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In einer am 9. Mai der Öffentlichkeit vorgestellten Meinungsbefragung meinten 39,7 Prozent der Serben, die Erneuerung der parlamentarischen Monarchie sei eine gute Idee. 32,2 Prozent fanden dies nicht, 27,4 Prozent konnten sich nicht entscheiden.

Der Belgrader Jugendsender B92 verbreitete die Meldung des Meinungsbefragungsinstituts SAS Intelligence. Dessen Direktor  Miljan Premović präsentierte die Ergebnisse, die bei einer Erhebung bei 1.615 Serben zwischen dem 11. und 15. April in 16 serbischen Städten ermittelt wurden. Premović betonte, daß die Befragten sowohl aus städtischen wie aus ländlichen Gebieten stammten und der Geschlechtsproporz wie auch repräsentative Altersgruppen berücksichtigt wurden.

Die wichtigste Person, die uns anregte, diese Befragung durchzuführen war der führende Experte für Nationenkennzeichnung: Simon Anholt, der glaubt, daß Serbien eines der Länder mit der größten Chance der Erneuerung der Monarchie ist. Deshalb entschieden wir uns, den Blick der Öffentlichkeit auf ein gesellschaftliches Thema zu lenken, das bislang nicht erforscht wurde und die Stimmung bezüglich der Erneuerung der Monarchie aufzuzeigen. Die Frage ähnelt der möglichen Referendumsfrage: Sollte Serbien eine parlamentarische Monarchie sein?“, erläuterte Premović.

Laut Premović unterstützen Männer mit Hochschulabschluß und arbeitslose Männer aus städtischen Gebieten die Monarchie am meisten, während Menschen mit hoher Bildung und Rentner, vornehmlich aus Belgrad, gegen sie eingestellt sind. Anders als in Belgrad, wo die meisten Gegner der Monarchie sind, befürwortet die Mehrheit der Bevölkerung in der Wojwodina und Zentralserbien die Monarchie.

Neben Kronprinz Alkexander II. sind seine Söhne, Prinz Philip, Prinz Peter und Prinz Alexander.

Serbiens Zukunft: Neben Kronprinz Alexander II. sind seine Söhne, Prinz Philip (li.), Prinz Peter und Prinz Alexander.

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