Die schönsten Bilder zur Hochzeit in Windsor

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… sind diese beiden, wobei das erste von der Amtseinführung des US-Präsidenten Donald Trump („the largest audience to ever witness an inauguration, period, both in person and around the globe„) stammt und nur das zweite den Weg zeigt, den das Brautpaar nach der kirchlichen Trauung in Windsor zurückzulegen hatte. Die Zeremonie wurde von schätzungsweise zwei Milliarden Menschen weltweit verfolgt.

Washington, 20. Januar 2017

Windsor, 19. Mai 2018

Die Menschen stimmen mit den Füβen ab. Und das ist gut so.

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Beste wirtschaftliche Bedingungen in Monarchien

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Königinnen und Könige sind nicht nur Garanten der Pressefreiheit und Wohlfühlländer (Monarchien machen glücklich), sondern laut einer neuen Studie des Wirtschaftsmagazins Forbes auch „Best Countries for Business“, also Länder, in denen die Wirtschaft bestens funktioniert.

In der neuen Forbes-Liste stehen Monarchien an der Spitze: Die ersten fünf sind die Monarchien Groβbritannien, Neuseeland, Niederlande, Schweden und Kanada. Das Königreich Dänemark steht auf Rang sieben, womit unter den ersten zehn die Mehrheit ein gekröntes Staatsoberhaupt genieβt.

Mit Australien (Rang 11), Norwegen (Rang 15), Belgien (Rang 17) und Spanien (Rang 20) sehen auch unter den nachfolgenden zehn Ländern Monarchen danach, daβ im Land Recht und Gesetz beachtet werden. Deutschland schaffte es auch unter die ersten 20 und nimmt Rang 13 ein.

Zur Methode der Erstellung der Liste schreibt der Forbes Redakteur Kurt Badenhausen:

We determined the Best Countries for Business by rating 153 nations on 15 different factors including property rights, innovation, taxes, technology, corruption, freedom (personal, trade and monetary), red tape and investor protection. Each category was equally weighted.
We tweaked our methodology this year for the first time in a decade after conversations with multiple site-selection experts. Stock market performance is out, and we added workforce, infrastructure, market size, quality of life and political risk to provide a better gauge of how attractive a country is for capital investment. The data is based on published reports from Freedom House, Heritage Foundation, Property Rights Alliance, United Nations, Transparency International, World Bank Group, Aon, Marsh & McLennan and World Economic Forum.

Die Liste der besten wirtschaftlichen Möglichkeiten zeigt – wie andere Bewertungen auch -, daβ die monarchische Staatsform den Menschen am besten dient.

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 200

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Zur 200. Ausgabe von Corona

Auch wenn Kronen nur noch selten getragen werden – hier pars pro toto die preuβische Königskrone von der Burg Hohenzollern – darf man sich doch als Diener der Krone verstehen. Sie ist stets mehr als ihr Träger ein Symbol für das Ganze und die Staatsidee.

Nachdem die erste Ausgabe der Corona – Nachrichten für Monarchisten im Jahr 2006 erschien – Angela Merkel war ein Jahr im Amt und es war Fußball-WM in Deutschland – folgte die 100. Ausgabe im Jahr 2012 – in Syrien war seit einem Jahr Bürgerkrieg und die Eurokrise erreichte einen vorläufigen Höhepunkt – und nun, im Jahr 2018, veröffentlichen wir die 200. Ausgabe des monarchistischen Infobriefs. Man mag also geneigt sein zu sagen, daß es uns schon fast so lange gibt, wie Angela Merkel als Bundeskanzlerin, aber keine Sorge: sowohl die Corona als auch der monarchische Gedanke werden sie bei weitem überdauern.

Bei der Veröffentlichung sind uns technische Mittel auch kein Neuland, wir sind vielmehr mit der Zeit gegangen und stellten Nachrichten nach und nach neben der eigentlichen Pdf-Datei auch auf Twitter, Facebook und einem Blog ein. So konnte die Corona einer immer breiteren Leserschaft zugänglich gemacht werden.

Die vorliegende Jubiläumsausgabe gibt nun einige Artikel aus der Vergangenheit wieder, auch wenn dies die Entwicklung und die Themen von Corona und damit die Entwicklungen in den Monarchien weltweit nur sehr unzureichend aufzeigt. Zusätzlich haben wir einige Menschen gebeten, ihre Gedanken darüber aufzuschreiben, wie sie zum monarchischen Gedanken gefunden haben und bedanken uns an dieser Stelle für ihre Mitarbeit.

Nach der 200. Ausgabe ist nun geplant, ein Buch mit den aus Sicht der Autoren besonders interessanten Artikeln aus den 200 Ausgaben und aus den Texten, die nur im Corona-Blog veröffentlicht wurden, zu erstellen. Dieses Buch soll nach verschiedenen Themen, zum Beispiel Monarchietheorie, Historisches, Monarchie in Deutschland, etc. geordnet sein und wird damit durchaus wissenschaftlichen Charakter haben, da es eine vergleichbare Publikation nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland nicht gibt. Bis zum Erscheinen des Buches wird allerdings noch einige Zeit vergehen, da wir noch das gesamte Material sichten und editieren müssen. Wir bitten alle Interessenten also um etwas Geduld.

In den zwölf Jahren des Erscheinens der Corona haben wir nicht miterleben dürfen, daß eine Monarchie neu errichtet werden würde, auch wenn es immer einmal wieder positive Ansätze gab und gibt. Obwohl vor allem Europa im Grunde genommen seit dem Jahr 2009 in einer Dauerkrise ist, hat dies leider noch nicht dazu geführt, wesentlich mehr unzufriedene Menschen in Republiken vom monarchischen Gedanken zu überzeugen. Immerhin sind die bereits bestehenden Monarchien, mit Ausnahme von Nepal, wo es zu einem Regimewechsel zu Ungunsten der Monarchie kam, ein fester Anker für die Menschen und in den meisten Rankings haben sie in bezug auf Freiheit, Lebensstandard und Zufriedenheit generell Vorteile gegenüber Republiken. Als Autoren werden wir daher nicht müde, auf die Vorteile der Staatsform hinzuweisen, bedanken wir uns für Ihre Treue und wünschen für die nächsten 100 Ausgaben weiterhin viel Spaß beim Lesen.

Fürst Franz Alexander von Isenburg †

Am 5. Mai 2018 starb Fürst Franz Alexander von Isenburg im 75. Lebensjahr. Das gab sein Sohn und Nachfolger, Fürst Alexander von Isenburg, in einer Todesanzeige bekannt.

Der Verstorbene wurde am 22. Juli 1943 auf dem Familiensitz, Schloβ Birstein, geboren und wurde am 9. Dezember 1956 nach dem Tod seiner Vaters 6. Fürst von Isenburg.

Das Photo zeigt Fürst Franz Alexander von Isenburg (im Hintergrund sein Sohn Alexander) im August 2011 in Potsdam bei der Hochzeit seiner Tochter Prinzessin Sophie mit Prinz Georg Friedrich von Preuβen.

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Die vollständige 200. Ausgabe von „Corona – Nachrichten für Monarchisten“ steht hier zum Herunterladen bereit:

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 200

Inhalt der 200. Ausgabe:

  • Zur 200. Ausgabe von Corona ………………………….Seite 1
  • Württemberg verliert seinen Erben ……………………Seite 1
  • Interview: „Wollen Sie König von Litauen werden?“ Seite 2
  • König Felipe VI. als Verteidiger von Demokratie und
    Rechtsstaat ………………………………………………..Seite 3
  • Stellung des Monarchen: Keine Macht dem König? ..Seite 4
  • Leserbrief: Das Geschichtsbewuβtsein ist auf
    „Merkel“ geschrumpft ……………………………………Seite 4
  • Politik der Umbenennungen: Bilderstürmer haben
    Konjunktur ………………………………………………….Seite 5
  • Leserbrief: Als Positionslämpchen wichtig…. ……….Seite 5
  • Leserbrief: Das andere Deutschland darstellen …….Seite 5
  • Wie das Republikschutzgesetz die Weimarer Republik
    destabilisiert ……………………………………………….Seite 6
  • Wieso Deutschland die Monarchie braucht …………..Seite 6
  • Königliche Hochzeit überzeugt ………………………….Seite 7
  • Leserbrief: Corona-Facebook und Newsletter
    begleiten uns ……………………………………………….Seite 7
  • Monarchietheorie: Friedrich Naumann: Kaiser
    im Volksstaat ……………………………………………….Seite 8

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Der Info-Brief ist grundsätzlich kostenlos und wird aus Idealismus herausgegeben. Prinzipiell gilt, daß jeder, der sich mit Artikeln, Veranstaltungshinweisen, Kritik oder Anregungen einbringen möchte, herzlich dazu eingeladen ist, dies auch zu tun. Um „Corona“ zu beziehen, müssen Sie sich nur per Mail an corona_redaktion@yahoo.com in die Bezieherliste eintragen, dann wird Ihnen alle drei Wochen der Nachrichtenbrief kostenlos und unverbindlich zugestellt.

Französischer Prinz trauert um württembergischen Vetter

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Über Twitter hat Prinz Jean von Frankreich, der Dauphin, seinen Vetter betrauert. Er schreibt:

„Herzog Friedrich von Württemberg starb vor zwei Tagen in einem Autounfall. Ich war meinem älteren Vetter sehr verbunden, er war mein Trauzeuge auf meiner Hochzeit [im Mai 2009]. Er war der Sohn von Herzog Carl und Herzogin Diane von Frankreich. Ich versichere seiner Frau Marie und seinen drei Kindern unserer Gebete.“

 

Herzog Friedrich von Württemberg tödlich verunglückt

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Seine Königliche Hoheit Herzog Friedrich von Württemberg
(1. Juni 1961 – 9. Mai 2018)

Der Tod ereilte den Erben des Hauses Württemberg an einem strahlenden Nachmittag, einen Tag vor Christi Himmelfahrt.

In der Pressemitteilung des Hauses heiβt es:

Durch einen tragischen Verkehrsunfall ist am Mittwoch, dem 9. Mai 2018, Friedrich Herzog von Württemberg im Alter von 56 Jahren tödlich verunglückt. Er hinterlässt seine Frau, Marie Herzogin von Württemberg geb. Prinzessin zu Wied und drei erwachsene Kinder, Herzog Wilhelm (23), Herzogin Marie-Amélie (22) und Herzogin Sophie-Dorothée (20).

Friedrich Herzog von Württemberg leitete die Hofkammer des Hauses Württemberg, die private Verwaltung des Hauses Württemberg.

Durch sein umfangreiches Engagement war er in vielen sozialen und kulturellen Institutionen im Land Baden-Württemberg, beispielsweise der Olgäle Stiftung Stuttgart, der Vereinigung der Freunde der Universität Tübingen e.V. Stuttgart, der Kunststiftung Baden-Württemberg und vielen anderen, sehr verbunden.

Für alle, die dem Haus Württemberg furchtlos und trew verbunden sind, kam diese Schocknachricht wie ein Hammerschlag. Wie die Polizei in ihrem Bericht schreibt, stieß der Herzog auf Kreisstraße 7962 zwischen Ebenweiler und Fronhofen im Kreis Ravensburg, nur 5 Kilometer vom Familiensitz Altshausen entfernt, beim Überholen mit einem entgegenkommenden Auto frontal zusammen. Er war gegen 15.40 Uhr in Richtung Fronhofen gefahren und hatte kurz nach Ebenweiler einen vorausfahrenden Traktor mit Anhänger überholt. Hierbei übersah er offenbar einen entgegenkommenden 30-jährigen Autofahrer und kollidierte mit dessen Auto. Wie die Schwäbische Zeitung schrieb war der Herzog mit einem Porsche-Oldtimer unterwegs, von dem anzunehmen ist, daβ er keine Schutzvorrichtungen wie einen Airbag hatte, und der 56-jährige sich daher seine schweren Verletzungen zugezogen hat. Während Herzog Friedrich noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlag, erlitten der 30-jährige und seine beiden Mitfahrer leichtere Verletzungen. Alle drei wurden vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Herzog Friedrich wurde als ältester Sohn von Herzog Carl und Herzogin Diane von Württemberg am 1. Juni 1961 in Ravensburg geboren. Bei seiner Taufe auf die Namen Friedrich Philipp Carl Franz Maria standen sein Groβvater, Herzog Philipp Albrecht von Württemberg, und seine Groβmutter, Prinzessin Isabelle von Frankreich, Gräfin von Paris, Pate.

Herzog Friedrich von Württemberg (re.) spiegelt Oberst i.G. Martin Braterschofsky.

Anfangs besuchte er eine Schule in Friedrichshafen, wo sein Vater als Direktor der Hofkammer des Hauses Württemberg die Geschäfte leitete. Nach dem Tod des Groβvaters 1975 zog die Familie nach Altshausen um, von wo aus er ein Gymnasium in Saulgau besuchte. Nach der Schulzeit machte er eine Ausbildung zum Offizier bei der Bundeswehr. Er führte den Rang eines Oberst der Reserve.

Am 13. November 1993 heiratete er Prinzessin Marie zu Wied (*27. Dezember 1973 in München), eine Tochter von Prinz Ulrich zu Wied (*12. Juni 1931). Herzogin Marie ist eine Urenkelin von Prinzessin Pauline von Württemberg (1877-1965) und damit eine Ururenkelin von König Wilhelm II. von Württemberg (1848-1921), dem vorläufig letztregierenden König des Landes. Sie schlägt damit den Bogen von der mit König Wilhelm erloschenen protestantischen Linie des Hauses Württemberg zur heutigen katholischen Linie, die auf Herzog Philipp von Württemberg (1838-1917) zurückgeht, der am Hof seines Groβvaters, des Bürgerkönigs Louis Philippe in Frankreich katholisch erzogen wurde.

Herzog Friedrich und Herzogin Marie von Württemberg mit ihren Kindern Wilhelm, Marie-Amélie und Sophie-Dorothée

Aus der Ehe von Herzog Friedrich und Herzogin Marie gingen drei Kinder hervor:

– Herzog Wilhelm Friedrich Carl Philipp Albrecht Nikolaus Erich Maria von Württemberg (*13. August 1994 in Ravensburg),

– Herzogin Marie-Amélie Diane Katherine Beatrix Philippa Sophie von Württemberg (* 11. März 1996 in Ravensburg),

– Herzogin Sophie-Dorothée Martina Johanna Henriette Charitas Maria von Württemberg (*19. August 1997 in Ravensburg).

Nach einer Bankkaufmannslehre arbeitete Herzog Friedrich von Württemberg ab 1992 in der „Hofkammer des Hauses Württemberg“, seit 1998 war er Vorsitzender der Direktion der Hofkammer, was das Management von ca. 5500 Hektar Wald, ca. 2000 Hektar Wiesen und Äcker, 50 Hektar Rebgärten, etwa 700 Grundstücke im In- und Ausland, Wälder in Kanada, Österreich und Spanien sowie Firmenbeteiligungen bedeutete. Außerdem muβ der Unterhalt von 70 Kulturdenkmalen des Hauses Württemberg sichergestellt werden.

Herzog Friedrich und Herzogin Marie von Württemberg zusammen mit OB Karl Hilsenbek und seiner Frau Ingeborg (von links) bei der Verleihung des Jugend-Präventionspreises in der Marienpflege Oktober 2012

Im Schloβ Friedrichshafen ist nicht nur der Sitz der zentralen Verwaltung der Hofkammer untergebracht, sondern es ist auch der Wohnsitz der Erbherzogsfamilie. Herzogin Marie engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in verschiedenen sozialen Bereichen. 2005 übernahm sie die Schirmherrschaft der von ihrem Schwiegervater 1992 gegründeten Stiftung Präventive Jugendhilfe. Mit den Jahren etablierten sich zwei Formate, die die Stiftung landesweit bekannt gemacht haben. Der „Dialog im Schloβ“ und der „Präventionspreis – Der Jugend eine Zukunft geben“, 2005 umbenannt in „Herzogin Marie Preis“, haben sich zu Eckpfeilern der Stiftung entwickelt. Alle zwei Jahre lädt die Stiftung Menschen zum „Dialog im Schloβ nach Friedrichshafen ein, um über aktuelle Themen der Kinder- und Jugendbildung zu sprechen. Auf dem Podium saßen schon Olympiasieger, Bischöfe, Ministerpräsidenten und Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft. 2015 als Tausende Flüchtlinge über die Grenzen nach Deutschland kamen, darunter viele unbegleitete Minderjährige, war das Thema „Willkommenskultur in der Zerreißprobe“. Die Gäste werden um Spenden gebeten, mit denen dann im darauffolgenden Jahr der mit 10 000 Euro dotierte „Herzogin Marie Preis“ ausgelobt wird. „Mit dem Preis wollen wir neue Ansätze der vorbeugenden Jugendhilfe fördern und sie ins Rampenlicht rücken“, sagt Herzogin Marie. Der Preis an die Martin Bonhoeffer Häuser in Tübingen, wo junge Flüchtlinge in Wohngruppen von Haupt- und Ehrenamtlichen begleitet und betreut werden. Besonders am Herzen liegen Herzogin Marie musische Projekte wie das Musiktheaterprojekt „Hey, da geht noch was“, das die Stiftung in Tübingen und Ellwangen förderte.

Die Hoffnung des Hauses Württemberg: Herzog Wilhelm

Herzog Friedrich war Mitglied des Universitätsbundes Hohenheim, des Universitätsbundes Tübingen und Vorsitzender des Kuratoriums der Zeppelin Universität. Er war Schirmherr der Stiftung Dianiño für diabeteskranke Kinder sowie stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender der Olgäle-Stiftung in Stuttgart, Beisitzer der Gesellschaft Oberschwaben für Geschichte und Kultur, Kuratoriumsmitglied der Akademie für gesprochenes Wort in Stuttgart und Vorstandsmitglied des Landesverbandes Baden-Württemberg der Deutschen Kriegsgräberfürsorge.

Herzog Friedrich wurde mitten aus dem Leben gerissen. Sein Ableben bedeutet einen groβen Verlust für das Land. Es wird sehr schwer sein, die Lücke, die der Tod geschlagen hat, wieder zu füllen. Der nächste Erbe im Haus Württemberg ist Herzog Wilhelm. Ihm und dem Chef des Hauses, Herzog Carl von Württemberg,und seiner Frau, Herzogin Diane von Württemberg, gilt unser tiefempfundenes Mitgefühl.

Den bei dem Unfall verletzten Insassen des zweiten PKWs wünschen wir schnelle Genesung ohne bleibende Schäden!

Pressefreiheit ist am besten in Monarchien gewährleistet

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Monarchien sind die besten Garanten für Pressefreiheit. Darüber berichtete Corona bereits im Februar 2013 und Februar 2015.

Auch in der neuen Rangliste der Pressefreiheit 2018, die in dieser Woche von den Reportern ohne Grenzen veröffentlicht wurde, halten Monarchien Spitzenpositionen und sind überproportional in der Top Ten vertreten:

Sieben der zehn medienfreundlichsten Staaten sind Monarchien.

Auf den Rängen elf bis zwanzig sind mit Luxemburg (17), Kanada (18) und Australien (19) drei weitere konstitutionelle Monarchien vertreten. Deutschland steht auf Rang 15, im Vorjahr war es Platz 16.

Die zehn übelsten Knebler der Pressefreiheit waren wie seit vielen Jahren republikanische Staatsgebilde (Volksrepubliken, Arabische Republiken, Demokratische Volksrepubliken etc.)

 

Zahl der Monarchiebefürworter bleibt hoch in Deutschland

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Wie immer ist entscheidend, wie gefragt wird. Viele Ergebnisse werden dadurch vorbestimmt, daβ die Frage entsprechend formuliert wird.

Yougov.de war sehr schnell und veröffentlichte einen Tag nach der jüngsten Geburt im Haus Windsor die Frage:

Großbritanniens Prinz William und seine Frau Herzogin Kate sind zum dritten Mal Eltern geworden. Für die Öffentlichkeit sind Ereignisse von Königshäusern in Europa immer spannend. Hätten Sie in Deutschland auch gerne eine Königsfamilie?

Antworten:

Auf keinen Fall                                                 37%
Eher nein                                                        26%
Eher ja                                                           13%
Auf jeden Fall                                                    6%
Weiß nicht / keine Angabe                                  18%

19% beantworteten die Frage positiv, obwohl sie insofern falsch ist, als Deutschland ja nicht nur eine Königsfamilie hat, sondern deren fünf (Preuβen, Hannover, Sachsen, Württemberg und Bayern). Die „Ereignisse“ in den deutschen Häusern sind ebenfalls „spannend“ und werden von vielen Menschen verfolgt. Davon lebt ein Teil der Medien- und Unterhaltungsindustrie, aber auch Organisatioren von „Events“ – von Ritterspielen bis Hochzeiten in königlichen Kapellen und Residenzen.

Was bei diesem Frage-und-Antwort-Spiel verblüfft, ist die Tatsache, daβ sich die 19% pro Monarchieantworten von 2018 mit denen von 2013 decken, als Corona berichtete:

„Vor der Eidesleistung des niederländischen Königs Willem-Alexander wurde die monarchische Stimmungslage in Deutschland erneut erforscht. Und siehe da: Sie hat sich in den letzten Jahren zugunsten des monarchischen Gedankens verändert. Die Rheinische Post veröffentlichte am 25. April 2013 eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov, die diese im Auftrag der Deutschen Presseagentur erstellte. Demzufolge wünscht sich hierzulande jeder Fünfte (19 Prozent) ein eigenes Königshaus, ein Plus von 6 Prozent gegenüber 2010. Bei jungen Erwachsenen ist der Wunsch nach einem König oder einer Königin dabei deutlich weiter verbreitet: Bei den 18- bis 24-Jährigen wünschen sich 34 Prozent einen Monarchen, ein Plus von 15 Prozent für diese Altersgruppe.“

Der Charme der monarchischen Staatsform ist also gleichbleibend anziehend, denn auch schon 2010 hatte eine Umfrage des Magazins stern ein Interesse der Deutschen an der Monarchie ergeben, das Republikaner erstaunen sollte, wollen sie doch am Jahresende den 100. Jahrestag ihres Siegs über die angestammte Regierungsform feiern. Dabei hätten eher die Monarchisten einen Grund zum Feiern, denn wenn nach hundert Jahren gut ein Fünftel der Deutschen eine Monarchie gut fände, sollten sie daraus Hoffnung für die Zukunft ziehen.

Eine Gedenkmünze für Kaiser Wilhelm I

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Am 9. März 1888 starb Kaiser Wilhelm I., nachdem er unser Land viele Jahre lang zusammen mit Otto von Bismarck weise und gerecht regiert hatte. 130 Jahre später hat die „Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland“ (VfS) keinerlei Interesse eine Gedenkmünze für den Kaiser der Einheit herauszubringen. Auf meine Anfrage hin hieß es, daβ die Entscheidung zur Prägung einer Sondermünze Jahre im voraus getroffen werden müsse. Als ich daraufhin nachfragte, ob sie denn in den nächsten Jahren eine Gedenkmünze für Wilhelm I. herausbringen würden, entschlossen die Herren vom VfS sich dazu, mich zu ignorieren.

Allerdings hat sich wenigstens der „Bayrische Münzkontor“ entschlossen, eine Gedenkmünze zum 130. Todestag Kaiser Wilhelms I. und 130. Jubiläum des Dreikaiserjahres herauszubringen: https://www.muenzkontor.de/deutsche-muenzen-und-praegungen/deutsches-kaiserreich-muenzen-und-praegungen/xxxl-praegung-10-mark-1888-wilhelm-i-8210606-01.html

Wenigstens sie wissen, dieses bedeutende Datum zu würdigen und schreiben dazu: „Das Jahr 1888 wurde zum Schicksalsjahr des preußischen Herrscherhauses: nach dem Tode Wilhelms I. folgte sein Sohn Friedrich III., starb jedoch nach nur 99 Tagen Regentschaft und Wilhelm II. bestieg den deutschen Kaiserthron im gleichen Jahr.

Knapp zehn Jahre nach seiner Krönung zum preußischen König wurde Wilhelm I. in Versailles zum Deutschen Kaiser proklamiert, das Deutsche Reich wurde gegründet und die Mark löste den Taler ab. Die Goldreserven des Deutschen Kaiserreiches wurden durch kaiserliche Verordnung in ‚gemünztem Gold‘ angelegt und über Jahrzehnte hinweg im Juliusturm der Zitadelle Spandau als Reichskriegsschatz aufbewahrt. Der Schatz bestand aus 100 Millionen Mark in Doppelkronen und 20 Millionen Mark in Kronen, deren Transport zur Zitadelle in 200 Kisten unter strenger militärischer Bewachung erfolgte. Dennoch geschah es, daβ eine Kiste unbemerkt vom Wagen fiel. Der ehrliche Finder liefert die Kiste jedoch ab und verzichtete sogar auf eine Belohnung. Seit deutschen Kapitulation vom 11. November 1918 galten die meisten dieser Goldmünzen als verschollen …

Das Bayerische Münzkontor präsentiert daher eine außergewöhnliche Rarität zum 130. Todestag des ersten Deutschen Kaisers: Die einzigartige 100mm-Prägung ‚10 Mark 1888 Wilhelm I.‘ erinnert an diesen besonderen Goldschatz.“

Dafür gebührt dem BM großer Dank.

Ich empfehle jedoch allen Interessierten, sich die Lieferbedingungen genau durchzulesen.

Christian Schwochert

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 199

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Commonwealth: Königin Elizabeth sagt deutlich ihre Meinung

Königin Elizabeth forderte in ihrer Eröffnungsansprache, daβ die Konferenz sich zu ihrem Sohn als Nachfolger an der Spitze des Commenwealth ausspricht. Binnen 24 Stunden hatte sie das gewünschte Ergebnis.

Es geschieht selten, daβ Königin Elizabeth II. öffentlich ihre Vorstellung äuβert, wie sie sich die Ordnung in ihrem Königreich und im Staatenbund Commonwealth vorstellt. Daβ sie sich vor wenigen Tagen in ihrer Begrüβungsansprache zum Gipfeltreffen des Commonwealths sehr deutlich dafür aussprach, ihren Sohn und Thronfolger Prinz Charles auch zu ihrem Nachfolger als Oberhaupt (Head) des Commonwealths zu bestimmen, machte allen klar, wie wichtig sie die Zukunft des Commonwealth einschätzt:

It remains a great pleasure and honour to serve you as Head of the Commonwealth and to observe, with pride and satisfaction, that this is a flourishing network. It is my sincere wish that the Commonwealth will continue to offer stability and continuity for future generations, and will decide that one day The Prince of Wales should carry on the important work started by my father in 1949.”

(„Es bleibt eine groβe Freude und Ehre, Ihnen als Oberhaupt des Commonwealths zu dienen und mit Stolz und Zufriedenheit dieses funktionierende Netzwerk zu beobachten. Es ist mein aufrichtiger Wunsch, daβ das Commonwealth weiterhin Stabilität und Kontinuität auch für kommende Generationen anbietet und eines Tages entscheiden wird, daβ der Fürst von Wales diese wichtige Aufgabe fortführt, die von meinem Vater 1949 begonnen wurde.“)

Königin und Thronfolger auf dem Weg zur Konferenz der Staats- und Regierungschefs des Commonwealths.

Dieser deutlichen Aufforderung kamen die Staatsoberhäupter und Regierungschef in ihrer ersten Vollversammlung nach der Eröffnungsansprache der Königin auch nach. Bereits am Freitag verkündete die britische Premierministerin Theresa May das einstimmige Ergebnis der Beratungen:

As Her Majesty enters her seventh decade as Head of the Commonwealth, we put on record our continuing gratitude for the duty and commitment Her Majesty has shown to all members of the Commonwealth over those decades. We recognise the role of the Queen in championing the Commonwealth and its peoples. The next Head of the Commonwealth shall be His Royal Highness Prince Charles, The Prince of Wales.”

(„Da Ihre Majestät in das siebte Jahrzehnt als Oberhaupt des Commonwealths geht, möchten wir unseren fortdauernden Dank für das Pflichtgefühl und den Einsatz deutlich machen, die Ihre Majestät über Jahrzehnte allen Mitgliedern des Commonwealths zeigte. Wir erkennen die Rolle der Königin bei der Verteidigung des Commonwealths und seiner Völker an. Das nächste Oberhaupt des Commonwealths soll Seine Königliche Hoheit, Prinz Charles, der Fürst von Wales sein.“)

Damit ist die Gefahr des Auseinanderbrechens aufgrund republikanischer Machtgelüste vorerst abgewendet. Momentan befindet sich das Commonwealth in gutem Zustand, weil die USA als verläβlicher Partner ausfallen, die EU durch internen Zwist und Groβmachtallüren der Chefeuroper eher Ängste weckt und die UNO durch die Vetomächte blockiert ist. Da bleibt man bei dem, was man hat und kennt: Der Monarchin bzw. dem Monarchen. H.S.

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau: „Ich teile aus vollem Herzen den Wunsch Ihrer Majestät, daβ der Fürst von Wales das nächste Oberhaupt des Commonwealths wird.“

Flachgelegtes Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Wesel

Der alltägliche bundesrepublikanische Irrsinn erreicht Wesel. Dort sollte seit 1957 ein Denkmal für Kaiser Wilhelm I. wiederaufgestellt werden. 1906 wurde das Denkmal des damals sehr berühmten Künstlers Reinhold Begas (siehe Corona-Ausgabe 75) in der alten Festungsstadt, deren Schicksal tief mit Preußen verwoben war, am Platz vor dem Bahnhof eingeweiht. In der Zeit nach dem 2. Weltkrieg wurde es von Unbekannten vom Sockel gestoßen, beschädigt und danach eingelagert. Engagierte Bürger der Region hatten sich seit mehreren Jahren für eine Restaurierung und Wiederaufstellung eingesetzt und dies mit privaten Geldern finanziert, stießen aber auf Widerstand von Personen, die in Kaiser Wilhelm, wie sie selbst sagen, einen Kriegstreiber und Gegenrevolutionär sehen.

Der flachgelegte Kaiser war nicht einmal als Parodie gemeint, sondern sollte eine ernsthafte Kunstdarstellung der Weseler Oberbürgermeisterin sein.

Am Ende der siebenjährigenDebatte wurde nun das Ergebnis erzielt, daß das Denkmal nicht wieder aufgestellt, sondern hingelegt wird. Der Kaiser wurde in einen gläsernen Sarg gelegt, „damit niemand mehr zu ihm aufschauen muß”. Die bundesrepublikanischen Medien lobten dies sogleich als einen „kreativen Umgang mit der Geschichte”. Die Dadaisten der 20er Jahre hätten wahrscheinlich ähnliches gesagt… Vielleicht wollen jene, die gegen das Denkmal sind, ja auch wieder in Kleinstaaterei, ohne Sozialsystem und ohne allgemeines Wahlrecht leben, wie es in deutschen Landen vor Kaiser Wilhelm I. der Fall war? Es zeigt sich leider immer wieder, daß das mittlerweile völlige Fehlen von Zeitzeugen dazu führt, daß diejenigen, die aus ideologischen Gründen heraus das Kaiserreich dämonisieren wollen, leichtes Spiel haben.

Das Engagement der Weseler, die sich für die Wiederaufstellung eingesetzt haben, ist also lobenswert, doch ist das Ergebnis so, daß man sich wünschen muß, es wäre nicht dazu gekommen. L.R.

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Die vollständige 199. Ausgabe von „Corona – Nachrichten für Monarchisten“ steht hier zum Herunterladen bereit:

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 199

Inhalt der 199. Ausgabe:

  • Commonwealth: Königin Elizabeth sagt deutlich ihre Meinung
  • Flachgelegtes Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Wesel
  • Die Sixtus-Affaire oder die Unmöglichkeit zum Verständigungsfrieden
  • Libyens Monarchie kehrt mit Riesenschritten zurück

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Der Info-Brief ist grundsätzlich kostenlos und wird aus Idealismus herausgegeben. Prinzipiell gilt, daß jeder, der sich mit Artikeln, Veranstaltungshinweisen, Kritik oder Anregungen einbringen möchte, herzlich dazu eingeladen ist, dies auch zu tun. Um „Corona“ zu beziehen, müssen Sie sich nur per Mail an corona_redaktion@yahoo.com in die Bezieherliste eintragen, dann wird Ihnen alle drei Wochen der Nachrichtenbrief kostenlos und unverbindlich zugestellt.

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 198

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Strassburg billigt Majestätsbeleidigung

Das Verbrennen von Bildern des spanischen Königs gehöre zur Meinungsfreiheit, es stelle eine politische Kritik und keine persönliche Kritik dar, urteilte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg. Geklagt hatten zwei katalanische Männer, die während einer Demonstration 2007 Bilder des damaligen Königs Juan Carlos I. verbrannt hatten. Der Prozeβ wurde schon in Spanien durch alle Instanzen ausgefochten. Am Ende stand eine Strafe für die Männer von 15 Monaten Haft oder einer Geldbuβe von 2700 €. Die verurteilten Täter, die aus dem Umfeld jenes katalanischen Separatismus stammen und finanziert werden, der im letzten Jahr einen Staatsstreich gegen die spanische Demokratie versuchte, hatten während der Verhandlungen vor den höheren spanischen Gerichten immer wieder Übersetzer verlangt, da sie nur auf Katalanisch sprechen und zuhören wollten.

Das Verbrennen selbsthergestellter oder erworbener Flaggen ist in Deutschland nicht strafbar. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Fechner will das für Israel-Flaggen ändern. In der Bundestagsfraktion der SPD wird nach Informationen des Tagesspiegels über ein mögliches Gesetz gesprochen, das die Verbrennung der israelischen Staatsflagge unter Strafe stellt.

Das Urteil ist dabei ganz gewiβ als ein zivilisatorischer Rückschritt zu betrachten. Zum einen gibt es jenen Auftrieb, die in Spanien die Verfassung nicht respektieren, über die die Spanier anders als die Deutschen vor gar nicht so langer Zeit abstimmen durften und sie mit großer Mehrheit annahmen. Sogleich wurden dann auch im Umfeld der katalanischen Separatisten zahlreiche Bilder des Königs verbrannt, der als Symbol dieser Verfassung und der Einheit Spaniens gilt. Zum anderen ist das Staatsoberhaupt auch in den meisten Republiken besonders vor Beleidigung geschützt, zum Beispiel in Deutschland („Verunglimpfung des Bundespräsidenten“ [§90 StGB])  Wer etwa auf ein Bild des Bundespräsidenten urinierte, würde auch Probleme bekommen und sich bis zum Gerichtshof für Menschenrechte durchfechten müssen, wo er dann allerdings offenbar mit einem Freispruch rechnen könnte. Man muβ ein Staatsoberhaupt nicht mögen, aber Grenzen des Anstandes sollten im Rahmen der Kritik respektiert werden, was für das Staatsoberhaupt noch mehr gilt, als für andere Menschen auch. Die Urteilsbegründung einer politischen statt persönlichen Kritik ist dabei sehr weit hergeholt, wird doch mit dem Verbrennen von Bildern Gewalt und auch persönliche Verachtung angedeutet. Das Urteil des Gerichthofs entbehrt damit jedweder rationalen Grundlage.

Derweil führt ein anderes Land aus den angeführten Gründen das Verbot der Majestätsbeleidigung wieder ein: Kambodscha. Dort hat man aus den Verwerfungen der eigenen Geschichte gelernt und schützt die Institutionen, die den Frieden in der Gesellschaft sichern. L.R.

Königliche Osterbotschaft für bedrohte Christen

Meine besten Wünsche richte ich heute an jene, die aufgrund ihres Glaubens, egal welcher Ausrichtung, verfolgt werden. In dieser Osterzeit, wenn sich unsere Gedanken auf das Leiden unseres Herrn vor zweitausend Jahren besinnen, denken wir besonders an jene Christen, die weltweit an vielen Orten um ihres Glaubens willen leiden. Ich versichere ihnen, daβ sie nicht vergessen sind und wir sie in unsere Gebete einschlieβen.

Im Lauf der Jahre habe ich viele getroffen, die wegen ihres Glaubens und wegen Gefahr für Leib und Leben flohen – oder die unter groβen Entbehrungen in ihrer Heimat blieben – und ich bin tief bewegt und beschämt wegen ihres Muts und ihrer Kraft zur Vergebung, trotz all ihres Leidens.

Ich hörte auch, daβ es trotz all der Schatten dennoch Lichtstrahlen gibt, Zeichen der Auferstehung und Hoffnung, daβ langsam aber sicher Christen, die aus ihrer Heimat flohen, zurückkehren und ihre zerstörten Häuser wieder aufbauen.

Biblische Orte wie Syrien und der moderne Irak waren nicht immer Kampfstätten zwischen Menschen unterschiedlichen Glaubens. Über viele Jahrhunderte haben in vielen Ländern die Anhänger der abrahamitischen Glaubensgemeinschaften Seite an Seite als Nachbarn und Freunde gelebt. Ich habe zum Beispiel gehört, daβ im Libanon Muslime mit Christen am Schrein unserer lieben Frau vom Libanon diese verehren. Ich kenne auch zwei hochrangige Muftis, die sich der hohen Bedeutung des christlichen Glaubens für die Stabilität des Nahen Ostens bewuβt sind.

An Ostern, da wir des Leidens unseres Herrns gedenken, müssen wir auch an seine Mutter Maria und ihre Schmerzen erinnern. Maria genieβt sowohl im Christentum wie im Islam eine herausragende Stellung. Sie ist die Mutter unseres Herrn und sie ist hervorgehoben im Koran.

Die drei abrahamitischen Religionen kennen die schmerzlichen Auswirkungen von Verfolgung, wenn die Religion in den barbarischen Griff derer geraten ist, die den Glauben verzerren oder falsch darstellen.

An diesem Osterfest möchte ich die Standhaftigkeit all derer würdigen, die – was auch immer ihr Glaube sei – verfolgt werden, weil sie dem Kern ihres Glaubens treu bleiben. Ich bewundere und respektiere all jene von Ihnen, die aus tiefstenm Herzen heraus für die beten, die sie verfolgen und dem Vorbild Christi gleich um Vergebung für ihre Feinde bitten.

Jesus faβte die zehn Gebote in zwei Forderungen zusammen: daβ wir Gott lieben und unseren Nächsten so lieben wie uns selbst. Deshalb zu diesem Osterfest mein besonderes Gebet, daβ dies Ihre Leitschnur und Ihre Eingebung sein mögen.

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Die vollständige 198. Ausgabe von „Corona – Nachrichten für Monarchisten“ steht hier zum Herunterladen bereit:

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 198

Inhalt der 198. Ausgabe:

  • Straβburg billigt Majestätsbeleidigung
  • Königliche Osterbotschaft für bedrohte Christen
  • Ausstellung zum Ende der Monarchie im Potsdamer Neuen Palais
  • Kanadas Probleme mit dem belgischen Königspaar

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