsgruß an König Umberto II. Die Republikaner verbannten die Angehörigen des Königshauses auf ewig aus dem Land. Während das erzwungene Exil für die Kinder inzwischen aufgehoben wurde, gilt der Landesverweis für die toten Monarchen weiterhin. Die sterblichen Überreste König Umbertos II. sind in der Abtei Hautecombe in Frankreich bestattet.

 

Internationales Gedenken an die Skagerrakschlacht vor 100 Jahren

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Kiel/Laboe, gekürzte Pressemeldung des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.: Vor einhundert Jahren, in der Nacht vom 31. Mai auf den 1.Juni 1916, fand in der Nordsee vor der norwegischen Süd- und der dänischen Nordwestküste die größte Seeschlacht des Ersten Weltkriegs statt, die Skagerrakschlacht. Es standen sich die Kaiserliche Hochseeflotte und die britische „Grand Fleet“ der Royal Navy gegenüber.

Mit 850 Gedenkkreuzen wurde der 8500 Gefallenen gedacht.

Mit 850 Gedenkkreuzen wurde der 8500 Gefallenen gedacht.

Zum Gedenken an die auf beiden Seiten über 8.500 in der Nordsee umgekommenen Soldaten fand heute auf Einladung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge und des Deutschen Marinebundes eine internationale Gedenkveranstaltung am Marine-Ehrenmal in Laboe statt. Dabei wurden insgesamt 850 Gedenkkreuze aufgestellt. Sie sollen die 8.500 Toten der Skagerrakschlacht sichtbar machen, denn viele blieben ohne Grab. Zudem wurden zwei Biographie-Stelen eingeweiht, angefertigt von der Commonwealth War Graves Commission und dem Deutschen Marinebund. Sie erinnern an einen britischen und einen deutschen Marinesoldaten, die in der Skagerrakschlacht fielen.

In seiner Begrüßung betonte Karl Heid, Präsident des Deutschen Marinebundes, die Bedeutung des Ehrenmals – auch für die Skagerrakschlacht: „Das Marine Ehrenmal ist nicht nur eine nationale Gedenkstätte mit internationaler Bedeutung, sondern in vielfältiger Weise auch ein Ort insbesondere des gemeinsamen deutsch-britischen Gedenkens. Dies wird durch die heutige Veranstaltung zum Gedenken an den 100. Jahrestag der Skagerrakschlacht eindrücklich bestätigt.“ Das Ehrenmal sei internationaler Erinnerungsort und Mahnmal für den Frieden und Symbol für die bitteren Lehren der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Ebenso stehe es für die Friedensordnung, die wir in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffen hätten. Heid appellierte an die Gäste: „Lassen Sie uns gemeinsam dafür einstehen, dass diese Lehren nicht vergessen werden und das gemeinsam Erreichte nicht leichtfertig verspielt wird.

Welche herausragende Wichtigkeit das gemeinsame Gedenken von Deutschen und Briten hat, zeigt sich auch an der Teilnahme von Seiner Königlichen Hoheit Prinz Edward, Herzog von Kent, sowie von Staatsminister Michael Roth.

Prinz Edward, Herzog von Kent, Präsident der Commonwealth War Graves Commission ist, die Wichtig

Prinz Edward, Herzog von Kent, Präsident der Commonwealth War Graves Commission bei seiner Rede in Laboe

In seiner Gedenkrede betonte der Herzog von Kent, der auch Präsident der Commonwealth War Graves Commission ist, die Wichtigkeit solcher Gedenkveranstaltungen. „Sie sind eine Gelegenheit für uns, innezuhalten und nachzudenken, eine Gelegenheit, um als Freunde zusammenzukommen und denen Respekt zu zollen, die im Dienst ihres Landes standen und die gestorben sind, ganz gleich, ob auf britischen oder auf deutschen Schiffen. Sie sind eine Gelegenheit für uns, um zu lernen und den Namen und Zahlen in unseren Geschichtsbüchern ein menschliches Gesicht zu geben. Damit sich unsere Jugend der Wichtigkeit der steten Erinnerung an unsere Kriegstoten bewußt und die Fackel der Erinnerung‘ an sie weitergegeben wird.“ Nur so könne man sich sicher sein, dass Veranstaltungen wie diese auch über das reine Gedenken hinweg eine Bedeutung haben, so der Duke of Kent.

Prinzessin Anne, The Princess Royal, bei einer Gedenkveranstaltung in der Hauptstadt der Orkney Inseln, Kirkwall.

Prinzessin Anne, The Princess Royal, bei einer Gedenkveranstaltung in der Hauptstadt der Orkney Inseln, Kirkwall.

In der Kathedrale von Kirkwall wurde ein weinendes Fenster (weeping window) mit 8500 Mohnblumen gebildet, die sich über den Vorplatz der Saint Magnus Kathedrale ergossen.

In der Kathedrale von Kirkwall wurde ein weinendes Fenster (weeping window) mit 8500 Mohnblumen gebildet, die sich über den Vorplatz der Saint Magnus Kathedrale ergossen. Von der Scapa Flow Bucht auf den Orkney Inseln lief die Grand Fleet aus und versenkte sich 1919 die internierte Kaiserliche Hochseeflotte selbst.

Prinz Albert, der zweite Sohn von König Georg V. und später König Georg VI., nahm als 20-jähriger an der Skagerrakschlacht teil. Sein handschriftlicher Bericht ist hier in Auszügen zu lesen.

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 166

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Zum 75. Todestag Kaiser Wilhelms II.

Die Kaiserzeit und eben vor allem die 30 Regierungsjahre Wilhelms II. von 1888 bis 1918 waren eine unglaublich dynamische Periode, was sich nicht nur auf technische, sondern auch auf politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen bezieht. Deutschland entwickelte sich von der Reichsgründung an sozusagen vom Startup zum Großkonzern, so wie sich schon Preußen unter den Hohenzollern entwickelt hatte. Der Beitrag Wilhelms II. (27. Januar 1859 – 4. Juni 1941) war dabei nicht geringzuschätzen. Der zurecht vielgelobten Außenpolitik des ersten deutschen Reichskanzlers Bismarck stand mit dem Kulturkampf und der Sozialistengesetzgebung eine ebenso fatale Innenpolitik gegenüber, und erst Wilhelm II. hatte den Mut, sich hier über die graue Eminenz der Deutschen hinwegzusetzen und eigene Wege zu gehen, die dazu führten, daß Gräben zugeschüttet wurden und das Reich erst richtig zusammenfand. Hier seien ausdrücklich der Ausbau des damals weltweit einmaligen Sozialstaats und die Integration der Sozialdemokratie in die politische Struktur des Reichs genannt. Dies ist eine Leistung, die bis heute wirkt. Im Gegensatz zu Bismarck, der die Sozialgesetzgebung vor allem zum Machterhalt der Konservativen im Parlament vorantrieb, und  nach dem Scheitern dieser Strategie auch wieder aufhörte, sich dafür zu interessieren, kann man sagen, daß Wilhelm II. wirklich etwas an der Verbesserung der Lebenssituation auch seiner ärmeren Untertanen gelegen war und er die Sozialdemokratie eher als eine Art fehlgeleitete Meinung grundsätzlich guter Untertanen betrachtete, welchen er trotz manch anderslauternder Rede doch Sympathie und Zuneigung entgegenbrachte. Auch was technische und gesellschaftliche Entwicklungen anging, hat der Kaiser viel Widersprüchliches in seine Reden einfließen lassen. Überliefert ist beispielsweise die Aussage von ihm, daß sich das Automobil gegenüber dem Pferd nicht durchsetzen werde und seine Abneigung gegen moderne Kunst ist ebenso bekannt. Gleichzeitig war er jedoch Vorsitzender des ADAC und Deutschland war das Zentrum neuer Malereistile.

In der arte-Sendung Neben-gegen-miteinander - Deutsch-französische Geschichten, Auf den Spu-ren der Ferienkultur vom 16. Februar 2016 wurde auf die Einführung des bezahlten Urlaubs in Frank-reich als soziale Errungenschaft der Volksfrontre-gierung 1936 eingegangen. Richtigerweise wurde dabei auf den Umstand hingewiesen, daß die deut-schen Arbeiter bereits seit 1909 bezahlten Urlaub genießen konnten. Das Kaiserreich war bei den sozialen Errungenschaften der französischen Re-publik um mehr als ein Vierteljahrhundert voraus.

In der arte-Sendung Neben – gegen – miteinander – Deutsch-französische Geschichten, Auf den Spuren der Ferienkultur vom 16. Februar 2016 wurde auf die Einführung des bezahlten Urlaubs in Frankreich als soziale Errungenschaft der Volksfrontregierung 1936 eingegangen. Richtigerweise wurde dabei auf den Umstand hingewiesen, daß die deutschen Arbeiter bereits seit 1909 bezahlten Urlaub genießen konnten. Das Kaiserreich war bei den sozialen Errungenschaften der französischen Republik um mehr als ein Vierteljahrhundert voraus.

Bezüglich der vielkritisierten Außenpolitik des Deutschen Reichs unter Wilhelm II. ist zumindest zu sagen, daß der Kaiser stets den Schulterschluß mit seinen Mitmonarchen und vor allem mit seinen beiden Cousins auf dem englischen und dem russischen Thron gesucht hat. Kaiser Wilhelm sah in der monarchischen Solidarität, die nicht zuletzt eben auf Verwandtschaftsbeziehungen beruhte, die beste Möglichkeit, einen umfassenden Krieg zu vermeiden. Diese monarchische Solidarität ging dabei zum Beispiel so weit, daß er im spanisch-amerikanischen Krieg von 1898 jeglicher militärischer Sinnhaftigkeit zum trotz die europäischen Monarchien aufforderte, Spanien militärisch zu unterstützen und noch wenige Tage vorm Ausbruch des 1. Weltkriegs stand er in intensive Briefwechsel mit Zar Nikolaus II., um einen Krieg zwischen den Monarchien zu vermeiden, der aus seiner ganz richtigen Sicht das Ende bedeutet hätte und bedeutet hat. Dabei erkannte er jedoch nicht, daß die Monarchen zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegenüber ihren Kabinetten und Parlamenten deutlich an Bedeutung verloren hatten. Man muß also sagen, daß die Auffassung Wilhelms II., man könnte europäische Politik mit Familienpolitik gleichsetzen, antiquiert war. Trotzdem ist es im besten Sinne des alten Europas sympathisch, daß die Vorstellung eines umfassenden Krieges zwischen europäischen Kulturnationen, also quasi zwischen Mitgliedern der Familie, in der Vorstellung dieses Monarchen schlichtweg nicht vorkam und er bis zuletzt versuchte, auf seine Verwandtschaft mäßigend einzuwirken. Wenn irgendwelche Reden zum vermeintlichen Beweis aus der Mottenkiste geholt werden, der Kaiser sei militaristisch, antisemitisch, reaktionär, arbeiterfeindlich und ähnliches gewesen, so sei dem also entgegengehalten, daß Wilhelm oft aggressiv geredet, aber am Ende immer bestrebt war, moderat zu handeln, solange es noch nur an ihm lag.

Für das heutige, von merkelschem und junckerschem Mehltau geprägte Deutschland und Europa kann die Mischung aus Tradition und Aufbruch, für die Wilhelm II. und seine Zeit standen, Anhaltspunkte geben, wie der alte Kontinent und das Land in seiner Mitte etwas Neues und Kräftiges schaffen können, ohne sich dabei selbst zu verlieren. L.R.

Die Fakten für die monarchische Staatsform

Die Frage des britischen Spectators Are we about to see the return of Kings? sollte mit einem klaren „Ja, gerne“ beantwortet werden. Autor Ed West hat sich die Demonstrationen und die Amtsenthebung der Präsidentin in Brasilien vorgenommen, um den Wunsch einer großen Zahl von Menschen (er spricht von zwei Dritteln, die das Präsidialsystem ganz abschaffen möchten) hervorzuheben, die sich ein gekröntes Staatsoberhaupt erhoffen.

Bei den Demonstrationen gegen die Korruption und die amtierende Präsidentin Rousseff zeigten Brasiliens Monarchisten Flagge - und ihre personelle Alternative: Dom Luiz de Bragança e Wittelsbach

Bei den Demonstrationen gegen die Korruption und die amtierende Präsidentin Rousseff zeigten Brasiliens Monarchisten Flagge – und ihre personelle Alternative: Dom Luiz de Bragança e Wittelsbach

Zu den großen Vorzügen der Monarchie gehöre, daß sie gesellschaftliche Solidarität, einen Sinn für Kontinuität und Gemeinschaft um eine Familie herum schaffe und patriotische Gefühle wecke, die in anderen Fällen böse enden könnten. Monarchen dienten „als relativ neutrale Figuren“, besonders in Gesellschaften, die beherrscht werden von Klassen, Clans, ethnischen, religiösen oder sprachlichen Spaltungen. Wer etwa im Nahen Osten ein ruhiges Leben führen wolle, müsse sich einen monarchischen Staat wählen und keine Republik. West verweist auf eine Untersuchung, die im Business Insider veröffentlicht wurde (11 really good reasons why your country should have a monarchy), wonach in Monarchien weniger Korruption herrsche, dafür mehr Vertrauen, was sich besonders in höherer Wirtschaftsleistung und geringen Kriminalitätsraten auszahle. Worauf warten die Republiken eigentlich?  H.S.

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Nachtrag zum Italienbericht in der pdf-Datei

Der Kongreß der U.M.I. in Rom war bei Redaktionsschluß noch nicht beendet. Vom Monarchistenkongreß berichtete die römische Tageszeitung Il Tempo: „Il Re tra 10 anni sul trono al Quirinale“ („In zehn Jahren wird der König wieder im Quirinalepalast sitzen“ – wo heute noch ein Präsident residiert.)

Prinz Aimone von Savoyen inmitten seiner Anhänger auf dem U.M.I.-Kongreß vom 28. Mai 2016.

Prinz Aimone von Savoyen inmitten seiner Anhänger auf dem U.M.I.-Kongreß vom 28. Mai 2016.

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Die vollständige 166. Ausgabe von „Corona – Nachrichten für Monarchisten“ steht hier zum Herunterladen bereit:

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 166

Inhalt der 166. Ausgabe:

  • Zum 75. Todestag Kaiser Wilhelms II.
  • Die Fakten sprechen für die monarchische Staatsform
  • Symposium über die Monarchie in Frankreich
  • Die italienische Republik feiert sich
  • Leserbrief

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Der Info-Brief ist grundsätzlich kostenlos und wird aus Idealismus herausgegeben. Prinzipiell gilt, daß jeder, der sich mit Artikeln, Veranstaltungshinweisen, Kritik oder Anregungen einbringen möchte, herzlich dazu eingeladen ist, dies auch zu tun. Um „Corona“ zu beziehen, müssen Sie sich nur per Mail an corona_redaktion@yahoo.com in die Bezieherliste eintragen, dann wird Ihnen alle drei Wochen der Nachrichtenbrief kostenlos und unverbindlich zugestellt.

70 Jahre Haschemitisches Königreich Jordanien

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Als nach dem 1. Weltkrieg die Siegermächte die Erbmasse der besiegten Kaiserreiche unter sich aufteilten und – wie sie sagten – „neu ordneten“, zogen in Vorderasien der britische Lokalpolitiker Sir Mark Sykes und der zweitklassige französische Diplomat François Georges Picot mit dem Lineal gerade Striche auf der Landkarte. Was dabei herauskam, waren französische und britische „Mandatsgebiete“ (offiziell vom Völkerbund vergeben). Syrien ging an Frankreich, Irak, Transjordanien und Palästina an das Vereinigte Königreich. Der syrische Nationalkongreß proklamierte im März 1920 das Arabische Königreich Syrien mit Prinz Faisal bin al-Hussein als König und Hashim al-Atassi als Premierminister. Im benachbarten Irak verlief die Entwicklung ähnlich und Faisals jüngerer Bruder Abdullah wurde vom Irakischen Kongreß am 8. März 1920 zum König gewählt.

Proklamation von König Faisal I. von Irak.

Proklamation von König Faisal I. von Irak.

Die Franzosen erkannten die Wahl Faisals nicht an und gingen militärisch gegen das neue Königreich vor. Am 23. Juli 1920 trafen französische Truppen bei Maysulun, westlich von Damaskus, auf die Syrer unter dem königlichen Verteidigungsminister Yusuf al-Azma. Er fiel im Gefecht und anderntags besetzten die Franzosen die Hauptstadt des syrischen Königreichs, Damaskus, und setzten ihre Herrschaft trotz anhaltenden Widerstands durch. König Faisal verließ das Land und wurde stattdessen am 23. August 1921 zum König des Iraks gewählt. Sein Bruder Abdullah hatte bereits zuvor den ihm angebotenen Thron im Irak abgelehnt und war stattdessen als Emir von Transjordanien nach Amman gegangen.

Die britische Mandatsherrschaft war weitsichtiger und hatte im Gegensatz zur französischen kein Problem mit einer monarchischen Struktur und unterstützte sowohl König Faisal I. im Irak wie Emir Abdullah in Transjordanien. Dieser machte sich in seinem relativ kleinen Territorium (89.341 km2, etwas mehr als doppelt so groß wie Niedersachsen) daran, Strukturen einzurichten. Amman hat zwar eine lange Geschichte, die bis um 1350 v. Chr. zurückzuführen ist, aber bei Ankunft des Emirs war es nur noch ein Dorf. 1930 hatte es lediglich 10.000 Einwohner (heute: 4 Millionen) und auch andere Ansiedlungen waren wenig städtisch geprägt. Die Mehrzahl der Bevölkerung waren nomadisierende Beduinen. Emir Abdullah richtete 1928  eine beratende Versammlung ein, die 1929 eine erste Verfassung verabschiedete.

Logo zur 70-Jahrfeier des Haschemitischen Königreichs Jordanien.

Logo zur 70-Jahrfeier des Haschemitischen Königreichs Jordanien.

Im Zweiten Weltkrieg bereitete Emir Abdullah den Briten anders als Palästina oder Syrien keine Probleme. Als Anerkennung seiner Unterstützung gaben die Briten 1946 das Mandatsgebiet frei und aus dem Emirat wurde am 25. Mai 1946 – heute vor 70 Jahren – das unabhängige Haschemitische Königreich Jordanien. Haschemitisch, weil dies der Familienname der aus dem Hedschas stammenden Dynastie ist. Das Hedschas Königreich ging 1925 unter, als es ins Königreich Saudiarabien integriert wurde. Im Irak führten drei Könige der Haschemiten das Land zur kulturellen Freiheit und Blüte, die am 14. Juli 1958 in einem blutrünstigen Putsch beendet wurden. Viele Mitglieder der königlichen Familie wurden regelrecht abgeschlachtet – der Beginn eines fast fünfzig Jahre dauernden Konflikts im Irak.

Die jordanische Unabhängigkeitserklärung, die König Abdullah I. am 25. Mai 1946 verlas.

Die jordanische Unabhängigkeitserklärung, die König Abdullah I. am 25. Mai 1946 verlas.

König Abdullah I. von Jordanien

König Abdullah I. von Jordanien

König Abdullah konnte nur fünf Jahre regieren. Am 20. Juli 1951 wurde er in der Jerusalemer Al Aqsa Mosche von einem 21-jährigen Palästinenser erschossen. Der junge Mann gehörte der Husseini-Familie an, zu der auch der berüchtigte Hitler-Helfer, Mohammad Amin al-Husayni, der Großmufti von Jerusalem, und Yassir Arafat zählten.

Nachfolger im Königreich Jordanien wurde Abdullahs ältester Sohn, Talal bin-Abdullah. Aus gesundheitlichen Gründen dankte er bereits im August 1952 ab und machte wiederum den Weg frei für seinen ältesten Sohn, Hussein. Dieser hatte bei der Ermorderung seines Großvaters neben diesem gestanden und entging der Kugel des Attentäters nur, weil sie an einem Orden abprallte, die König Abdullah ihm einen Tag zurvor verliehen hatte. 46 Jahre regierte König Hussein I. und prägte lange die Politik im Nahen Osten. Er schuf aus dem Wüstenstaat Jordanien eine moderne konstitutionelle Monarchie, die weltoffen und gastfreundlich Hunderttausenden von syrischen Flüchtlingen Schutz bietet (ohne Europa damit zu erpressen). Die christliche Minderheit lebt geschützt und unbehelligt im Haschemitischen Königreich.

Seit 1999 steht mit Abdullah II. der vierte König der Haschemiten in Jordanien für ein tolerantes und friedliches Arabien. Der syrische Familienzweig hat nach der irakischen Revolution von 1958 in Amman Zuflucht gefunden. Bereit, wieder Verantwortung im östlichen Nachbarstaat zu übernehmen?

König Abdullah II, Königin Rania und Kronprinz Hussein wünschten mit diesem selbstgeschossenen Photo "A Happy Independence Day".

König Abdullah II., Königin Rania und Kronprinz Hussein wünschten mit diesem selbstgeschossenen Photo „A Happy Independence Day“.
هنالك أمور لا تتغير كهذه الصورة وحبنا للأردن.. عيد استقلال سعيد #الأردن70

König Felipe VI. von Spanien fühlt sich getragen

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Am heutigen Dienstag erscheint in Spanien eine ungewöhnliche Briefmarke. Gestaltet ist sie von Cartoonisten, die das Staatsoberhaupt, seit 19. Juni 2014 ist das König Felipe VI., in ungewöhlicher Pose zeigt. Er sitzt auf den ausgestreckten Händen namhafter historischer Künstler. Zu sehen sind Quevedo, Cervantes, Velázquez, Valle Inclán und Conde Duque de Olivares.

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Die 4 Euro Briefmarke wurde von den Cartoonisten Gallego und Rey gestaltet und zeigt neben dem aktuellen König auch seine Vorgänger Felipe II., Carlos III., Juan Carlos I. und Alfonso XIII..

Die Multifunktionsbriefmarke ehrt auch die Basisbriefmarkenserien der spanischen Post, den 400. Todestag des Autors von Don Quijote von La Mancha und den Erbauer von El Escorial.

Bei all diesen glorreichen Anlässen wundert es jedoch, daß die Auflage dieser herrlichen Briefmarke geringe 200.000 beträgt. Philatelisten werden sicherlich herausfinden, wo sie sich ein Exemplar sichern können. Allen anderen sei die obige Abbildung ans Herz gelegt.

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