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Die jüngste Nachricht aus Australien sollte allen Monarchisten eine Ermutigung sein. Die heutigen Sonntagszeitungen auf dem 5. Kontinent machen mit der Schlagzeile auf: Voters’ support for republic hits 20-year low. (Wählerunterstützung für Republik auf 20-Jahrestiefstand). 

Die jüngste Meinungsfrage erfreute die Monarchisten downunder.

Die jüngste Meinungsfrage erfreute die Monarchisten downunder.

Hatten im Referendum über die Einführung einer Republik 1999 noch 45% der Monarchie ade sagen wollen, waren es in der vergangenen Woche lediglich noch 39,4%. In der nachwachsenden Generation der 18-bis 34-jährigen unterstützen bloß 35,6% eine republikanische Staatsform. Die zeitweilige Gesundheitsministerin und fanatische Republikanerin Nicola Roxon hatte nach dem Referendum nach dem Motto, uns gehört die Zukunft, noch gehöhnt, es würden keine neuen Monarchisten mehr geboren. Doch die jüngste Umfrage beweist das Gegenteil: Die Monarchisten können über aktiven Nachwuchs nicht klagen.

Monarchistische Organisationen in Europa können aus dem Kollaps der australischen Republikaner vielleicht einige Schlußfolgerungen ziehen. Gegen die Übermacht der republikanischen Medien haben sowohl die Australians for Constitutional Monarchy wie die Australian Monarchist League eine solide eigene Internetpräsenz aufgebaut. Mit den neuen Medien können vor allem die jungen und aktiven Mitglieder umgehen und sie geschickt einsetzen. Schnelles Reagieren auf die Aussagen der Gegenseite ist selbstverständlich. Dazu kommt die wichtigste Voraussetzung: Man hat tatsächlich eine eigene Meinung und scheut sich nicht, sie kundzutun.

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