Das neue LTB-Royal

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Am 3. März 2017 erschien nun das dritte Buch in einer Reihe, welche die  Herausgeber „LTB-Royal“ nennen. Dabei handelt es sich um monarchistische Geschichten aus der Welt von Donald Duck, Micky Maus & Co. Corona berichtete bereits über das Erscheinen von Band 2 der Reihe. Da diese Sonderbuchreihe des Lustigen Taschenbuches sich offenbar in Deutschland großer Beliebtheit erfreut, haben die Herausgeber einen dritten Band gemacht. Das neue LTB-Royal enthält folgende Geschichten:

  • Eine muss es ja machen!
  • Das Reich der zwei Schwerter
  • Junker Donaldus‘ Narreteien
  • Die drei Mausketiere – Seiner Majestät neuer Hut
  • Die Familienkrone
  • Herzog Habenichts und der Feuerschlüssel
  • Die drei Mausketiere – Des Königs Maskenball
  • Der Prinz und der Bettelknabe
  • Royale Bücherwürmer

Christian Schwochert

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 179

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Der schönste Grund, nicht zur Bundesversammlung zu erscheinen

Wichtiger als Steinmeier: Dackel Lawrenz

Wichtiger als Steinmeier: Dackel Lawrenz

Peter Harry Carstensen, seines Zeichens Ministerpräsident des Bundeslandes Schleswig-Holstein von 2005 bis 2012, gab der Bundesversammlung einen Korb. Der Grund: Sein Dackel ist krank. Dackel Lawrenz (fünf Jahre alt) hat nämlich einen Bandscheibenvorfall und bedarf täglicher Pflege, die den Ministerpräsidenten a. D. daheim unabkömmlich macht. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, denn in seiner Funktion in Schleswig-Holstein hat Carstensen ja bekanntlich auch so gar keine Außentermine.

Andere schöne Gründe, dieser Farce fernzubleiben? Vielleicht kommt ja noch eine nette Wiederholung eines Rosamunde-Pilcher-Filmchens im Gebührenfernsehen. Oder die Bahn kam mal wieder zu spät. Beim Buffet gibt es keine Krabbenschnittchen. Und überhaupt, das Wetter. Es ist Februar und damit ohnehin viel zu kalt, die lange Reise nach Berlin anzutreten. Ein echter Grund wäre vielleicht auch der eine oder andere Name auf der Liste der Geladenen, denn bekanntlich können Stimmen auch an Prominente aus dem öffentlichen Leben Deutschlands delegiert werden – einer dieser Menschen war zum Beispiel die sogenannte Drag Queen Olivia Jones. Und ob man sich das wohl antun möchte?

Am Ende blieben nur sieben Mitglieder der Bundesversammlung der überflüssigen Wahl komplett fern, jedoch enthielten sich über 100 ihrer Stimme – vielleicht war das Buffet am Ende ja doch genug Grund, zumindest hinzugehen. L.R.

Transparency International in Rumänien pro Monarchie

Der Direktor von Transparency International in Rumänien, Victor Alistar, hat sich für die Restauration der Monarchie ausgesprochen. Obwohl er nicht unbedingt ein grundsätzlicher Freund der Staatsform sei, gehörten Monarchien zu den am wenigsten korrupten Regimen, was eine Restauration in Rumänien zu einer Notwendigkeit mache, so Alistar.

Kronprinzessin Margareta schrieb am 2. Februar an die Demonstranten (hier die englische Übersetzung).

Kronprinzessin Margareta schrieb am 2. Februar an die Demonstranten (hier die englische Übersetzung).

Gegenwärtig gehen Tausende Rumänen gegen die Regierung auf die Straße, weil sie ein Dekret erlassen wollte, daß es ermöglichen sollte, Korruptionsverfahren leichter wegen Geringfügigkeit einzustellen. Viele Rumänen hegten dabei den Verdacht, daß es bei dem Vorhaben im Speziellen darum ging, Regierungsmitglieder vor der Strafverfolgung zu schützen. Nach mehrtägigen Protesten wurde das Gesetz zurückgezogen, doch gingen die Proteste weiter und führten unter anderem zum Rücktritt des Justizministers, doch auch dies besänftigte die Rumänen nicht, die bei eisigen Temperaturen unter Null in zahlreichen Städten weiter demonstrieren. Auch zahlreiche Fahnen der rumänischen Monarchie konnten bei den Demonstranten ausgemacht werden. Kronprinzessin Margareta sicherte den Demonstranten in einem öffentlichen Schreiben derweil ihre moralische Unterstützung zu. L.R.

Zustimmung zur norwegischen Monarchie erreicht Spitzenwert

Zum 80. Geburtstag gab die norwegische Post eine Sonderbriefmarke heraus, die den Monarchen bei seinem Lieblingshobby zeigt: Segeln.

Zum 80. Geburtstag gab die norwegische Post eine Sonderbriefmarke heraus, die den Monarchen bei seinem Lieblingshobby zeigt: Segeln.

Pünktlich zum 80. Geburtstag von König Harald V. am 21. Februar veröffentlichte der Staatliche Fernsehsender NRK eine Meinungsumfrage. Sie wird den Monarchen gefreut haben, denn 81% seiner Untertanen erklärten, sie seien mit der Monarchie zufrieden. Nur 15% waren dies nicht. Schon zuvor hatte König Harald ausgeschlossen, daß er abdanken werde. Er habe bei der Thronbesteigung einen Eid geleistet und diesen gedenke er zu bewahren, bis er sterbe.

Eine nähere Betrachtung der Meinungsbefragung ergibt interessante Details. So sind zum Beispiel mehr jüngere Norweger Monarchisten. Die Unterdreißigjährigen befürworten die Monarchie zu 82%, bei den über 50 Jahre alten Norwegern sind es „nur” 79%. Die größte Unterstützung erfährt die Monarchie in Nordnorwegen und an der Südküste, während es in der Hauptstadt Oslo 69% sind.        H.S.

Nachtrag zum Artikel „Infantin Cristina freigesprochen“

Um die Relationen richtig zu setzen, ist diese spanische Graphik sehr hilfreich. Sie zeigt den „Fall Noos“, in dem Infantin Cristina angeklagt war, mit 6 Millionen € Streitsumme und dann vier weitere Korruptionsfälle, wobei der „Fall Pujol“ eigentlich brisant sein sollte, denn er berührt die Separatistenbewegung in Katalonien. Doch die Abspalter finden an den veruntreuten Geldern viel weniger Anstößiges als an einem Fall, in dem ein Mitglied der königlichen Familie angeklagt und freigesprochen wurde:

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Die vollständige 179. Ausgabe von „Corona – Nachrichten für Monarchisten“ steht hier zum Herunterladen bereit:

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 179

Inhalt der 179. Ausgabe:

  • Der schönste Grund, nicht zur Bundesversammlung zu erscheinen
  • Transparency International in Rumänien pro Monarchie
  • König Carl Gustaf widerspricht US Präsident Trump
  • 100 Jahre Abdankung des Zaren
  • Infantin Cristina freigesprochen
  • Zustimmung zur norwegischen Monarchie erreicht Spitzenwert

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Der Info-Brief ist grundsätzlich kostenlos und wird aus Idealismus herausgegeben. Prinzipiell gilt, daß jeder, der sich mit Artikeln, Veranstaltungshinweisen, Kritik oder Anregungen einbringen möchte, herzlich dazu eingeladen ist, dies auch zu tun. Um „Corona“ zu beziehen, müssen Sie sich nur per Mail an corona_redaktion@yahoo.com in die Bezieherliste eintragen, dann wird Ihnen alle drei Wochen der Nachrichtenbrief kostenlos und unverbindlich zugestellt.

Ministerpräsident Kretschmann zeichnet Herzog Carl von Württemberg aus

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Es ist nicht die erste Auszeichnung des Chefs des Hauses Württemberg, aber am gestrigen Dienstag erhielt Seine Königliche Hoheit Herzog Carl von Württemberg aus der Hand des Ministerpräsidenten des „Lands, das unseren Namen trägt“ (wenigstens zur Hälfte) die Große Staufermedaille in Gold.

Die Staufermedaille wurde 1977 anlässlich der Ausstellung zur Geschichte und Kultur der Stauferzeit und dem Staufer-Jahr 1977 in Baden-Württemberg erstmals geprägt und herausgegeben.

Die Staufermedaille wurde 1977 anläßlich der Ausstellung zur Geschichte und Kultur der Stauferzeit und dem Staufejahr 1977 erstmals geprägt und verliehen.

„Herzog Carl von Württemberg hat sich durch sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement um unser Gemeinwesen überaus verdient gemacht“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann anläßlich der Überreichung im Neuen Schloß in Stuttgart. „Er hat sich in klarer und zugleich zurückhaltender Weise für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft ausgesprochen und ist für mich und für viele Menschen im Land ein Vorbild“, ergänzte der Ministerpräsident. Unter der Führung von Herzog Carl von Württemberg wurde das wirtschaftliche Unternehmen des Hauses Württemberg moderner und internationaler. „Er hat das Haus Württemberg stets auf eine würdige und menschliche Weise vertreten und erfolgreich in eine gute Zukunft geführt“, lobte Kretschmann den 80-jährigen Hauschef. „Unser Land hat dem Hause Württemberg nicht nur schöne Bauwerke, sondern auch kluge Gesetze, Entwicklungen und Entscheidungen zu verdanken.

Für Herzog Carl von Württemberg gehöre ein reflektierter christlicher Glaube, aber auch das konkrete soziale Handeln zusammen – wenn es um das Sammeln von Spenden für einen guten Zweck gehe, dann müsse man ihn nicht zweimal bitten, erklärte der Ministerpräsident. Herzog Carl von Württemberg engagiert sich seit Jahrzehnten für krebskranke Kinder, alte und schwache Menschen und für Hilfs- und Bildungsprojekte in Afrika und Südamerika. „Darüber hinaus unterstützt er die Kultur, Bildung und Wissenschaft unseres Landes“, sagte Kretschmann.

Das Wohl der freien Schulen, sein langjähriges Wirken als Vorsitzender des Universitätsbundes Tübingen sowie die enge Verbundenheit mit der Universität Hohenheim durch das von ihm gestiftete Herzog-Carl-Stipendium seien ihm ein besonderes Anliegen. „Herzog Carl von Württemberg verbindet Pflichtbewußtsein und Glaube – zwei starke Tugenden und Triebfedern. Er ist Stifter und Wohltäter: In vielfältiger Weise engagiert er sich tatkräftig für die Förderung kirchlicher Schuleinrichtungen sowie im Kirchengemeinderat von Altshausen“, hob der Ministerpräsident hervor.

Furchtlos und trew - Das Motto des württembergischen Königshauses

Furchtlos und trew – Das Motto des württembergischen Königshauses. Im Wappen finden sich die gleichen staufischen Löwen, die auch auf der Staufermedaille zu sehen sind.

Auch ohne ein politisches Mandat äußere sich Herzog Carl von Württemberg zu aktuellen Fragen und Problemen: „Schon vor einigen Jahren warnte Herzog Carl von Württemberg vor den Extremen an den politischen Rändern oder sprach sich für ein subsidiäres und partnerschaftliches Europa aus“, bemerkte Kretschmann und lobte die „klaren Worte eines geradlinigen Mannes“.

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Biographie über Kaiser Karl von Österreich wird vorgestellt

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kaiser-karl-mythos-und-wirklichkeitAm 9. Februar 2017 stellte die Schriftstellerin Eva Demmerle ihr neues Buch Kaiser Karl – Mythos und Wirklichkeit in der Bibliothek des Konservatismus vor.

Frau Demmerle kommt in ihrem Buch zu folgenden Schlüssen: Kaiser Karl, der letzte regierende Monarch Österreich-Ungarns, ließ während seiner kurzen Regierungszeit nichts unversucht, den Ersten Weltkrieg zu beenden. Am Ende mußte er Verrat, Verleumdung und den Untergang der Monarchie erleben. 1922 starb er entkräftet im Exil auf Madeira. Bereits zu seinen Lebzeiten war Kaiser Karl mit massiver Propaganda konfrontiert, die bis heute fortwirkt. Stimmt es, daß er schlecht ausgebildet war? Waren die Friedensversuche tatsächlich ungeschickt? Wie ist seine Seligsprechung zu beurteilen? Dieses Buch zeichnet ein neues Bild einer faszinierenden Persönlichkeit jenseits der Mythen und Antimythen, die sich um den letzten Kaiser Österreichs gebildet haben. Es enthält viele Dokumente über die Friedensinitiative Kaiser Karls und Papst Benedikts XV. 1917, einen Augenzeugenbericht über das Sterben Kaiser Karls 1922 auf Madeira sowie ein Vorwort von Karl von Habsburg.

Noch ein paar Worte zur Autorin und Buchvorstellerin: Eva Demmerle, M. A., absolvierte ihr Studium in Bonn und Paris. Sie studierte politische Wissenschaften, Geschichte und Theologie. Von 1995 bis zum Juli 2011 war sie in Brüssel und München Leiterin des Büros von Dr. Otto von Habsburg MdEP, davon fünf Jahre im Europäischen Parlament in Brüssel und Straßburg, danach in München elf Jahre als Büroleiterin, Sprecherin und Beraterin bei seinen umfangreichen politischen und publizistischen Aktivitäten. Seit 2012 ist sie selbständig beratende Publizistin für Unternehmen, Institutionen und Personen. Als Autorin veröffentlichte sie mehrere historische und politische Bücher, insbesondere über die Geschichte der Habsburger. Sie hat, ebenso wie ich bei meinen Kaiserfront-Büchern, viel Arbeit in ihr neues Werk gesteckt und wer eine Leseprobe machen möchte, kann dies unter dem folgenden Link tun: https://www.amazon.de/Kaiser-Karl-Wirklichkeit-Eva-Demmerle/dp/3990500449

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und hoffe, das Buch sagt Ihnen zu.

Christian Schwochert

Britische Königin feiert das Blaue Saphirjubiläum ihrer Thronbesteigung

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Überall im Commonwealth wird das Saphirjubiläum der Königin begangen.

Überall im Commonwealth wird das Blaue Saphirjubiläum der Königin begangen.

Die britische Königin Elizabeth eilt von Rekord zu Rekord. Ihren 90. Geburtstag konnte sie im April letzten Jahres feiern und bereits am 9. September 2015 überrundete sie an Dienstalter ihre Ururgroßmutter Königin Victoria, die 23.226 Tage, 16 Stunden und 23 Minuten oder 63 Jahre und sieben Monate regierte. Seit dem Tod des thailändischen Königs Bhumibol am 13. Oktober 2016 ist sie die gegenwärtig am längsten regierende Monarchin der Welt. An diesem 6. Februar wird sie – in aller Bescheidenheit und ohne Feierlichkeiten – das Blaue Saphirjubiläum ihrer Thronbesteigung begehen. Sie mochte die Proklamation als Königin eigentlich nie feiern, denn sie war natürlich mit dem Tod ihres Vaters, König Georgs VI. 1952 verbunden.

65 Jahre auf dem Thron waren schon immer eine Seltenheit. Im 19. und 20. Jahrhundert erreichte Kaiser Franz Joseph I. 68 Monarchenjahren. Sein Großneffe, Erzherzog Otto von Österreich, der 2011 mit 98 Jahren starb, stand fast 90 Jahre an der Spitze des Hauses Habsburg und könnte damit als de jure Herrscher mit beinahe neun Jahrzehnten Regentschaft bezeichnet werden.

Die Medienabteilung des Buckingham Palasts hat die Neuveröffentlichung dieses Portraitphotos anläßlich des Saphirjubiläums erlaubt. authorised the reissuing of this portrait taken by David Bailey to mark The Queen's #SapphireJubilee

Die Medienabteilung des Buckingham Palasts hat die Neuveröffentlichung dieses Portraitphotos anläßlich des Saphirjubiläums erlaubt.
Es wurde 2014 von David Bailey aufgenommen.

Im schnellebigen 21. Jahrhundert ist die Königin ein stabiler Faktor. Zwar hat sie in den letzten Monaten die öffentlichen Auftritte reduziert und von ihren Patronaten gab sie an die jüngere Generation in der Königsfamilie 25 ab, sie bleibt jedoch von mehr als 600 wohltätigen Organisationen die Schutzherrin.

Seit brachiale Methoden in der Politik eingesetzt werden, ist die sanfte Art der Königin wichtiger denn je. Per Internetunterschriftenkampagne wird sie aufgefordert, den US-Präsidenten auszuladen oder ihn bei einem Besuch auf der Insel nicht zu empfangen. Solche Forderungen verkennen die Rolle der konstitutionellen Monarchin und sie wird sie nicht befolgen, egal, wieviele Unterschriften abgegeben werden. Präsident Trump mag, wie bekannt wurde, Prinz Charles wegen dessen Ansichten zum Umweltschutz schneiden (Trump’s snub for the Green Prince: US President ‚will avoid Charles on state visit to the UK because he wants to escape a lecture on climate change‘), nach 65 Amtsjahren weiß Königin Elizabeth, daß sich ein Staatsoberhaupt solche Eigenheiten eigentlich verbitten sollte. H.S.

Prinz Charles nahm an der Klimakonferenz 2015 in Paris teil, schreibt er in seinem Vorwort für die "Ladybird Books", die sich mit dem Klimawandel beschäftigen, von denen Präsident Trump überzeugt ist, daß diese Idee von den Chinesen in die Welt gesetzt wurde, um den USA zu schaden.

Prinz Charles nahm an der Klimakonferenz 2015 in Paris teil, schreibt er in seinem Vorwort für die „Ladybird Books“, die sich mit dem Klimawandel beschäftigen. Präsident Trump ist überzeugt , daß diese Idee von den Chinesen in die Welt gesetzt wurde, um den USA zu schaden. Mit Prinz Charles will er in keinem Fall darüber reden.

 

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 178

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Gauck geht – endlich

Gauck als Zeuge der Begegnung zwischen Königin Elizabeth II. und Prinz Georg Friedrich 2015 in Berlin.

Gauck als Zeuge der Begegnung zwischen Königin Elizabeth II. und Prinz Georg Friedrich 2015 in Berlin.

Es ist vorbei, bald zumindest. Joachim Gauck gab im Januar seine letzte öffentlich Rede in Bellevue, und im Februar wird ein neuer Bundespräsident von der sogenannten Bundesversammlung ausgekungelt. Alles deutet dabei auf Frank-Walter Steinmeier als Gaucks Nachfolger hin, weswegen man sich die formelle Wahl aus Kostengründen eigentlich auch sparen könnte.

Was Gauck betrifft, so sei daran erinnert, daß er sein Amt dem Umstand verdankt, daß die Wahl seiner zwei Vorgänger – Horst Köhler und Christian Wulff –  von den Parteien in Hinterzimmerabsprachen vereinbart wurde, diese Männer danach jedoch kläglich scheiterten, weswegen das Amt so beschädigt war, daß man einen parteifernen Mann zum Präsidenten machen mußte, der zu jenem Zeitpunkt Sympathien im Volk genoß. Hat es etwas gebracht? Nein. Die Deutschen sind den moralinsauren Ton des nichtgeschiedenen, aber mit Freundin zusammenlebenden Pastors ziemlich leid, der – dies verband ihn mit der Bundesregierung – nie auf der Höhe der aktuellen Problemstellungen war. Die kunterbunte Regenbogenwelt, in der sich alle schon vertragen werden, also die, die „schon länger hier sind” und die gerade erst Dazugekommenen, solange eben alle demokratische Spielregeln befolgen, erweist sich immer mehr als Chimäre. Das Einigende, was eine republikanische Verfassung den Menschen eines Staats zu geben vermag, ist eben viel zu wenig, wenn man Geschichte, Traditionen, Kultur und Sprache wegläßt. Gauck hat in seiner Amtszeit rein gar nichts dafür getan, diesem Umstand Rechnung zu tragen und wurde gerade in Ostdeutschland bei öffentlichen Auftritten zuletzt ausgepfiffen. Das schwache Abschneiden eines Kandidaten, welcher vom Volk ursprünglich gewünscht wurde, ermöglicht es den Parteien nun, wieder zur Tagesordnung überzugehen und einen Kandidaten aus den eigenen Reihen zu küren – business as usual.


Sein höchstwahrscheinlicher Nachfolger Frank-Walter Steinmeier, der mehrfache Bundesaußenminister, will sich jetzt offenbar aufs Altenteil zurückziehen, denn in der Bundesrepublik ist das höchste Staatsamt bekanntlich nichts weiter als ein Abstellplatz für in die Jahre gekommene Parteisoldaten. Auf den ersten Blick erscheint Steinmeier, der immerhin meist eine recht besonnene Art hat, keine ganz so schlechte Wahl wie die, als die Gauck sich entpuppt hat. Dennoch hat er als Außenminister eine große Mitschuld an der zunehmenden außenpolitischen Isolation Deutschlands. Die Eurokrise, die zu einer Verschlechterung der Beziehungen mit dem südlichen Europa führte, die Flüchtlingskrise und die Verschlechterung der Beziehungen zu Osteuropa sowie der Brexit, welche davon losgelöst nicht betrachtet werden können, die Verschlechterung der Beziehungen zu Putin und ein Amerika, welches jetzt auf gute Beziehungen zu eben jenem starken Mann im Kreml setzt, fragwürdige Absprachen mit den Türken, die Entfremdung zwischen Deutschen und Franzosen – die deutsche Außenpolitik unter Merkel und eben Steinmeier war in der Vergangenheit ein Feuerwerk an Fehleinschätzungen. Es wäre leichter, diejenigen Punkte zu finden, wo die deutsche Außenpolitik sich nicht kraß verschätzt hat. Wenn man nun denjenigen zum Präsidenten macht, der dies alles mitzuverantworten hat, verheißt dies in schwierigen Zeiten nichts Gutes, selbst wenn innenpolitisch von Steinmeier leisere Töne zu erwarten sind.

Es wird den Monarchisten obliegen, eine Alternative zu einem zwölften Bundespräsidentenfehlgriff aufzuzeigen.     L.R.

Monarchist neuer EU-Parlamentspräsident

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Antionio Tajani (re.) mit dem langjährigen Generalsekretär der U.M.I., Sergio Boschiero, an dessen Beerdigung er 2015 teilnahm.

Nach dem Rückzug von Martin Schulz aus dem EU-Parlament erreichte Europa die überraschende Nachricht, daß sein Nachfolger als Parlamentspräsident ein Monarchist wird: Der Italiener Antonio Tajani war in seiner Jugend Mitglied der Unione Monarchica Italiana (UMI) und sogar nationaler Vizepräsident der Jugendorganisation Fronte Monarchico Giovanile (FMG). Später setzte er sich für die Aufhebung der Gesetzgebung ein, die eine Diskriminierung des ehemaligen Königshauses vorsah, die unter anderem ein Einreiseverbot nach Italien beinhaltete. Danach verlieren sich die Spuren monarchistischer Militanz des Antonio Tajani. Er war Luftwaffenoffizier, studierte Jura und bewegte sich im Umfeld von Silvio Berlusconi und der Forza Italia. Später war er Verkehrs- und Industriekommissar in der EU. Daneben gilt er als Katholik und „Gender”-Gegner. Nun wurde seine Kandidatur vor allem von der Fraktion der Christdemokraten im EU-Parlament (EVP) getragen.

Die deutschen Medien waren ob der Wahl voll der Kritik. Schulz sei ein dynamischer Europäer gewesen, der immer an mehr Demokratie interessiert gewesen sei, während die Ernennung Tajanis eine Hinterzimmerangelegenheit gewesen sei. Aha, möchte man dazu sagen, war es doch so, daß eine Art Direktwahl um den Vorsitz der EU-Kommission veranstaltet wurde, die Schulz gegen den Luxemburger Juncker verlor. Erst dann wurde er mit dem Vorsitz des EU-Parlaments abgespeist, aber sowieso gilt: wen interessiert am Ende die Meinung deutscher Leitmedien?

Welche Möglichkeiten hätte ein Parlamentspräsident, monarchistische Akzente zu setzen? Das EU-Parlament wird oft als Pseudoparlament ohne wirkliche Befugnisse betrachtet und sicher ist das auch nicht unwahr, gerade in einer nach dem schon beschlossenen Asutritt Großbritanniens sehr geschwächten EU. Dennoch hat der Präsident einige Rechte: So vertritt er das EU-Parlament nach außen, leitet und überwacht die Parlamentsdebatten und sorgt für die Einhaltung der Geschäftsordnung. Gerade in der Funktion nach außen hat der Präsident einige Freiheit und mit Geschäftsordnungstricks kann unliebsame Konkurrenz auch ganz gut ausgebremst werden. Inwiefern Tajani sein Amt aber nutzt, um monarchistische Akzente zu setzen, bleibt abzuwarten, sagt er doch, daß es nicht die Aufgabe des Parlamentspräsidenten sei, politische Akzente zu setzen. Dennoch darf man sich in der EU in diesen Tagen wieder erinnern, daß eine große Zahl der Mitgliedsstaaten monarchisch konstituiert ist. L.R.

Antonio Tajani begrüßte bei der Beerding Sergio Boschieros auch Marco Pannella (2. v. r.). Das enfant terrible der italienischen Politik und Gründer der Radikalen Partei war lange EU-Parlamentarier. Berühmt wurde eine Streitrede auf Latein, denn in dieser Sprache konnte ihm nur der EU-Abgeordnete Otto Habsburg widersprechen. Marco Pannella begann seine politische Laufbahn bei den Monarchisten und mit der Teilnahme an der Beerding Sergio Boschieros kehrte er in den Schoß der monarchistischen Bewegung zurück. Bei seinem Tod am 19. Mai 2016 standen die herzlichsten Nachrufe auf monarchistischen Webseiten.

Antonio Tajani begrüßte bei der Beerdigung Sergio Boschieros auch Marco Pannella (2. v. r.). Das enfant terrible der italienischen Politik und Gründer der Radikalen Partei (Partito Radicale dei Democratici e dei Liberali) war lange EU-Parlamentarier (von 1979 bis 2009). Berühmt wurde eine Streitrede im Plenum auf Latein, denn in dieser Sprache konnte ihm nur der EU-Abgeordnete Otto Habsburg widersprechen. Marco Pannella begann seine politische Laufbahn bei den Monarchisten und mit der Teilnahme an der Beerdigung Sergio Boschieros kehrte er in den Schoß der monarchistischen Bewegung zurück. Bei seinem Tod am 19. Mai 2016 standen die herzlichsten Nachrufe auf monarchistischen Webseiten.

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Die vollständige 178. Ausgabe von „Corona – Nachrichten für Monarchisten“ steht hier zum Herunterladen bereit:

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 178

Inhalt der 178. Ausgabe:

  • Gauck geht – endlich
  • Saphirjubiläum der britischen Königin
  • Monarchist neuer EU-Parlamentspräsident
  • Gedenken an König Ludwig XVI.
  • US-Präsident kein neuer Monarch

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Der Info-Brief ist grundsätzlich kostenlos und wird aus Idealismus herausgegeben. Prinzipiell gilt, daß jeder, der sich mit Artikeln, Veranstaltungshinweisen, Kritik oder Anregungen einbringen möchte, herzlich dazu eingeladen ist, dies auch zu tun. Um „Corona“ zu beziehen, müssen Sie sich nur per Mail an corona_redaktion@yahoo.com in die Bezieherliste eintragen, dann wird Ihnen alle drei Wochen der Nachrichtenbrief kostenlos und unverbindlich zugestellt.

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 177

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Nachlaß von Erzherzog Otto geht nach Ungarn

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Verbundenheit mit Ungarn über den Tod hinaus
In der ungarischen Benediktinerabtei Pannonhalma wurde am 17. Juli 2011 das Herz Erzherzog Ottos bestattet. Während sein Leichnam in der Wiener Kapuzinergruft die letzte Ruhe fand, hatte Otto testamentarisch verfügt, daß sein Herz nach Ungarn gehen solle. Benediktinerpatres aus Pannonhalma unterrichteten den ältesten Sohn Kaiser Karls, als dessen Witwe Zita mit ihren sieben Kindern im spanisch-baskischen Exil lebte. Erzherzog Otto bezeichnete sich immer als Benediktinerschüler, obwohl er seinerzeit nicht das Ordensgymnasium in Pannonhalma besuchen konnte. Eine Einreise nach Ungarn war für ihn aus politischen Gründen nicht möglich. Die Reifeprüfung wurde von einer eigens dafür gebildeten Prüfungskommission abgenommen, die zum Exilsitz Lequeitio nach Spanien fuhr. 1992 reiste Otto nach Pannonhalma und legte Blumen an den Gräbern seiner Lehrer nieder. H.S.

Wie bereits in Corona 175 vermutet, geht der Nachlaß von Erzherzog Otto von Österreich nun definitiv nach Ungarn. Der Premierminister des Landes, Viktor Orban, hatte sich beim in Ungarn lebenden jüngsten Sohn des Verstorbenen, Erzherzog Georg, persönlich dafür eingesetzt und für die Habsburger günstige Gesetze geschaffen, während sich die österreichische Politik zu lange bedeckt hielt. Zwar wurde zwei Jahre lang verhandelt, den Nachlaß im Stift Klosterneuburg bei Wien aufzubewahren, am Ende war Orban aber schneller und bot auch die günstigeren Bedingungen, denn der Nachlaß wird angemessen betreut, dem ungarischen Volk unter anderem auch in digitalisierter Form zugänglich gemacht, bleibt aber formell im Besitz der Habsburger Familie. Gerade letzter Punkt sollte den Habsburgern in Österreich nicht zugestanden werden. Von den österreichischen Medien wurde das zögerliche Verhalten der Politik des Landes scharf kritisiert. Nach ihrer Meinung hätte der Nachlaß unbedingt nach Österreich gehen müssen. Nun freuen sich die von wirtschaftlichen Schwierigkeiten und Ungarn-Bashing während der Flüchtlingskrise gebeutelten Magyaren.

Ungarn war bis ins Jahr 1946 formell Monarchie. Der rechtmäßige ungarische König nach dem Ableben König Karls IV. (Kaiser Karl I.) wäre in der Tat Otto gewesen. Statt des Königs regierte mit Miklos Horthy jedoch ein sogenannter Reichsverweser. Die Restaurationsversuche in den Jahren, die unmittelbar auf das Ende des 1. Weltkriegs folgten, scheiterten an ihm und den Pariser Vorortverträgen, die eine Habsburgermonarchie ausschlossen. Trotzdem setzte sich Otto Zeit seines Lebens für die Freiheit der Ungarn ein, vor allem während der sozialistischen Diktatur. Daher ist der Umgang mit der Monarchie in Ungarn bis heute weit positiver und herzlicher als in Österreich. So sagte der ungarische Sozialminister Balog denn auch, daß Ungarn beschlossen habe, „das habsburgische Erbe liebevoller zu pflegen als jedes andere Land, inklusive Österreich”. Ein Staat wie die Republik Österreich, der den Habsburgern lange Zeit die einfachsten Bürger- und Menschenrechte verweigert hat, braucht sich daher auch nicht zu wundern, daß er nicht die erste Wahl ist. L.R.

Nachfolger für toten König von Ruanda ernannt

König Kigeli V. von Ruanda (29. Juni 1936 - 16. Oktober 2016)

König Kigeli V. von Ruanda (29. Juni 1936 – 16. Oktober 2016)

Für den am 16. Oktober 2016 im US-amerikanischen Exil verstorbenen König Kigeli V. von Ruanda  wurde ein Nachfolger benannt. Der Kanzler des „königlichen Rats des de jure Königreichs Ruanda“, Boniface Benzinge, gab in der vergangenen Woche bekannt, der kinderlos verstorbene König habe seinen Neffen Emmanuel Bushayija (56), der in Großbritannien lebt, zu seinem Nachfolger bestimmt. Er werde künftig als His Majesty King Yuhi VI. firmieren. König Yuhi VI. Bushayija ist der Sohn von Theoneste Bushayija und damit ein Enkel des ruandischen Königs Yuhi V. Musinga (+1944).

Der neue Exilkönig verließ mit seinem Onkel und anderen Mitgliedern der königlichen Familie 1961 Ruanda, als die Republik ausgerufen wurde. Seine Schulzeit verbrachte er im Nachbarland Uganda, wo er zeitweise für Pepsi Cola arbeitete. Zusammen mit anderen Tutsis ging er Juli 1994 zurück nach Ruanda. Seit dem Jahr 2000 wohnt er in Großbritannien, wo er eine Sicherheitsfirma gründete. Er lebt mit Frau und zwei Kindern in Manchester.

Fast postwendend widersprach in der ruandischen Hauptstadt Kigali Pastor Ezra Mpyisi, der von sich behauptet, Berater des verstorbenen Königs gewesen zu sein, der Proklamation durch den königlichen Rat. Yuhi VI. sei ein „fake king“, der keine Thronberechtigung habe.

Mark Lindley-Highfield vom Centre for the Study of the Kingdoms and Chiefdoms of Africa, kommentierte diese publikumswirksame Pressekonferenz mit dem Hinweis, es sei das Recht König Kigelis gewesen, unter seinen Verwandten einen zum Nachfolger zu bestimmen. Nach Gewohnheitsrecht und Tradition habe König Kigeli völlig korrekt gehandelt und „His Royal Highness Prince Emmanuel Bushayija was clearly named”. Aus Familienkreisen wurde die Vermutung geäußert, hinter der Pressekonferenz habe der ruandische Präsident Paul Kagame gestanden, der neben sich keine Konkurrenz dulde.

Ohne offizielles Zeremoniell und ohne Vertreter der Regierung wurde der Leichnam König Kigelis am 10. Januar 2017 nach Ruanda überführt.

Ohne offizielles Zeremoniell und ohne Vertreter der Regierung wurde der Leichnam König Kigelis am 10. Januar 2017 nach Ruanda überführt.

An diesem Sonntag wird in Ruanda der tote König beerdigt. Sein Leichnam traf vor wenigen Tagen in Kigali ein, obwohl er testamentarisch verfügt hatte, daß er erst in Ruanda bestattet werden wolle, wenn dort wieder die Monarchie eingeführt worden sei. Die gleichen Kreise, die vor einem US-Gericht erreichten, daß der tote König gegen seinen Willen nach Ruanda gebracht wurde, wollen nun auch seinen erwählten Nachfolger um sein Erbe bringen. Ruanda hat in seiner jüngsten Geschichte schreckliche Tragödien erlebt, der Streit um das Königserbe wird hoffentlich friedlich gelöst. H.S.

Der tote König Kigeli V Ndahindurwa beginnt am Morgen des 15. Januars 2017 seine letzte Reise nach Nyanza. Ein Träger (rechts) hält die Krone, mit der König Kigali 1959 zum Mwami von Ruanda gekrönt wurde.

Der tote König Kigeli V Ndahindurwa beginnt am Morgen des 15. Januars 2017 seine letzte Reise nach Nyanza. Ein Träger (rechts) hält die Krone, mit der König Kigali 1959 zum Mwami von Ruanda gekrönt wurde.

Und ausnahmsweise auch noch dies:

In der ständigen Corona-Rubrik „Tage“ auf Seite 2 der pdf-Datei steht unter dem Datum 19. Januar 1917:

Der Fliegerleutnant Freiherr Manfred von Richthofen wird von Kaiser Wilhelm II. mit dem Orden „Pour le mérite” ausgezeichnet.

Seine Majestät zeichnete am 19. Januar vor 100 Jahren Freiherrn Manfred von Richthofen mit dem Pour le Mérite aus.

Seine Majestät zeichnete am 19. Januar vor 100 Jahren Freiherrn Manfred von Richthofen mit dem Pour le Mérite aus.

Dem Anlaß ist ein Photo geschuldet, zu dem leider in der pdf-Ausgabe von Corona der Platz fehlt. Aus diesem Grund wird ein historisches Datum an dieser Stelle besonders hervorgehoben.

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Die vollständige 177. Ausgabe von „Corona – Nachrichten für Monarchisten“ steht hier zum Herunterladen bereit:

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 177

Inhalt der 177. Ausgabe:

  • Nachlaß von Erzherzog Otto geht nach Ungarn
  • Nachfolger für König Kigeli V. von Ruanda ernannt
  • Osmanischer Prätendent im Exil verstorben
  • Romanows nehmen am 100-jährigen Jubiläum der Revolution teil
  • Königin Elizabeth gratuliert Kanada in einer Videobotschaft zum 150. Geburtstag

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Der Info-Brief ist grundsätzlich kostenlos und wird aus Idealismus herausgegeben. Prinzipiell gilt, daß jeder, der sich mit Artikeln, Veranstaltungshinweisen, Kritik oder Anregungen einbringen möchte, herzlich dazu eingeladen ist, dies auch zu tun. Um „Corona“ zu beziehen, müssen Sie sich nur per Mail an corona_redaktion@yahoo.com in die Bezieherliste eintragen, dann wird Ihnen alle drei Wochen der Nachrichtenbrief kostenlos und unverbindlich zugestellt.

Gute Noten für die spanische Monarchie

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Nach dem Thronwechsel vor zweieinhalb Jahren sind die Zustimmungswerte für die Monarchie als Institution und die Mitglieder der Königsfamilie auf Werte gestiegen, wie sie zuletzt in der zweiten Hälfte der 90er Jahre erreicht wurden.

Das Meinungsforschungsinstitut Macrosondeo befragte die Spanier nach ihrer Einschätzung und auf der Internetseite von El Español wurden die Daten am 2. Januar 2017 veröffentlicht.

Das Meinungsforschungsinstitut Macrosondeo befragte die Spanier nach ihrer Einschätzung und auf der Internetseite von El Español wurden die Daten am 2. Januar 2017 veröffentlicht.

Spitzenreiterin bei den Sympathiewerten ist wie in den Vorbefragungen Königin Sofía mit 7,5 von 10 möglichen Punkten, gefolgt von ihrem Sohn und gegenwärtigem König Felipe VI., der 7,3 Punkte erzielte. Die Monarchie wurde mit 6,4 Punkten bedacht und liegt damit schwächer als 1995, als sie 7,4 Punkte erreichte, jedoch viel besser als im Frühjahr 2013, als es nur 3,68 Punkte waren. König Felipe hat die Krone wieder zum Glänzen gebracht und sogar sein Vater, König Juan Carlos I., liegt mit 6,1 Punkten nicht schlecht. El Español nennt dies eine „Generalamnestie der spanischen Gesellschaft für den im Ruhestand lebenden König„. Lediglich die Schwestern des Königs schneiden in der Umfrage schlecht ab.

Unterstützung für die monarchische Staatsform nach Parteipräferenz

Unterstützung für die Monarchie:

Unterstützung für die Monarchie: 93% der Anhänger der konservativen PP (Partido Popular) ziehen die Monarchie einer Republik vor. Bei den Sozialisten (PSOE) sind die 50% und die bürgerlichen Ciudadanos (C’s) sind zu fast zwei Dritteln (64%) Monarchisten. Ausreißer bilden die Wähler der linkspopulistischen Partei Podemos, die zu lediglich 12% der Monarchie den Vorzug geben.

 

Monarchische Neujahrsansprachen

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Innigste Neujahrsgrüße und -wünsche von der Corona-Redaktion

Innigste Neujahrsgrüße und -wünsche von der Corona-Redaktion

Wer sich für die Darlegungen der bundesrepublikanischen Kanzlerin zum Jahreswechsel 2016/2017  interessiert, wird hier fündig.

Corona dokumentiert im Gegenzug die Ansprachen von Monarchen, die sich nicht an Weihnachten an die Bevölkerung wandten, sondern am Tag des heiligen Silvester. Wir verzichten auf eine deutsche Übersetzung und hoffen, unseren Freunden und Lesern dennoch einen Einblick in die Überlegungen der gekrönten Häupter zu geben.

Königin Margrethe II. von Dänemark bei ihrer live gehaltenen Neujahrsansprache.

Königin Margrethe II. von Dänemark bei ihrer live gehaltenen Neujahrsansprache (inklusive Husten und am Wasserglas nippend).

Her Majesty The Queen’s New Year Address 2016


Right now only a few hours remain of the old year, 2016. Very soon we will write 2017 – a new year with new opportunities, but also with the tasks and problems we did not manage to complete or solve in the old year. Writing 2017 instead of 2016 will not make our concerns disappear.

During the past year, we have witnessed terrorist attacks that have filled us with fear and horror. But we have learnt that we must not allow ourselves to be paralysed by fear. Life must go on. We must persevere and not lose heart.

There is good reason here to say thank you to all those who make an effort to ensure our safety and security. They have assumed a responsibility which they, naturally, are under an obligation to undertake, but which they carry out with commitment and care. They are always prepared, and they contribute to ensuring that we can maintain the joy of life. For we will not abandon the joy of life.

War and poverty have made many flee their home countries to seek refuge, also in Denmark. We take care of people who need help and many stand ready to help them settle and create a new life in this, to them, very strange country. They have expectations of their new life – and we have expectations of them. Refugees need to understand the country they have arrived in: A country where not only the climate is completely different, but where the way of life and the customs are different and have a long history and deep roots.

It is not easy to settle in a foreign country. It is hard work that requires good will and an open mind.

Many new Danes have experienced this first-hand. They have worked with great determination to learn the Danish language and get to know Danish traditions. They have found jobs and they see to it that their children get a good start in life. They have gained a foothold here and feel at home in Denmark. They have become part of our community.

They have good reason to be apprehensive of being affected by the scepticism that may arise when new large numbers of refugees stream into Denmark and when some find it difficult to find their place in Denmark; but they should not suffer if others do not make the same effort to become part of the Danish community.

Exactly this aspect, to be part of the Danish community, is of great importance. It is not something that can be asked for, but it is something that comes almost unnoticeably little by little. It is there when “they” becomes “we” and “them” becomes “us” – the Danes, we Danes!

What does it mean to be Danish? Do we need to be Danish? Does nationality play any role at all in modern industrialised global society?

What a question to ask!

After all, we are Danes; but we are also different. We have a different background, we have a different upbringing. We come from a big city, we come from a small community, but each and every one of us knows that we are Danish. This is part of our identity.

Perhaps we feel it most strongly when we return to Denmark after a long journey: The signposting is in Danish – and the number plates – the weather? Well, but that is what we are used to. The language – indeed, it is an integral part of ourselves. We have listened to Danish and spoken it from childhood. It is the joy of recognition we experience. This, to the same extent as our habits and customs, is part of being Danish.

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Denmark is a small country where it is easy to get from one place to another. But we are also a society where people are very busy. The children go to school, both parents have a job, holiday plans must be made; it can be difficult to see even the neighbours next door – the other families living in flats in the same building, or those a bit further down the road, colleagues at work. We see ourselves as very friendly and outgoing people who find it easy to smile and make small talk. But we must not ignore the self-sufficiency which may also characterise us Danes.

Let us make a New Year’s resolution for 2017! Let us try to see the people who surround us. Let us bear in mind also to notice those we do not know already. “How are things over there?” Is there a need for a helping hand, some care, or just a “good morning” by way of recognition, a nod to the person we are queuing with at the tills?

We sometimes feel lonely, also in the hustle and bustle of our everyday lives.

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During my trips on board the Royal Yacht Dannebrog, I have visited very different parts of the country. There are places where the wheels are spinning, the business sector is flourishing, and everybody I encounter takes great pride in their work. There are other places where conditions are more difficult. It is clearly problematic for them to make ends meet and to keep up their spirits. Nevertheless, it is the smiles and the warm welcome I receive everywhere that I remember most clearly. Also where the problems may seem huge, there are people with fresh ideas, with entrepreneurial spirit; sometimes as an act of defiance.

Here on the threshold of the New Year, optimism is gaining ground and the economy is growing. Now is the time that we need people with ideas and enterprise everywhere.

Denmark cannot function without all those who make an effort in production. This applies to large as well as small manufacturing companies, and to the agricultural sector; and it applies to those who transport goods from one end of the country to another, and sell the goods to their customers, or to those who have a completely different function in our society.

Job satisfaction is altogether fundamental to our everyday lives. It is job satisfaction that makes staff as well as managers make the extra effort; job satisfaction sets the wheels spinning and leads to the unified entity which is our well-functioning Danish society. Our society which we take pride in.

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This year the Olympic Games were held in Rio de Janeiro in Brazil. It was a great pleasure for me to meet with many of the participants, both from the Olympic Games and the Paralympic Games here in autumn after their return to Denmark. Their efforts were exemplary – and nerve-racking – and they are good role models for young as well as elderly people. Their fine results did us all proud.

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Aarhus has been designated as the European Capital of Culture 2017. This is a source of pleasure to us all. I have so many good memories from the time when I lived and studied in Aarhus – in my youth a great many years ago. The Crown Prince also studied in Aarhus and got his master’s there. We go there in summer as well as in winter and our family often celebrate Easter and Christmas in Aarhus.

I wish to congratulate everybody in Aarhus and in the region on the task of Capital of Culture and I wish you good luck with the performance of this task – and I hope the rest of us will enjoy all the events in the coming year. I am looking forward to visiting Aarhus. The city has much to offer, also to the rest of the world.

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Also this year, Danes posted abroad have made a great effort.

Many serve in distant places where they risk their lives and limbs in the fight for peace. They bring new hope to people who through no fault of their own have lost everything in bloody conflicts – their loved ones, their homes and their livelihood.

Danish soldiers are training the Iraqi forces on the ground in Iraq, and in Afghanistan they continue to train the country’s own soldiers. The Crown Prince has visited our soldiers posted in Iraq and in Mali. There he had the opportunity to thank them in person for their great and effective efforts.

The Air Force continues to be involved in the fight against terrorism in the Middle East where they make a very valuable contribution. It is very demanding for pilots as well as personnel on the ground.

The Navy has headed the task of transporting the remains of Libya’s chemical weapons stockpiles from the country, a necessary and reassuring task which they have performed at the same time as they carry out their important task of sovereignty enforcement and maritime rescue service at sea in the North Atlantic and in all Danish waters.

Tonight, I send my thank you to all of them, in Denmark, and wherever they serve throughout the world, for their good and professional effort and I wish each and every one of them a happy New Year.

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Throughout the world there are many people of Danish origin. They are well-integrated and many are nationals of the country in which they live, but they still feel Danish and they are good representatives of Danish values. I wish them a happy New Year, we are proud of them, here in their country of origin.

Danes in South Schleswig constitute a special group of people living outside Denmark. Tonight, I send my warmest New Year greetings to them. It is always a great pleasure for me to see that so many associations, institutions and private homes uphold Danish culture, tradition and history.

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On this last evening of the year, I wish to send my greetings and thanks to the many professional people as well as the many volunteers who during the holiday season contribute to making Christmas and New Year festive, also for those who are on their own, while others are celebrating.

I also wish to say thank you and send New Year greetings to all those who see to it that we are safe and secure in our everyday lives as well as on a festive evening like tonight. This applies to the Police and the Defence, the Danish Emergency Management Agency and those who are on duty tonight, at hospitals among others.

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It was a great pleasure for me to travel to the Faroe Islands again last summer. As always, it was a wonderful experience to receive the warm and friendly welcome of the Faroese people. I got a clear impression of the enterprise which the Faroese people demonstrate and of the ensuing results. It is clearly visible both in terms of business and trade and everywhere in the thriving cultural life of these beautiful islands.

I send my warmest greetings and best wishes for a happy New Year to everybody in the Faroe Islands.

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Also this year we have experienced the increased interest in Greenland. The breath-taking nature of Greenland is impressive and attracts visitors from the entire world. Nature is Greenland’s unique treasure house; but Greenland lies exposed. Climate change is clearly felt, and increased international interest in the Arctic region makes many turn their attention to Greenland. I am very conscious of the challenge experienced by Greenland right now, and tonight I wish to send my very best wishes for the New Year to everybody in Greenland.

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In the year ahead, Prince Henrik and I can celebrate our golden wedding anniversary. We have decided to celebrate the occasion very quietly with our sons, daughters-in-law, and grandchildren. These 50 years have been full of tasks that have given us much joy and pleasure. We and our family always meet with a warm and caring reception. It fills us with gratitude.

Also the Crown Prince and the Crown Princess and Prince Joachim and Princess Marie meet with this attention. They all add their greetings and best wishes together with Prince Henrik and me when I tonight wish you all a happy New Year with a thank you for the year that has come to an end.

GOD BLESS DENMARK

Seine Majestät König Harald V. von Norwegen

‘Like so many older people have experienced before us, one rarely feels as old as the figure implies. For us, it’s a bit unreal’, said the king in his New Year speech, that, as tradition dictates, was broadcast on the last day of the year.

2016 has been a year characterised by hard fronts, and harsh rhetoric about immigration and in the ‘asylum’ field.

In his speech, King Harald emphasised that people must want each other well as not wanting each other.

‘If we have good dreams for each other, if we want each other as well, then much magic can happen. It’s good for us to ensure that others may thrive. Both in the community of ours in Norway, and as world citizens’, said the king, who also maintained that knowledge of our cultural heritage helps make us more whole as human beings.

‘There is a wealth of knowledge that helps us to know that we belong to a place, and do not live in a vacuum. That we have been influenced and inspired by the same factors as the people who lived before us’, said the king in his speech:

I sommer hadde vi et helt spesielt tre i Slottsparken. Vi kalte det Ønsketreet. Der ble mennesker som besøkte parken invitert til å henge opp sine håp og ønsker for Norge og verden.

Gjennom hele sommeren blafret folks ønsker i vinden. Stadig flere kom til. Grenene på det gamle treet hang tungt av håpene til barn og voksne, unge og eldre, nordmenn og utenlandske turister.

For meg var det fint å se at mange av de ønskene som folket uttrykte falt godt sammen med mine egne håp og ønsker for landet vårt og fremtiden.

2016 ble et opplevelsesrikt år fylt av takknemlighet for oss. I anledning vårt 25-årsjubileum som kongepar opplevde vi norsk gjestfrihet og varme på sitt aller beste – gjennom møter med mennesker på jubileumsreisen langs kysten, og på de mange hagefestene som ble arrangert. Dronningen og jeg vil takke varmt for alle gode minner som er skapt gjennom dette spesielle året. Et av mine største ønsker er at vi skal kunne fortsette å møte hverandre i frihet, uten frykt og stengsler, uten gjerder som skaper avstand. Det er en av de viktigste verdiene i vårt norske, åpne samfunn.

På en av lappene et barn hadde skrevet til Ønsketreet, sto det:

«Jeg ønsker at alle blir litt snillere mot seg selv.»

Det synes jeg var et klokt ønske. Mange opplever at det stilles så store krav til dem at de blir psykisk og fysisk utslitte. Men mitt inntrykk er at mange av kravene også stilles av oss selv. Vi sliter oss rett og slett ut ved å tenke på at vi ikke strekker til.
Noe av det aller viktigste for oss mennesker tror jeg er å få føle at det er bruk for oss. Å få føle seg nyttig, å få utrette et godt dagsverk. Mange som opplever å stå utenfor arbeidslivet, kjenner seg nok igjen i dette.

I år har vi markert 50-årsjubileet for funnet av olje på norsk sokkel – med all den velstanden det har skapt for Norge. Samtidig har mange nettopp innen denne næringen mistet jobben sin.

Jeg er imponert over all den viljen til nytenkning og omstilling som jeg har sett og hørt om dette året.

Et av mine ønsker er at vi skal klare å se og favne alle de menneskelige ressursene i landet vårt. At alle kan føle at de bidrar og kjenner seg nyttige – uavhengig av alder, kjønn, etnisitet eller funksjonsevne.

Et annet ønske på treet var skrevet av en jente og en gutt sammen.

«Jeg ønsker at vi gjør det trygt for kvinner å bo i Norge – og at vi må få slippe å be om dette flere ganger», sto det.

Samfunnet vårt skal være trygt for alle. Spesielt må vi arbeide for at de mest sårbare og utsatte beskyttes best mulig. I 2015 vedtok verdens ledere de nye bærekraftmålene for å skape en bedre verden. Et av målene handler om å bekjempe vold mot kvinner og barn. På dette området erkjente Norge at vi må gjøre en ekstra innsats i vårt eget land. Skal vi klare å skape et trygt samfunn for alle, er det viktig at det blir satt ord på det som foregår, og at de som har mulighet til å hjelpe, er kloke lyttere med sterk handlekraft.

I Oppland fylke hadde 4.-7. trinn på grunnskolene en oppgave der de skulle skrive brev til Kongen, som jeg senere fikk lese. En jente hadde skrevet i sitt brev til meg: «Det er viktig å holde på tradisjonene fra gammelt av, så de ikke blir pakket sammen og lagt i en støvete skuff».

Et tre er et fint bilde på dette. Røttene er arv og tradisjoner. Treet over bakken utsettes stadig for påvirkning som krever vedlikehold gjennom skiftende årstider og livsstadier. Så lenge treet lever, graver røttene seg sakte dypere og dypere ned.

I Norge er mange tradisjoner både religiøst og kulturelt betinget. Flere av dem er knyttet til julehøytiden vi akkurat har feiret. Fra i morgen – 1. januar 2017 – er Kirken formelt atskilt fra staten. Samtidig markerer vi at det er 500 år siden reformasjonen, som fikk stor betydning for hele samfunnsutviklingen. Det er viktig å være røttene våre bevisst – og gi nye generasjoner mulighet til å forstå referansene i kulturen vår. Det handler både om historie, religiøse tradisjoner og fortellinger, myter, eventyr, musikk og billedkunst.

I enhver kultur, i ethvert land, er kjennskap til denne arven med på å gjøre oss helere som mennesker. Det er en rikdom som hjelper oss til å kjenne at vi hører til et sted og ikke lever i et vakuum. At vi har blitt påvirket og inspirert av de samme kildene som mennesker som har levd før oss.

Dette opplevde vi da vi i fjor inviterte til flerreligiøst gjestebud på Slottet. Da vi delte tanker, kulturuttrykk og mat fra ulike religiøse skattkister, kom vi nærmere hverandre og forsto hverandre bedre.

Det er mitt håp at vi også i en tid med stadig nye impulser utenfra gir plass til å gå inn i vårt eget skattkammer og gjøre innholdet levende, for oss selv og hverandre. Min erfaring er at ved å stå trygg i bevisstheten om egen arv, kan man lettere møte andre med et åpent sinn.

Dronningen og jeg ble minnet om vår forankring under jubileumsgudstjenesten i Nidarosdomen 23. juni – som markerte at det var 25 år siden vi ble signet nettopp der. Det å få Guds velsignelse over gjerningen vår – og å få knele ned der hvor både min far og farfar tidligere hadde mottatt den samme velsignelsen, opplevdes som en stor styrke.

Ungdom gir uttrykk for at de ønsker stabilitet, tilstedeværelse, ro og gode samtaler. Det har til alle tider vært utfordrende å være ungdom. Men jeg føler oppriktig med unge i dag som står overfor så mange flere valg og så mye mer ytre påvirkning og press enn det som var tilfellet for bare én til to generasjoner siden.

Midt i dette er jeg dypt imponert over mange unge. Dere er forbilder for oss eldre som ikke har klart å engasjere oss nok i temaer som miljø og fordeling av godene. Mange av lappene på Ønsketreet – spesielt fra de yngste – uttrykker håp om mindre søppel og bedre klima. Den sosiale bevisstheten og samvittigheten jeg møter hos mange av dere som er unge i dag, gjør meg svært optimistisk med tanke på fremtiden.

Et av de fineste ønskene jeg har hørt uttrykt gjennom året som har gått, kom fra en politimann som jobber med ungdom i trøbbel. Samtalen mellom ham og en av ungdommene ble gjengitt i Dagsrevyen i høst. Da den unge gutten mente politimannen bare drømte når han trodde på en endring for ham og kameratene, svarte politimannen:

«Kanskje det. Men min drøm starter med deg.» Da ble gutten stille.

Min drøm for deg.

Hvis vi har gode drømmer for hverandre, hvis vi vil hverandre vel – da kan mye magisk skje. Det er godt for oss å bidra til at andre kan ha det bra. Både i nærmiljøet vårt, i Norge og som verdensborgere. En spesiell takk vil jeg i kveld rette til alle dere som er i tjeneste utenfor landet – og som kanskje savner familie og nære venner akkurat i kveld.

Takk for den innsatsen dere gjør gjennom diplomati og humanitære organisasjoner, gjennom politiet og forsvaret – for fred, stabilitet, helse og trygghet for medmennesker.

Kjære alle sammen,

Både Dronningen og jeg fyller 80 nå i dette året vi går inn i. For oss er det litt uvirkelig. Som så mange eldre har erfart før oss, føler man seg jo sjelden så gammel som tallet tilsier. Det gir oss stor glede å få møte så mange mennesker som gjør inntrykk på oss, som gir oss nye ideer, som gir oss bildet av det nye Norge – med sine muligheter og utfordringer. Mennesker vi håper og tror skal klare å bygge landet videre på verdier som tillit, fellesskap og raushet. Mennesker som vil prege samfunnet vårt med sine gode krefter og store kunnskap.

Livet har lært meg at det som er viktigst for oss mennesker ikke forandres så veldig mye gjennom tidene. Vi trenger noen som bryr seg om oss. Vi trenger at det er bruk for oss. Vi trenger å bli sett – og anerkjent – for den vi er. Vi trenger at noen har tid til å lytte og være til stede. Vi trenger å kjenne at vi er til for noe og noen utover oss selv.

Derfor blir jeg glad for at denne lappen blafret ytterst på en gren på Ønsketreet:

«Jeg ønsker et Norge som er rikt i sitt mangfold, med evne til å elske sin neste, hvor man kan få være som man er. Et land med ekte frihet!»

I det nye året håper jeg både Norge, Europa og verden kan preges av dette:

At vi som deler denne jorden erkjenner at vi først og fremst er medmennesker.

At vi klarer å samle oss om å arbeide for en sunnere verden.

At vi velger å bekjempe ondt med godt.

Og fra Ønsketreet i Slottsparken kommer det et aller siste håp:

«At alle ønskene på treet må gå i oppfyllelse».

Godt nytt år!

Les vœux du prince Albert II de Monaco pour 2017

Dans cet enregistrement vidéo, le souverain adresse ses vœux aux Monégasques et aux résidents de la Principauté.

En trois minutes et vingt-deux secondes d’allocution, le prince Albert II évoque huit thèmes qui lui tiennent à cœur, huit messages forts, portant sur les attentats, la solidarité, l’économie; la sécurité, l’environnement, la lutte contre la corruption, les négociations avec l’Union européenne et la politique intérieure.

Seine Majestät König Maha Vajiralongkorn Bodindradebayavarangkun von Thailand

Neujahrsansprache von König Maha Vajiralongkorn Bodindradebayavarangkun von Thailand

Neujahrsansprache von König Maha Vajiralongkorn Bodindradebayavarangkun von Thailand

His Majesty King Maha Vajiralongkorn Bodindradebayavarangkun expressed his well wishes to the Thai people on the occasion of the New Year and thanked them for their friendliness and support in his performance of duties.

In his New Year’s message announced on Saturday, the King said that the passing of HM King Bhumibol Adulyadej in the past year was the biggest loss of Thais throughout the country and brought great sorrow for the Thai people.

The King said he felt overwhelmed and impressed having seen the people of all genders and ages pay tribute to the late King to show their loyalty.

He thanked the people for their cooperation in making the funeral activities of the late King smooth.

This is a clear indication that the Thai people are grateful, compassionate and patriotic which are the national characteristics, said the King, adding that he believes the Thai people are as capable as the people of any country and they will be able to overcome any national problems.

The King said he wished the Thai people to be resolute in keeping this Thai characteristics and to carry on with the ideals and philosophy of the late King.

König Abdullah II. von Jordanien

König Abdullah II. von Jordanien

König Abdullah II. von Jordanien

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Video des Kaiserlichen Hofs in Japan zu Neujahr

Der Kaiserliche Hof veröffentlichte am 1. Januar 2017 das nachfolgende Video. Es zeigt die Mitglieder der Kaiserfamilie, jedoch ohne Tonspur: Kaiser Akihito, Kaiserin Michiko, ihre Söhne, Kronprinz Naruhito und Fumihito, Prinz Akishino und ihre Familien.

In diesem Jahr wird erstmals keine Neujahrsbotschaft von Kaiser Akihito veröffentlicht. Die dazu herausgegebene Erklärung besagt, daß dies eine Maßnahme sei, die Arbeitsbelastung des 83-jährigen Kaisers zu verringern.

MESSAGGIO DI S.A.R. IL PRINCIPE AMEDEO DI SAVOIA IN OCCASIONE DEL NUOVO ANNO 2017

Messaggio Amedeo di Savoia per l’anno 2017

Italiani!

mi rivolgo a Voi per augurarvi innanzi tutto ogni bene per le festività del Santo Natale e dell’inizio del nuovo anno.

Desidero rendere omaggio al sacrificio e alla memoria di tutti coloro che – in questo 2016 – sono stati vittime di disastrosi eventi naturali, di violenza criminale e terroristica, di incidenti sul lavoro; e rivolgere il mio pensiero ai nostri militari che tutelano la pace nelle missioni all’estero ed alle Forze dell’ordine che lo fanno in Patria.

messaggio_amedeo_2017Desidero esprimere la mia angoscia per la persecuzione patita dai Cristiani in tanti paesi dove domina, purtroppo incontrastata, una barbara intolleranza.

Sottolineo la mia viva, sentita solidarietà a coloro che sono più deboli e più indifesi di fronte alla povertà, all‘ insicurezza, all’incertezza del futuro; a coloro cioè che maggiormente subiscono le conseguenze di quella grande e grave crisi istituzionale, politica, economica e sociale attraversata dal nostro paese in un quadro internazionale molto, molto preoccupante.

Desidero – proprio in relazione a questa crisi – richiamare l’attenzione di ciascuno e di tutti sul fatto che studiosi, intellettuali, politici – senza distinzione di parte – si interroghino, sempre più approfonditamente, sulle motivazioni e sulle conseguenze della diffusa difficoltà delle classi dirigenti, nella politica e nell’economia, ad essere leali ed efficaci interpreti degli interessi legittimi dei cittadini; chi mettendo addirittura in discussione la validità del sistema rappresentativo, chi individuando – invece – nelle nuove tecnologie uno strumento capace di influenzare e stravolgere la volontà popolare.

Qualunque risposta si voglia dare a questi interrogativi, risulta comunque chiaro che – come non mi stancherò mai di ripetere – senza uno Stato al di sopra delle parti, punto di riferimento di singoli e di gruppi, non c’è „governo“, non ci sono riforme, non c’è equità, non c’è giustizia.

Con mio figlio Aimone, siamo e saremo sempre a disposizione per riprendere insieme il cammino verso l’avvenire.

A tutti voi ed alle vostre famiglie l’augurio di un sereno 2017.

Amedeo di Savoia

Castiglion Fibocchi, 25 Dicembre 2016

Weihnachtsansprache Seiner Majestät des Königs der Belgier

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Meine Damen und Herren,

Weihnachten und Neujahr sind für die meisten von uns eine Zeit des Glücks. Straßen und Plätze erstrahlen in festlichem Glanz. Zuhause herrschen Gemütlichkeit und Freude darüber, zusammen zu sein, sich wiederzusehen. Leider gilt das nicht für jeden. Viele Menschen haben es in diesen Tagen schwer. Ich denke an die Menschen, die einsam sind oder krank, und an alle, die große Sorgen haben. Und auch an all diejenigen, die einen geliebten Menschen verloren haben. In diesem Jahr denke ich auch ganz besonders an die Opfer der Anschläge von Brüssel und Zaventem und an ihre Angehörigen.

Die Ereignisse dieses Jahres bei uns in Belgien, in Europa und anderswo in der Welt lassen Zweifel über die Zukunft aufkommen. Viele sind besorgt über ihren Arbeitsplatz, ihr Einkommen, ihre Sicherheit. Zuviele junge Menschen glauben, daß sie und ihre Kinder es nicht so gut haben werden wie ihre Eltern. Zu viele Ältere fragen sich, ob sie noch mit den Veränderungen unserer Zeit Schritt halten können oder dürfen. Dieses Gefühl der Ungewißheit, der Verunsicherung, ja sogar der Wut, kann zu einem Verlust des Vertrauens führen, auch in die Institutionen.

Und trotzdem wende ich mich heute an Sie mit einer Botschaft der Hoffnung. Die Königin und ich sind immer wieder beeindruckt von den vielen wertvollen Projekten, für die sich Bürger überall in unserem Land mit Herz und Seele einsetzen, und die es dabei schaffen, andere zu motivieren, sich ebenfalls zu engagieren.

Ich sehe dabei Menschen, die sich trauen, aufrichtig und echt miteinander umzugehen. Ich habe das selbst erfahren können bei meinem Besuch eines Heims, wo geistig behinderten Erwachsenen ein familiäres Umfeld geboten wird. Sich ohne Vorurteile und liebevoll begegnen, die Schwächen des anderen und seine eigenen anerkennen – es hat mich überwältigt, wieviel Energie das in einem selbst freisetzt. Sanftmut ist eine Stärke.

Ich sehe auch viele Beispiele von Solidarität und Großzügigkeit. In den Feriencamps, wo Kinder, die Opfer von Mißhandlung und Mobbing sind, ihr Lächeln zurückfinden. Bei den Familien, die Menschen aufnehmen, die ausgeschlossen sind. In Projekten, die Menschen verschiedener Generationen und Herkunft einander näherbringen. Viele zögern nicht, ihren eigenen Komfort aufzugeben, um auf den anderen zuzugehen.

Und dann sehe ich da all die vielen jungen und weniger jungen Menschen, die begreifen, daß man, um Erfolg zu haben, den Mut braucht, neu anzufangen. Sie finden sich nicht damit ab, am Rande der Gesellschaft stehenzubleiben. Sie geben sich nicht geschlagen. Sie wissen, daß zum Erfolg auch gehört, den Erfolg des anderen zu wollen und seine Hilfe anzunehmen. Ich denke an diejenigen, die eine helfende Hand ergreifen, um zu lernen, um wieder zu studieren, um eine Arbeit zu finden. Ich denke an all die Menschen im Ruhestand, die neue sinnvolle Wege für sich entdecken. Und an die Älteren, die einsehen, daß Hilfe anzunehmen keineswegs bedeutet, daß man damit auch seine Würde aufgibt.

Meine Damen und Herren,

Alle diese Beispiele drücken den Willen aus, eine Gesellschaft aufzubauen, in der wir uns in schwierigen Zeiten gegenseitig unterstützen, und uns gegenseitig zum Erfolg verhelfen. Sie zeigen, daß eine warmherzigere Gesellschaft in greifbarer Nähe ist. Sie verdienen deshalb mehr Beachtung. Ich bin überzeugt, daß sie auch eine Dynamik in Gang bringen können, die unsere Institutionen bereichert, und die das Vertrauen in unsere Demokratie verstärkt. Das ist dann auch, was ich am Vorabend des neuen Jahres von Herzen für unser Land und für Europa wünsche.

Meine Damen und Herren,

Die Königin und ich, und unsere ganze Familie, wünschen Ihnen Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr.