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Kyffhäuser-Denkmal.jFestakt zum 120. Jahrestag der Eröffnung des Kaiser Wilhelm-DenkmalsMit einem Volksfest feiern Besucher seit dem 18. Juni das 120-jährige Bestehen des eindrucksvollen Kyffhäuser-Denkmals bei Bad Frankenhausen. „Es werden am Wochenende bis zu 5000 Besucher erwartet.“, hofft Henri Bibow vom für die Feierlichkeiten zuständigen Veranstaltungsbüro. Eine von einer Dampfmaschine betriebene Orgel spielt zum Fest Musik aus der Zeit um 1900.

Der Jahrmarkt auf dem Plateau des Bergrückens hat Platz für Karussels, Handwerk und Gastronomie. Hoch über dem Tal will der österreichische Artist Walter von der Heide ein fünf Meter hohes Kartenhaus bauen und auf dessen Spitze einen Handstand zeigen. Anziehungspunkt ist auch der 176 Meter tiefe Brunnen.
1896 hatte Kaiser Wilhelm II. das Monument in Erinnerung an seinen Vorgänger, den Kaiser der Einheit, Kaiser Wilhelm I., auf dem Gelände der einstigen Reichsburg Kyffhausen eingeweiht. Errichtet hatte es Bruno Schmitz, der Erbauer des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig. Schmitz hat unter anderem auch das Rheinisches Provinzialdenkmal für Kaiser Wilhelm I. in Koblenz am Deutschen Eck errichtet und ebenso das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Halle an der Saale.

Am Fuße des 81 Meter hohen Turms blickt der in Stein gehauene Kaiser Friedrich I. Barbarossa (1122-1190) übers Land. Der Sage nach ist der Staufer nicht tot, sondern soll wiederkommen, wenn die deutschen Lande in großer Not sind.

Christian Schwochert

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