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In den kommenden Jahren sind deutliche Veränderungen für das Areal rund um das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Minden geplant. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe will nämlich nicht nur das Denkmal statisch sichern, sondern es auch in das Netzwerk Preußen einbeziehen. Die Mitte des Netzwerkes soll dann das Preußen-Museum in Minden darstellen.

Nach langen Verhandlungen hatte der Verband im Frühjahr 2015 beschlossen, das finanziell angeschlagene Museum in seine Trägerschaft zu übernehmen und neu zu organisieren. Es soll künftig eine vielseitige Ausstellung zur preußischen Geschichte Westfalens beherbergen und dazu Ankerpunkt im Netzwerk Preußen in Westfalen sein, zu dem auch das Kaiser-Wilhelm-Denkmal gehören wird.

„Wir haben intensiv an der Entwicklung des Bauprojektes gearbeitet, weil das Kaiser-Wilhelm-Denkmal eine herausragende Landmarke in Deutschland ist“, sagte LWL-Direktor Matthias Löb schon Mitte des Jahres und unterstrich damit, wie wichtig das Kaiserdenkmal noch heute für viele Menschen ist.

Das Gesamtprojekt soll fast 13 Millionen € kosten, 5,5 Millionen € davon stammen aus dem Fonds Nationale Projekte des Städtebaus.

Unter anderem wird die LWL-Tochter Westfälisch-Lippische Vermögensverwaltungs GmbH die Ringmauer rekonstruieren. Eine neue Gaststätte und ein Informationszentrum sind ebenfalls geplant, und auch der Parkplatz wird umgebaut werden.  Christian Schwochert

Quelle

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