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Es ist nicht die erste Auszeichnung des Chefs des Hauses Württemberg, aber am gestrigen Dienstag erhielt Seine Königliche Hoheit Herzog Carl von Württemberg aus der Hand des Ministerpräsidenten des „Lands, das unseren Namen trägt“ (wenigstens zur Hälfte) die Große Staufermedaille in Gold.

Die Staufermedaille wurde 1977 anlässlich der Ausstellung zur Geschichte und Kultur der Stauferzeit und dem Staufer-Jahr 1977 in Baden-Württemberg erstmals geprägt und herausgegeben.

Die Staufermedaille wurde 1977 anläßlich der Ausstellung zur Geschichte und Kultur der Stauferzeit und dem Staufejahr 1977 erstmals geprägt und verliehen.

„Herzog Carl von Württemberg hat sich durch sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement um unser Gemeinwesen überaus verdient gemacht“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann anläßlich der Überreichung im Neuen Schloß in Stuttgart. „Er hat sich in klarer und zugleich zurückhaltender Weise für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft ausgesprochen und ist für mich und für viele Menschen im Land ein Vorbild“, ergänzte der Ministerpräsident. Unter der Führung von Herzog Carl von Württemberg wurde das wirtschaftliche Unternehmen des Hauses Württemberg moderner und internationaler. „Er hat das Haus Württemberg stets auf eine würdige und menschliche Weise vertreten und erfolgreich in eine gute Zukunft geführt“, lobte Kretschmann den 80-jährigen Hauschef. „Unser Land hat dem Hause Württemberg nicht nur schöne Bauwerke, sondern auch kluge Gesetze, Entwicklungen und Entscheidungen zu verdanken.

Für Herzog Carl von Württemberg gehöre ein reflektierter christlicher Glaube, aber auch das konkrete soziale Handeln zusammen – wenn es um das Sammeln von Spenden für einen guten Zweck gehe, dann müsse man ihn nicht zweimal bitten, erklärte der Ministerpräsident. Herzog Carl von Württemberg engagiert sich seit Jahrzehnten für krebskranke Kinder, alte und schwache Menschen und für Hilfs- und Bildungsprojekte in Afrika und Südamerika. „Darüber hinaus unterstützt er die Kultur, Bildung und Wissenschaft unseres Landes“, sagte Kretschmann.

Das Wohl der freien Schulen, sein langjähriges Wirken als Vorsitzender des Universitätsbundes Tübingen sowie die enge Verbundenheit mit der Universität Hohenheim durch das von ihm gestiftete Herzog-Carl-Stipendium seien ihm ein besonderes Anliegen. „Herzog Carl von Württemberg verbindet Pflichtbewußtsein und Glaube – zwei starke Tugenden und Triebfedern. Er ist Stifter und Wohltäter: In vielfältiger Weise engagiert er sich tatkräftig für die Förderung kirchlicher Schuleinrichtungen sowie im Kirchengemeinderat von Altshausen“, hob der Ministerpräsident hervor.

Furchtlos und trew - Das Motto des württembergischen Königshauses

Furchtlos und trew – Das Motto des württembergischen Königshauses. Im Wappen finden sich die gleichen staufischen Löwen, die auch auf der Staufermedaille zu sehen sind.

Auch ohne ein politisches Mandat äußere sich Herzog Carl von Württemberg zu aktuellen Fragen und Problemen: „Schon vor einigen Jahren warnte Herzog Carl von Württemberg vor den Extremen an den politischen Rändern oder sprach sich für ein subsidiäres und partnerschaftliches Europa aus“, bemerkte Kretschmann und lobte die „klaren Worte eines geradlinigen Mannes“.

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