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Zum 9. November

Die Kriegserklärung der USA erfolgte offiziell nach Bekanntwerden der Zimmermanndepesche, eines Telegramms des Staatssekretärs im Auswärtigen Amt, Arthur Zimmermann, mit dem Mexiko ein Bündnis angeboten wurde. Nach einem Sieg der Mittelmächte sollte Mexiko die von den USA annektierten Territorien Kalifornien, Neva-da, Arizona, Neu-Mexiko, Utah usw. in Aussicht gestellt wurde.

Die Kriegserklärung der USA erfolgte offiziell nach Bekanntwerden der Zimmermanndepesche, eines Telegramms des Staatssekretärs im Auswärtigen Amt, Arthur Zimmermann, mit dem Mexiko ein Bündnis angeboten wurde. Nach einem Sieg der Mittelmächte sollten Mexiko die von den USA annektierten Territorien Kalifornien, Nevada, Arizona, Neu-Mexiko, Utah usw. in Aussicht gestellt werden.

Am 9. November jährte sich 2016 nicht nur der Sturz der deutschen Monarchie zum achtundneunzigsten Mal, an diesem Tag stand zumindest nach deutscher Zeit auch ein vorläufiges Ergebnis der amerikanischen Präsidentschaftswahlen fest, was zu einem Rückblick auf die deutsch-amerikanischen Beziehungen im Zusammenhang mit dem Sturz der Monarchie in Deutschland einlädt: Es war der amerikanische Präsident Woodrow Wilson (a megalomaniacal madman who was the very worst President in American history), der zunächst dem amerikanischen Volk in seinem Wahlkampf versprach, das Land aus dem Krieg herauszuhalten. Nachdem er in eben diesen Krieg eingetreten war, versprach er dem deutschen Volk, es würde einen milden Frieden bekommen, wenn die Monarchie abgeschafft wird. Auch dieses Versprechen wurde gebrochen. Der U-Bootkrieg diente als fadenscheiniger Kriegsgrund – gegen die ebenfalls völkerrechtswidrige Seeblockade der Briten gegen Deutschland intervenierte Wilson schließlich nicht – und in Versailles mußte Wilson dann feststellen, daß er sich mit seinen Wünschen gegen seine Alliierten nicht durchsetzen konnte und reiste beleidigt ab. Daß die Abschaffung der Monarchie und das so verursachte Abgleiten Deutschlands in jenes Chaos, welches beschönigend als Weimarer Republik bezeichnet wird, auch von den Amerikanern nachträglich als Fehler gewertet wurde, kann immerhin vermutet werden, denn  am Ende des 2. Weltkrieges ging man mit dem Kaiserreich Japan anders um. Noch heute jedoch ist das Wiederherstellen von Monarchien dort, wo sich die Abschaffung dieser Staatsform als fatal für die weitere Entwicklung eines Landes erwiesen hat und der Zuspruch für das Königshaus noch immer hoch ist, wie etwa in Afghanistan und Libyen, nicht auf der US-amerikanischen Agenda.

Der Spiegel 32/1959 zum 100. Geburtsjahr Wilhelms II.

Der Spiegel 32/1959 zum 100. Geburtsjahr Kaiser Wilhelms II.

Es mutet nicht nur daher etwas seltsam an, daß den amerikanischen Präsidentschaftswahlen in der staatlichen deutschen Berichterstattung so viel Raum gegeben wird. Nach dem Ende des Kalten Krieges haben die USA für Europa und Deutschland auch viel an Bedeutung eingebüßt, wenngleich sie ein wichtiger Partner bleiben. Die Amerikanophilie vieler (West-)Deutscher resultiert dann doch eher daraus, daß der nach dem verlorenen 2. Weltkrieg errungene Wohlstand auch durch Anschubhilfe aus den USA zustande kam und man sich außerdem nicht mehr selber um die Weltpolitik kümmern mußte, der man nach Bismarck nicht gewachsen war. Der Weltpolitik Kaiser Wilhelms II. steht der Austritt Deutschlands aus internationaler und im Rahmen der ordnungs- und sicherheitspolitischen Kapitulation vor dem Flüchtlingsansturm des vergangenen Jahres auch aus nationaler Politik gegenüber und so mancher würde sich eine Rückkehr zur Kleinstaaterei wünschen, in der die große Politik von anderen gemacht wird. Wer aber auf aktive Gestaltung verzichtet oder zu schwach dafür ist, wird schnell zum Spielball anderer Mächte. Dies hatten die Deutschen seit dem Niedergang des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation zu spüren bekommen und nicht zuletzt diese Überlegung stand hinter dem EInigungswunsch, den sie seit den Befreiungs-kriegen verspürten und der 1871 von jener Familie realisiert wurde, die aufgrund der falschen Versprechungen Wilsons Deutschland heute nicht mehr regiert. Ein Verzicht auf das Wahrnehmen der eigenen Verantwortung nach innen und außen ist daher mindestens ebenso töricht, wie Weltmachtpolitik.    L.R.

Winston Churchill zum Sturz der Monarchien Zeit 5/1965

Sir Winston Churchill zum Sturz der Monarchien, zitierte in der Zeit 5/1965

Hohenzollerngrablege im Berliner Dom erfährt eine Renovierung

berliner-dom-mit-sarkophag_von-philipp_wilhelmDie Grablege der Hohenzollern im Berliner Dom hält dem Vergleich mit der Kapuzinergruft in Wien oder dem Pantheon in Rom nicht stand, denn die letzte Ruhestätte für fast hundert Hohenzollern im Keller der protestantischen Hauptstadtkirche ist alles andere als ein Schmuckstück, das man gerne herzeigt.

Doch das soll sich ändern. Wie die Webseite des Berliner Doms vermeldete, kann die Renovierung beginnen: In seiner Bereinigungssitzung hat der Haushaltsausschuß des Bundestags am 10. November 2016 8,65 Mio. € für die Sanierung der Hohenzollerngruft bewilligt. Damit sind 50% der veranschlagten Kosten gesichert. In enger Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt hat der Berliner Dom deshalb verschiedene Maßnahmen erarbeitet, mit denen die Hohenzollerngruft weiterentwickelt werden soll. Dabei wird ihr Charakter als würdevolle dynastische Grabstätte und historischer Ort des nationalen Gedenkens betont und verstärkt.

Herzog Carl von Württemberg überbringt seine Geburtstagsgaben

Neben Herzog Carl steht Roland Wehrle, Geschäftsführer der Nachsorgeklinik für krebs-, herz- und mukoviszedosekranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene , der für seine Arbeit 30.000 € erhielt.

Neben Herzog Carl steht Roland Wehrle, Geschäftsführer der Nachsorgeklinik für krebs-, herz- und mukoviszedosekranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, der für seine Arbeit 30.000 € erhielt.

Trotz angeschlagener Gesundheit feierte Seine Königliche Hoheit Herzog Carl von Württemberg am 1. August seinen 80. Geburtstag unter großer Anteilnahme der Bevölkerung. Der Jubilar hatte darum gebeten, auf Geschenke zu verzichten und stattdessen eine Geldspende zu überweisen. In der vergangenen Woche übergab Herzog Carl die eingegangenen 90.000 € (die Summe wurde von ihm selbst kräftig auf diese Höhe aufgestockt). Mit je 30.000 € unterstützt er jetzt die Nachsorgekliniken Tannheim und Katharinenhöhe sowie die Arbeitsgemeinschaft baden-württembergischer Förderkreise krebskranker Kinder. Zu seiner Motivation sagte Herzog Carl: „Ich habe das Glück, sechs gesunde Kinder zu haben. Und wenn ich Familien mit kranken Kindern sehe, helfe ich da, wo es notwendig ist.“

Mit den Kliniken ist Herzog Carl zum Teil seit den 80er Jahren verbunden und hat sie in den letzten Jahrzehnten immer wieder unterstützt. H.S.

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Die vollständige 174. Ausgabe von „Corona – Nachrichten für Monarchisten“ steht hier zum Herunterladen bereit:

Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 174

Inhalt der 174. Ausgabe:

  • Zum 9. November
  • Papst Franziskus erinnert an Friedenskaiser Karl
  • Thailand wohl doch schon bald mit neuem Monarchen
  • Prinz Georg Friedrich eröffnet Ausstellung zu 300 Jahren deutsch-russischer Freundschaft
  • Herzog Carl von Württemberg beschenkt kranke Kinder

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