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Zur Kranzniedelregung in Nantes hatten die Royalisten auch in Internet eineladen.

Zur Kranzniederlegung in Nantes hatten die Royalisten auch im Internet eingeladen.

In ganz Frankreich gedachten die Royalisten am 21. Januar des 223. Jahrestags der Ermordung König Ludwigs XVI.

Die Liste der Kirchen, in denen eine Heilige Messe für den toten König und alle Opfer der Französischen Revolution gelesen wurde beziehungsweise am Samstag oder Sonntag noch wird, erreichte in diesem Jahr einen neuen Rekord. Lediglich in Nantes, der traditionellen Hauptstadt der Bretagne, kam es zu einer Rangelei zwischen Royalisten und einer Gruppe, die sich am Gedenken an König Ludwig störte.

Wie die Zeitung Ouest France auf ihrer Internetseite schrieb, mußte die Polizei die beiden Gruppen am Donnerstagabend gegen 18.30 Uhr trennen, «presque un rituel entre vieux ennemis, même si les adversaires sont plutôt jeunes» (beinahe ein Ritual zwischen alten Feinden, obgleich die Gegner eher jung waren). Etwa dreißig Angehörige der antifaschistischen Gruppierung von Nantes störten das Gedenken an einer Ehrensäule für König Ludwig XVI. Die Royalisten – ebenfalls etwa dreißig an der Zahl – hatten schon auf sie gewartet und setzen, wie Ouest France berichtete, ihre Helme auf und ging auf die Gegner los. Die Auseinandersetzung beschränkte sich jedoch, laut Ouest France, auf ein paar Fausthiebe und Steinwürfe. Die Polizei setzte Tränengas ein und der ganze Spuk dauerte lediglich 15 Minuten. Ein weiterer Bericht mit Bild zu den Vorgängen um das Gedenken in der Bretagne findet sich bei Breizh-info.com: Nantes. L’agression des « antifas » contre une cérémonie en hommage à Louis XVI a tourné court

Royalisten und Selbsternannte Antifaschisten störten in Nantes eine Gedenkveranstaltung von Royalisten.

Royalisten und selbsternannte Antifaschisten beim Schlagabtausch in Nantes nach einer Gedenkveranstaltung für König Ludwig XVI.

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